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Ich darf das, ich bin Jude
 
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Ich darf das, ich bin Jude [Taschenbuch]

Oliver Polak , Jens Oliver Haas
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 186 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1., Aufl. (22. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462040502
  • ISBN-13: 978-3462040500
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 120.344 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Oliver Polak
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mein Name ist Oliver Polak, ich bin dreißig Jahre alt - und ich bin Jude. Sie müssen trotzdem nur lachen, wenn es Ihnen gefällt. Aufgewachsen in der einzigen jüdischen Familie in Papenburg im Emsland, ist Oliver Polak nichts Komisches fremd. Jetzt ist er dreißig und blickt zurück: In seinem ersten Buch erzählt er das Beste aus seinem Leben. Es geht um die beiden Freistunden während der Religionsunterrichts, die er mit den "beiden anderen Losern" (ein Moslem, ein Zeuge Jehovas) verbringt, um die gestrenge jüdische Lehre seiner herrischen Mutter und die daraus folgende Psychotherapie, seine doppelte Beschneidung, seine Jahre in einem orthodoxen Internat in England, seinen überstandenen Hodentumor und darum, dass Juden und Jamaikaner eigentlich dasselbe sind. Oliver Polak erklärt plausibel, warum er bei einer eventuellen Wiedervereinigung der biblischen Religionen Kandidat für einen Posten ganz oben wäre, was er mit dem Papst gemeinsam hat, und warum der Papenburger der Lachs unter den Emsländern ist. Für die Dauer der Lektüre macht Ihnen der Autor übrigens ein Angebot: Er vergisst die blöde Sache mit dem Holocaust - und Sie verzeihen ihm Michel Friedmann. Darf man über so etwas lachen? Man muss! Denn Oliver Polak erzählt mit so viel Charme und Chuzpe von seinen ersten dreißig Jahren, dass man Hoffnung für den deutschen Humor schöpft.

Über den Autor

Oliver Polak, geboren in Papenburg im Emsland, war Moderator (VIVA; RTL), Schauspieler (u.a. "Anke", "Lindenstraße") und Sänger, Schlagzeuger und Songwriter der Band "Sternzeit". Er lebt als Stand-up-Comedian in Berlin Jens Oliver Haas arbeitet als Drehbuch-, Fernseh- und Buchautor. Er schrieb u.a. für die "Harald-Schmidt-Show", "RTL Samstag Nacht", "Privatfernsehen", "Switch", und "Ich bin ein Star, holt mich hier raus". Von ihm erschien "101 Gründe, ohne Frauen zu leben". Er lebt bei München.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Polemisch, politisch nicht korrekt, Polak., 6. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Ich darf das, ich bin Jude (Taschenbuch)
Ein lesenswertes und höchst amüsantes Buch, das sicht nicht mit politischer Korrektheit aufhält sondern sich sogar über eben jene lustig macht. An der ein oder anderen Stelle driftet der Humor etwas ins comedyhafte ab (wer will es verdenken, der Autor entstammt schließlich diesem Genre), was jedoch nicht weiter stört. Polak darf das.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Judesein kann Spaß machen, 18. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Ich darf das, ich bin Jude (Taschenbuch)
Oliver Polak hatte ich im Fernsehen irgendwie nie richtig registriert. Wahrscheinlich trägt er dort auch, wie auf dem Buch-Cover, Jogginklamotten in ausgebleichtem anthrazith und die welligen dunklen Haare teils nach oben, teils nach hinten frisiert. Falls ich ihn mal in einer Comedy-Sendung gesehen haben sollte, habe ich ihn vermutlich in die Schublade lebender Lachsack gesteckt.

Dieser Oliver Polak also hat ein Buch geschrieben, ein Buch, das sich wie eine Autobiographie liest. Der Aufmacher und rote Faden: Er ist Jude. Da steckt natürlich jede Menge Komik drin, wenn einer das nicht ernst nimmt, weil er als jemand auf die Welt gekommen ist, der nur eines kann: auseinandernehmen, was die Welt im innersten zusammenhält. Nämlich Disziplin, Bildung, Religion und ein ordentlicher beruflicher Werdegang. Dass ihm die Natur eine brachiale Antagonistin in Gestalt der jüdischen Mutter gegenübergestellt hat, macht das Aufbegehren in den Schulen des Nichtortes Papenburgs nicht einfacher. Aber komischer.

Die 180 Seiten sind äußerst dicht und kurzweilig erzählt. Oliver Polak spielt schlau damit, was er sich als Jude an Judenwitz erlauben kann. Nämlich alles. Er erzählt chronologisch, aber springt immer wieder in der Zeit zurück, weil jedes Kapitel ein Thema wie "Der Israeli verfolgt mich!" oder "Schmock aroun the clock" abhandelt. Die Kapitel lesen sich wie locker zusammenhängende Kurzgeschichten zwischen vergeblicher Erziehung, Beschneidung, sexueller Freizügigkeit im Judeninternat und TV-Karriere. Stilistisch ist das bombensicher und überzeugt vor allem durch Polaks konsequent selbstironischen Humor. Gut, am Handwerklichen wird der TV-Autor Jens Oliver Haas einen großen Anteil haben. Aber dass das Judesein gerade in Deutschland soviel Spaß machen kann, darf man getrost Polak selbst zuschreiben. Ein rundes, erfreuliches Werk.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen guter titel - guter start - etwas zähes ende, 13. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Ich darf das, ich bin Jude (Taschenbuch)
über den inhalt wurde hier schon genug geschrieben.

wer sich als jüdischer schriftsteller präsentiert, darf den vergleich mit kishon und torberg nicht scheuen. in punkto witz kann es das buch - und damit polak - zumindest streckenweise mit diesen beide grossen aufnehmen - und in der formulierung gehört er einfach einer anderen generation an - und einer anderen berufsgruppe: so kommt es nicht von ungefähr, dass das buch sprachlich eher brachial gehalten ist und ist polak daher auch nicht vorzuwerfen.

vorzuwerfen ist ihm aber, dass das buch im letzten drittel etwas zähe ist - man darf seine leser nicht langweilen - und auch oliver polak darf das nicht!
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