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Ich darf das, ich bin Jude [Taschenbuch]

Oliver Polak
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

16. September 2008
Mein Name ist Oliver Polak, ich bin dreißig Jahre alt –  und ich bin Jude. Sie müssen trotzdem nur lachen, wenn es Ihnen gefällt.Aufgewachsen in der einzigen jüdischen Familie in Papenburg im Emsland, ist Oliver Polak nichts Komisches fremd. Jetzt ist er dreißig und blickt zum ersten Mal zurück: auf seine Jugend als Generation Eins nach der Stunde Null – irgendwo zwischen Thora und VIVA. Es geht um die beiden Freistunden während des Religionsunterrichts, die er mit den »beiden anderen Losern« (ein Moslem, ein Zeuge Jehovas) verbringt, um die gestrenge jüdische Lehre seiner herrischen Mutter und die daraus folgende Psychotherapie, seine doppelte Beschneidung, seine Jahre in einem orthodoxen jüdischen Internat in England, seinen überstandenen Hodentumor und darum, dass Juden und Jamaikaner eigentlich dasselbe sind.Oliver Polak erklärt, was er mit dem Papst und Alf gemeinsam hat, warum der Papenburger der Lachs unter den Emsländern ist, und ärgert sich, dass Hitler ausgerechnet nach Osnabrück keine Autobahn gebaut hat. Manchmal geht er dabei ein bisschen zu weit. Aber: Er darf das – er ist Jude!Der Autor hat übrigens eine Bitte: Lesen Sie dieses Buch nicht aus schlechtem Gewissen oder politischer Korrektheit. Kaufen Sie sich für diesen Zweck lieber ein zweites Exemplar.Darf man über so etwas lachen? Man muss! Denn Oliver Polak erzählt mit so viel Charme und Chuzpe von seinen ersten dreißig Jahren, dass man erfreut verkünden darf: Der jüdische Humor ist zurück in Deutschland. 

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Ich darf das, ich bin Jude + Der koschere Knigge: Trittsicher durch die deutsch-jüdischen Fettnäpfchen
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: KiWi-Paperback; Auflage: 9 (16. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462040502
  • ISBN-13: 978-3462040500
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.449 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Lassen Sie uns ganz unverkrampft miteinander umgehen... Ich vergesse die Sache mit dem Holocaust – und Sie verzeihen uns Michel Friedman." (Oliver Polak) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Klappentext

"Oliver Polak ist saukomisch, kackfrech und trotzdem liebenswert!"
Bernd Stelter

"Lassen Sie uns ganz unverkrampft miteinander umgehen... Ich vergesse die Sache mit dem Holocaust - und Sie verzeihen uns Michel Friedman."
Oliver Polak -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich bin Nichtjude und mir gefällts, darf ich das? 6. Januar 2010
Format:Audio CD
Dieses Hörbuch erhielt ich - welche Ironie - zu Weihnachten und damit hat mir mein Beschenker einen Volltreffer gelandet, denn ich höre auch gern mal Bücher (ääh...). Letztens ist es nun durchgehört worden und jetzt tue ich meinen Eindruck kund.
Dieses Hörbuch ist sehr autobiographisch geprägt und auch wenn Polak sich einen Namen in den Medien gemacht hat, so handelt es sich nicht eher darum, sondern um seine Kindheit und Jugend als einziges jüdisches Kind in Papenburg, Niedersachsen. Sei es nun das Thema Mama und Papa, Chanukkah in Papenburg, die Heimat selbst oder der Zentralrat der Juden in Deutschland, dieser Mann hat doch einiges zu erzählen und das ja mal gar nicht so schlecht.
Teilweise kommen einem die Geschichten so komisch (im positiven Sinne) vor, dass man sich fühlt wie im Hörbuch "Mein Vater, sein Schwein und ich" von Jana Scheerer. Doch sie machen den Charme des Hörbuchs aus. Ob jüdisch angehauchte Geschichten oder nicht: letztendlich sind sie normale Ereignisse im Leben eines Jungen, der eher ein Aussenseiterdasein führt, an diverse Legenden und Märchen glaubt, wie andere das Erwachsenwerden entdeckt und seine Heimatstadt nicht gerade für das Eldorado des Vergnügens hält.
Ich habe mich sehr amüsiert, auch wenn freilich einige düstere Punkte durchscheinen, auf die Polak hinsichtlich seines Glaubens aufmerksam macht (etwa, dass er vom Bundeswehrsoldatenschicksal verschont bleibt - weil sein Vater im KZ war). Dem gegenüber stehen Anekdoten, bei denen ich nicht anders konnte als herzhaft lachen.
Gelesen werden die Geschichten erfreulicherweise vom Autor Oliver Polak selbst, der sprechtechnisch durchaus Talent zeigt, wenn er andere Personen imitiert (ich kenn die Originalstimmen ja auch nicht, aber es klingt zumindest lustig ohne völlig albern zu wirken) oder auch mal sarkastisch wird. Übrigens hört man nur ihn. Andere Sprecher oder Musik gibts keine.
Hat dieses Hörbuch auch Mankos? Sicherlich, es hätten ruhig mehr Kapitel sein können und ich glaube daher, dass ich Polaks Werk in gedruckter Form auch recht schnell durchgelesen hätte.
Fazit: wie man auch zu diesem (Hör-)Buch stehen mag, im Titel hat Oliver Polak schon recht. Man mag sich nicht den Aufschrei vorstellen, den es gegeben hätte, wenn ein Nichtjude das Buch verfasst hätte. Warum? Hören Sie sich es mal an oder lesen Sie das Buch und beachten Sie all die Seitenhiebe auf unser finsteres deutsches Kapitel und Sie wissen, warum.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Judesein kann Spaß machen 18. Juni 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Oliver Polak hatte ich im Fernsehen irgendwie nie richtig registriert. Wahrscheinlich trägt er dort auch, wie auf dem Buch-Cover, Jogginklamotten in ausgebleichtem anthrazith und die welligen dunklen Haare teils nach oben, teils nach hinten frisiert. Falls ich ihn mal in einer Comedy-Sendung gesehen haben sollte, habe ich ihn vermutlich in die Schublade lebender Lachsack gesteckt.

Dieser Oliver Polak also hat ein Buch geschrieben, ein Buch, das sich wie eine Autobiographie liest. Der Aufmacher und rote Faden: Er ist Jude. Da steckt natürlich jede Menge Komik drin, wenn einer das nicht ernst nimmt, weil er als jemand auf die Welt gekommen ist, der nur eines kann: auseinandernehmen, was die Welt im innersten zusammenhält. Nämlich Disziplin, Bildung, Religion und ein ordentlicher beruflicher Werdegang. Dass ihm die Natur eine brachiale Antagonistin in Gestalt der jüdischen Mutter gegenübergestellt hat, macht das Aufbegehren in den Schulen des Nichtortes Papenburgs nicht einfacher. Aber komischer.

Die 180 Seiten sind äußerst dicht und kurzweilig erzählt. Oliver Polak spielt schlau damit, was er sich als Jude an Judenwitz erlauben kann. Nämlich alles. Er erzählt chronologisch, aber springt immer wieder in der Zeit zurück, weil jedes Kapitel ein Thema wie "Der Israeli verfolgt mich!" oder "Schmock aroun the clock" abhandelt. Die Kapitel lesen sich wie locker zusammenhängende Kurzgeschichten zwischen vergeblicher Erziehung, Beschneidung, sexueller Freizügigkeit im Judeninternat und TV-Karriere. Stilistisch ist das bombensicher und überzeugt vor allem durch Polaks konsequent selbstironischen Humor. Gut, am Handwerklichen wird der TV-Autor Jens Oliver Haas einen großen Anteil haben. Aber dass das Judesein gerade in Deutschland soviel Spaß machen kann, darf man getrost Polak selbst zuschreiben. Ein rundes, erfreuliches Werk.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen zum gähnen... 29. Mai 2011
Format:Taschenbuch
Ich kann die Meinung der anderen Rezensienten gar nicht teilen. Der Autor bedient ein Klischee nach dem anderen. Gleich im ersten Titel erwähnt er die "Autobahnen des Herrn Hitler". Wenig später folgen Konzentrationslager und Neonazis. Der Holocaust war schlimm, ob das jemand in ein satirisches Buch einbinden sollte - selbst wenn er Jude ist - darüber sollen Rabbiner streiten. Ich finde es ... "geschmacklos" ist gar nicht das richtige Wort ... viel eher trifft es "einfallslos". Es hat für mich etwas von "Trittbrettfahrerei" auf Kosten eines so heiklen Themas. Preislage: "Aufmerksamkeit erregen um jeden Preis". Selbst um diesen.

Ansonsten ist das Buch eine permanente Aneinanderreihung von gähnend langweiligen und aus den Fingernägeln gesaugten Kalauern. Billigeren "Humor" habe ich in der Comedy-Welt lange nicht mehr gehört. Ich fange gar nicht an, Beispiele aufzuzählen. Am laufenden Band werden "lustige Bemerkungen" auf einem Niveau rausgepresst, das bestenfalls an einem Stammtisch nach ordentlich Bier erheiternd wirken könnte.
Ich finde es einfach gähnend langweilig ... und nach sehr kurzer Zeit nervend.

"Hodenamputation" ist ein weiteres furchtbar lustiges Thema, das "komödiantisch verwurstet" wird. Prost Mahlzeit. Selbstverständlich wird auch das Thema "Beschneidung" in marktschreierischem Exhibitionismus durch den Wolf gedreht und man erfährt alles über die verschiedenen "Vorhaut-Moden" in der jüdischen Glaubenswelt.

"Holocaust", "Krebs" und "Vorhaut" und dazu am laufenden Band billige Witze ... das muss sich ja gut verkaufen ... in einer Gesellschaft, in der (aufgrund von literarischer Anspruchslosigkeit) "Feuchtgebiete" zum Bestseller wurde!

Ein Stern für das Buch, weil es schade um die Zeit ist. Humor hat etwas mit "Geist" zu tun. Und der fehlt hier völlig. Alles wirkt konstruiert und ausgedacht und krampfhaft überzogen. Und der Titel des Buches scheint mir nichts anderes zu sein als eine verkaufsförderne Provokation, humoristisch gesehen auf ebenso billigem Niveau wie sich das ganze (Hör)Buch bewegt.

P.S.: Zur Veranschaulichung doch noch ein (repräsentatives) Beispiel für den "Humor" dieses Buches: Irgendwo erzählt der Autor, dass er früher mal mit seiner Freundin alleine in den Urlaub fahren wollte. Seine, von ihm als unerträglich übergreifend und autoritär beschriebene, Mutter kommentiert das mit: "Das kannst du machen wenn du achtzehn bist!" Er antwortet: "Aber ich bin doch schon einundzwanzig!" Und sie darauf: "Tja, mein Junge, dann hast du diese Chance eben verpasst!"
Zum Brüllen, oder? :o|
So "geistreich" sind alle Witze des Buches. Dieses erbärmliche Niveau zieht sich durch das ganze Buch. Schlag auf Schlag. Es nervt ... nervt ... nervt. :o(
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Nettes buch, hat spass gemacht...
Einfach, unkompliziert und unterhaltsam.... Das perfekte buch fuer einen tag am Strand. Hat spass gemacht es zu lesen. Schade dass es schon "aus" ist.
Vor 2 Tagen von Stephan Dieter veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ich darf das, ich bin Jude
nette leichte Unterhaltung zum Entspannen und Lachen - gut zu lesen
Fängt stark an und wird dann zum Ende etwas schwächer.
Vor 4 Tagen von Ruth Koeteles veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Ich darf das,ich bin Jude - leider
Ich war ausgesprochen entäuscht von diesen Buch. Wo bleibt der vielgepriesene jüdische Humor? Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Vogler Margit veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Geschenk
Ich hab dieses Buch als Geschenk gekauft
und es kam sehr gut an.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Einkauf.
Vor 1 Monat von Carolin Jakob veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die ausgelebte Randgruppe
Oliver Polak schreibt über wahre und erfundene Begebenheiten aus seinem leben. Dies tut er stets mit Witz und Humor und nimmt seine eigene Situation nicht zu eng. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Denikey veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ganz gut geschrieben.
Leider wirkt es teilweise doch sehr gezwungen. Anscheinend wurden hier auch ein paar Jugenderinnerungen erst nachträglich zu eines Roman würdig hochgeschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Stefan Leiner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Endlich darf man darüber lachen
Oliver Polak räumt endlich mit den Vorurteilen auf - oder nicht!? Also dies ist kein Buch für Nazis o.ä. Gesinnte! Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Schaederberjer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Retter meines Urlaubs
Das Buch ist einfach nur unfassbar witzig. Ich finde es toll, dass jemand so kompromisslos Witze über den Holocaust und sich selbst als Jude und seine Religion macht. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von NinifromthePott veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Vergleichbares verblüffend übertreffend !
Ich darf mich den 5-Sterne-Bewertern anschließen, obwohl ich auch die Rzensenten verstehen kann, die von diesem Buch enttäuscht sind. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Ernst-Gust Krämer veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen zum gähnen...
Ich kann die Meinung der anderen Rezensienten gar nicht teilen. Der Autor bedient ein Klischee nach dem anderen. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Maschinenkanone veröffentlicht
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