Die ersten Kapitel dieses Buches sind ausgesprochen spannend. Die Autorin berichtet von Ihrer Reise nach Russland, wo sie sich mit den Angehörigen der Opfer eines Anschlages an einer Schule trifft. Sie selbst ist bei einem Amoklauf an der Columbine Highscool (USA) nur mit viel Glück dem Tod entkommen. So schafft sie es spielend, Brücken zu schlagen und den Leser in die Handlung hineinzuziehen. Man fühlt mit, zittert mit ihr, als wäre man dabei.
Auf den kommenden Seiten berichtet sie von dem Weg, welchen sie nach diesem Anschlag gegangen ist. Sie erzählt von Gott, wie sie ihn fand und wie sie andere Menschen durch ihren Glauben unterstützt. Nur leider wird das Buch zum Ende hin immer fader, die Autorin wiederholt sich und ihre Aussagen werden zu Phrasen.