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Ich brauche Liebe.
  
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Ich brauche Liebe. [Gebundene Ausgabe]

Klaus KINSKI
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, 1992 --  
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Gütersloh : Bertelsmann-Club Wien : Buchgemeinschaft Donauland Kremayr und Scheriau [u.a.], (1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0078C35PU
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.594.118 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Halt dein Maul, du Sau! 10. April 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Als bekennender Kinski Enthusiast habe ich jede Zeile in diesem Werk regelrecht gefressen! Zugegeben, die sexuellen Ausschweifungen muten ein wenig übertrieben an, jedoch stört dies den Lesefluss in keinster Weise, wobei man nicht vergessen sollte, dass jeder Übertreibung meist ein wahrer Kern inne wohnt!

Das Buch startet im Desaster der Vorführung "Jesus Christus Superstar" und beginnt dann mit dem Leben Kinskis von frühester Jugend an. Schön herausgespielt: Die karge und graue Lebensweise zu Beginn, dagegen die volle fast schon zu bunte ars vivendi am Ende. Zuweilen finden sich sehr schöne und wahre Seitenhiebe auf die Gesellschaft wieder.

Fazit: Humor einschalten, die beschränkten Geistesklappen öffen und lesen!
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Wolf
Format:Taschenbuch
Klaus Kinski ist bis heute eine äußerst umstrittene Persönlichkeit. Der für sein Gemüt, das sich meist zwischen Cholerik und wüster Raserei befand, bekannte Schauspieler ist den meisten Menschen als prädestinierter Filmbösewicht oder als polygamer Privatmensch ein Begriff; leider, muss man hinzufügen - denn Kinski als einen genialen Schauspieler zu bezeichnen, ist keine realitätsfremde Behauptung. Werner Herzog gilt als einer der großen deutschen Regisseure, die dem deutschen Kino wieder internationales Ansehen brachten. Herzog hätte diesen Ruf, vornehmlich durch die Filme "Aguirre - der Zorn Gottes", "Nosferatu", "Fitzcarraldo" und "Woyzeck", ohne Klaus Kinski NIE erlangt.

Wer sich nun allerdings in "Ich brauche Liebe" Einblicke in die Lebens- oder Gefühlswelt dieses Genies erhofft, dem wird das Buch herzlich wenig sagen. Kinski wütet und wettert darin gegen Schauspieler, Filmbosse - Herzog bekommt auch allenthalben sein Fett weg - und andere Gestalten und breitet in der denkbar explizitesten Form seine "Sexkapaden" aus. Da Werner Herzog einmal bekundete, er selbst hätte mit Kinski über einem Lexikon gesessen und dabei wilde und obszöne Wörter ersonnen, um den Verkaufswert dieses Buches zu steigern, darf man das Ganze relativ gelassen weitgehend als FIKTIV bezeichnen.

Wie auch immer, der dem Kinski'schen Schreibduktus eigene Telegrammstil besitzt doch ein enormes Maß and Komik und Situationskomik. Die Anzahl an Synonymen, mit denen Kinski Genitalien und andere am Geschlechtsverkehr beteiligte Organe beschreibt, beeindruckt den Leser gar. Die ungenierte Offenheit dieses Anti-Literaten liest sich zudem wesentlich besser als manche Biographie gewisser Politiker, Schauspieler oder Musikproduzenten, während sie diesen Werken auch inhaltlich womöglich noch überlegen ist.

Fazit: Mit gehobener Literatur hat "Ich brauche Liebe" ebenso wenig zu tun wie mit einer Autobiographie. Hier spielt einer einfach eine Rolle, und zwar die des Casanova, der er ja - wenn auch in geringerem Maße - im wahren Leben wirklich war. Der zwischen den Zeilen durchschimmernde Nonkonformismus und die entwaffnende sprachliche Direktheit vermögen es dennoch, einen großen Unterhaltungswert darzustellen. Und um des Unterhaltungswertes willen gibt es auch vier Sterne.
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67 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Herr der Pflaumen 6. November 2005
Format:Taschenbuch
Bis ungefähr Seite 50 war ich regelrecht begeistert…Kinski schildert eindringlich und starkfarbig seine schwere Kindheit und Jugend. Nach circa 200 Seiten jedoch machen sich gewisse Ermüdungserscheinungen (beim Leser, nicht bei Kinski) bemerkbar. Es interessiert einen nicht mehr wirklich, ob er „sie“ (wer immer es sein mochte) von vorne oder von hinten nimmt und ob er 7 oder 11 Mal abspritzt. Es ist die x-Beliebigkeit mit der er sich durch seine Biographie rammelt, Kinski schafft es nicht seinen Figuren Leben einzuhauchen, er zeichnet sie sehr eindimensional und reduziert jede meist auf ihre Physiognomie unterhalb des Bauchnabels. Platz in diesem Buch hat nur er selbst. Gern hätte ich zum Beispiel mehr über seine Begegnungen mit Bert Brecht im Berliner Ensemble oder O.W. Fischer erfahren, aber er tut sie in einem Nebensatz ab. Schließlich gab es wichtigeres zu berichten, etwa dass er beim Pinkeln seinen Klaus nicht selber halten musste, sondern seine damalige Gespielin die er als holländisch-indonesischen Mischling beschreibt dies tat. Die Unglaubwürdigkeit die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht (als ob es nach dem Krieg und auch danach an jeder Ecke Frauen gegeben hätte die nur darauf warteten von einem offensichtlich Verrückten ge… zu werden) möchte ich gar nicht unbedingt als Schwäche bezeichnen, schließlich ist letztendlich jede Autobiographie in erster Linie eine Selbstbeweihräucherung. Trotzdem trägt Kinski insgesamt etwas zu dick auf, um Ich brauche Liebe wirklich gelungen nennen zu können. Wider besseren Wissens gebe ich ihm vier von fünf Sternen, einfach deshalb weil es ungeachtet aller Schwächen einen eigenen Charme verspritzt – pardon, versprüht, dem man sich (oder zumindest ich mich) über weite Strecken schwerlich entziehen kann.
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Die neuesten Kundenrezensionen
wirklich besser als erwartet...
vorab,ich bin mit dem Buch noch nicht zu Ende aber dennoch bis jetzt sehr angetan und überascht wie gut es zu lesen ist. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Sven Wagener veröffentlicht
wie wahr...
Schonungslos, ungefiltert: Echt. Viele hat dieses Buch schockiert und andere verklären den Autor damit zum Messias - die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Christian Rosker veröffentlicht
Kinski als Held in seinem eigenen Roman
Kinskis erweiterte Autobiografie (nach "Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund") erschien kurz vor seinem Tod und bietet somit eine Reflexion seines ganzen Lebens. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von P. Maresch veröffentlicht
Ein faszinierendes, mitreißendes und bewegendes Buch!
Klaus Kinski ist eine Marke für sich und einer der charismatischsten Schauspieler Deutschlands gewesen. Sein Werk schwankt zwischen genial bis hin zum Z-Movie. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Redaktion Literaturtipp.com veröffentlicht
Haha, was ein Fez !
Kinski war immer Profi und hat sich selbst auch so gesehen. Wer gut unterhalten werden will, bekommt hier was für sein Geld. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Michael Werner veröffentlicht
Hätte mehr sein können
Allein schon deshalb, weil Klaus Kinski Kritiker verabscheute, muss jeder denkende Mensch eine über dieses Buch schreiben. Gerade weil man ihn schätzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. April 2010 von C. Kimmel
Narzistismus pur
Kinski schafft mit diesem Buch die genaue Darstellung eine pathologischen Falls von Narzismus, leider ist er kein Psychologe der über einen Fall schreibt, sondern der Kranke... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2008 von Mark Twain
Wild, fantasievoll und manchmal auch realistisch
So wollte Kinski wohl von anderen Menschen gesehen werden. Nämlich wild, ungebärdig und respektlos gegenüber allen Autoritäten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juli 2007 von Ulrike M-
Die Phantasien des Herrn K.
Man sollte dieses Buch auf keinen Fall als das nehmen, was es auf den ersten Blick zu sein scheint: Eine Autobiographie. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2006 von Graefe
Ein echter Kinski
Kinski ist mit "Ich brauche Liebe" trotz einiger Schwächen, ein gutes Buch gelungen.

Ungeachtet aller Subjektivität, beschreibt das Prädikat "echt" ihn... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2006 von G. Orend
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