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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Vom Unwillen, Eigenverantwortung zu übernehmen, 9. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Ich habe mich beim Lesen dieses Buches immer und immer wieder über die Autorin geärgert. Ca. 240 Seiten lang bedauert sie sich selbst, suhlt sich in aller Ausgiebigkeit in Selbstmitleid, jammert über die Ungerechtigkeit in Ihrem Leben (Schuld haben eh nur die anderen), nur um sich dann auf den letzten 10 Seiten auf wundersame Art und Weise zur selbstbewussten Schauspielerin zu mausern. Ich empfehle Frau Zamberlan, die mit Ihrem Buch, ihre Autobiographie festhalten hat, dringendst, einen Therapeuten zu besuchen. Ich bin selbst dick, und natürlich wird es einem im Leben einfacher gemacht, wenn man dem gängigen Schönheitsideal entspricht, aber geht es nicht darum, Eigenverantwortung zu Übernehmen und das Beste daraus zu machen? Nun könnte man annehmen, dass die Heldin mit Ihrem ausgeprägten Pathos zumindest veranschaulicht, wie sie Ihre Probleme mit Essen kompensiert, aber noch nicht einmal dafür übernimmt sie Verantwortung. Schuld sind die Ärzte, Ihr Ehemann, Ihre Freunde, Ihre Eltern und jeder, der ihr nicht nach dem Mund redet. Ich hatte oft das Bedürfnis, die Autorin zu schütteln und wundere mich, wie ich bis zum Ende durchgehalten habe.
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