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Kundenrezensionen

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Das ist einer von vielen klugen Sätzen, die in diesem Buch stehen. Leider gibt es daneben auch eine Menge sehr fragwürdiger Behauptungen, die jedoch perfekt in die sich immer wiederholende Botschaft passen, die uns die Autorin mit einem gewissen Sendungsbewusstsein vorträgt. Und die lautet: Wir sollen endlich damit aufhören, uns selbst verbessern zu wollen. Das würde nur zu noch mehr Frustration führen.

Wenn man diese Botschaft allein für sich liest, dann klingt sie zunächst wohltuend sympathisch. Und irgendwie scheinen sich darin auch Erfahrungen zu spiegeln, die man vielleicht schon selbst gemacht hat. Diäten wollten nicht klappen, oder die letzte Zigarette ist noch immer nicht geraucht. Auch mit dem Sport hat es nicht so geklappt, wie man es sich erhoffte. Und vielleicht ersehnt mancher Leser dann doch noch eine frohe Botschaft, die an die Stelle der in diesem Buch verkündeten Sinnlosigkeit jedweder Selbstverbesserungsversuche gesetzt werden könnte. Aber eine solche Botschaft bleibt aus.

Stattdessen wird erst kurz vor dem Ende des Textes die Zielgruppe umschrieben, an die sich die Autorin wendet. Da geht es dann nämlich darum, auf die eigene Karriere zu pfeifen, die jeden Menschen schließlich fix und fertig machen würde. Auf Seite 239 heißt es: "Sich dem Karrieredruck zu verweigern, kann verschiedene Formen annehmen und muss mitnichten immer absolut sein, je nach Persönlichkeit gibt es verschiedene Abstufungen..." Und diese Abstufungen sind: 1. Hartz IV beantragen, 2. Arbeit ohne Prestige annehmen, 3. Nach Afrika gehen, 4. Gesellschaftlicher Protest. Und schließlich: "Die Kür: Aus seiner Empörung Kunst machen."

Nach diesen Empfehlungen auf den letzten Seiten dieses Buches wurde wenigstens mir dann klar, was ich schon eine Zeit lang vermutet hatte: Ich gehöre nicht zur Zielgruppe dieses Textes. Eigentlich dachte ich bei diesem Titel, dass hier die vielen oft oberflächlichen Lebensberatungs- und Glückverheißungsbücher auf die Schippe genommen werden, die einfach nicht akzeptieren wollen, dass sich Menschen grundlegend nur in sehr engen Grenzen ändern können. Zunächst scheint das auch so, aber bald fängt die Autorin an, sich im Kreis zu drehen und sich ständig zu wiederholen. Statt den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen, formuliert sie immer nur wieder ihre Botschaft von der Unabänderlichkeit all der schlechten Eigenschaften und Angewohnheiten, die wir so gerne beseitigen würden.

Da sie dabei jedoch auch viel Kluges und Wahres schreibt, fällt erst ziemlich spät auf, dass dieses Buch eine ganz eigenartige Rechtfertigungsideologie für Trägheit in die Welt setzt, deren Gehalt man durchaus hinterfragen kann. Wenn man - so die Autorin - aufhört, sich ständig verbessern zu wollen, dann erreicht man endlich wirkliche persönliche Freiheit. Doch bei ihr gipfelt das zum Beispiel in Sympathie für eine Frau, die nicht mehr abnehmen, sondern zunehmen will, schon 300 Kilo wiegt und das noch gerne übertreffen möchte. Wieviel Freiheit hat man eigentlich noch, wenn man einen Lastkran braucht, um aus dem Sessel zu kommen?

Der Text ist in sieben Kapitel unterteilt. Zunächst erzählt die Autorin die angeblichen "Märchen der permanenten Weiterentwicklung" und macht klar, wie sinnlos und gefährlich ihrer Meinung nach diese Selbstoptimierungsversuche sind. Dann kommt sie im dritten Kapitel zu "Lügen über den Nutzen von Diäten, Sport und Bildungsprojekten", um dann im nächsten Kapitel erneut ihre Botschaft in immer neue Kleider zu stecken und zu wiederholen: "Was man nicht erreichen will, kann auch nicht unglücklich machen." Dann geht es in einem Kapitel darum, dass in der Liebe, an deren Ewigkeit, die Autorin auch nicht glaubt, die Selbstoptimierung rein gar nichts zu suchen hat. Und schließlich folgt ein abschließendes Kapitel, in dem der Leser erklärt bekommt, dass Erfolg unfrei macht.

Wer das alles gerne glaubt, wird dieses Buch wahrscheinlich toll finden. Denkt man jedoch etwas über die Thesen der Autorin nach, dann fällt zunächst auf, dass sie sehr grobschlächtig mit ihrem Thema umgeht. Es ist doch zum Beispiel ein großer Unterschied, ob ich eine wesentliche Charaktereigenschaft ändern oder mir das Rauchen abgewöhnen möchte. Oder ob ich ein Verhalten abstellen will, das auf einem traumatischem Erlebnis oder einem in der Kindheit antrainierten Muster beruht. Diese völlig verschiedenen Ausgangslagen kann man doch nicht in einen Topf werfen und dann kühn behaupten, dass eh alles keinen Zweck hat und man freier ist, wenn alles so lässt wie es ist.

Man kann nicht aus seiner Haut, aber man kann sich das Rauchen abgewöhnen. Das eine sind Veranlagungen, dass andere ein Verhalten. Doch auf diesen Unterschied geht die Autorin erst gar nicht ein, weil dann nämlich ihre Botschaft zerbrechen würde. Schließlich gibt es genug Beispiele für dramatische und weniger dramatische Verhaltensänderungen. Es soll beispielsweise tatsächlich Leute geben, die sich das Rauchen abgewöhnt haben.

Und aus ehemaligen Sportmuffeln können auf einmal Läufer werden, die Spaß an Bewegung bekommen haben, weil sie merkten, dass ihnen dieser Verhaltenswechsel gut tut und eine völlig neue Lebensqualität bringt. Ich könnte aus eigenem Beobachten und Erleben noch viele andere Beispiele anfügen. Zu postulieren, dass so etwas nicht geht, ist einfach blanker Unsinn.

Doch die Autorin hat auch mit vielen Aussagen in diesem Buch recht. Es ist wahr: Sich selbst zu bekämpfen, ist tatsächlich der beste Weg zum Scheitern. Auch dann wenn man sein Verhalten ändern möchte. Darauf weiter einzugehen, hat hier wenig Sinn, weil Veränderungen eben nicht Thema dieses Buches sind und die Autorin die Erfolgsmöglichkeiten solcher Versuche glatt abstreitet.

Mir fällt es in diesem Fall sehr schwer, das Buch zu bewerten. Auf der einen Seite stehen durchaus kluge Sachen in ihm. Andererseits ist die Grundaussage in dieser Allgemeinheit einfach Quatsch, ganz zu schweigen von der Verweigerungsideologie, der die Autorin offenbar anhängt. Man kann auch lockerlassen und mehr vom Leben haben, wenn man sich nicht verweigert.
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am 19. Februar 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Es ist eines der wenigen Bücher, auf das ich durch den provokanten Titel aufmerksam wurde und es deshalb auch ausgesucht habe.
Ich bin an dieses Buch mit wenig Erwartungen rangegangen und wurde vom Inhalt sehr überrascht, dieses Buch lohnt sich wirklich.

Es handelt sich nicht um einen dieser platten Lebensratgeber, die Optimismus predigen und wenn Du Probleme im Leben hast, bist Du eh selber schuld, weil Pessimismus Schlechtes einfach anzieht. (Diese Einstellung hängt mir, ehrlich gesagt, zum Hals heraus)

Dieses Buch ist ein richtig gutes Gesamtpaket, wichtige und auch ernste Inhalte sehr amüsant und humorvoll dargestellt, kurzweilig und auch klug geschrieben.

Lebensweisheiten werden locker und humorvoll an den Leser gebracht.
Ohne erhobenen Zeigefinger wird auch ein tiefsinniger Inhalt dargestellt und lässt dem Leser vor allen Dingen Wahlmöglichkeiten: Sind Sie freundlich oder fehlt Ihnen das Durchsetzungsvermögen?

Bin ich ausgeglichen oder einfach nur temperamentvoll? Vieles trifft den Nagel auf den Kopf und vor allem werden keine Vorgaben gemacht, was zu tun ist, um glücklich zu werden (und wenn Sie das nicht so machen, sind Sie selber schuld, wenn ihr Leben unglücklich bleibt!)

Diese Ecken und Kanten machen ja unsere Persönlichkeit aus, stehen wir doch dazu, auch wenn uns deshalb nicht immer alle mögen! Keine Zeit mehr für unerfreuliche Selbstverbesserung, ich investiere meine Lebenszeit in vergnüglichere Dinge!

Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!

Und man sollte auch nicht immer alles so absolut eng sehen - diese Lektüre ist einfach unterhaltsam, es geht nicht immer um bierernste philosophische Tiefgründigkeit!

Einfach mal locker lassen - genau!
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am 30. März 2013
Während ich gerade total genervt war von dem ständigen Selbstoptimierungszwang, der täglich in jedem Lebensbereich allgegenwärtig ist, ob bei der Arbeit, in der Freizeit, in den sozialen Netzwerken fiel mir dieses Buch in die Hände, ich habe kurz darin geblättert und es mir sofort gekauft.

Die Autorin beschreibt darin so wohltuend, manchmal ironisch überzeichnend, dass Vieles, was uns Coaches, Psychologen, Ratgeberliteratur etc. verkaufen wollen, einseitig ist und meistens nur dem Zweck dient: am Leid der vermeintlich Betroffenen zu verdienen. Kein Bereich des täglichen Lebens bleibt heute vom Optimierungswahn verschont. Und wir werden nicht etwa glücklicher dabei, sondern immer unzufriedener. Das Buch macht Mut, doch einmal locker zu lassen und die Glücksbotschaften, mit denen wir immer und überall konfrontiert sind, einem kritischen Blick zu unterziehen. Dann werden wir feststellen, dass die Abkehr von der ständigen Beschäftigung mit dem Ich sehr wohltuend ist und es sich trotzdem oder vielleicht gerade deshalb viel entspannter lebt.

Dieses Buch ist, im Gegensatz zu anderen Ratgebern, die ich schon gekauft und wieder verkauft habe, eines, dass in meinem Regal bleiben wird. Sehr empfehlenswert.
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am 20. Mai 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
INHALT

Auf 253 Seiten in 7 Kapiteln erklärt die Autorin, warum man so bleiben soll wie man ist. Man soll sich nicht ändern, zumal es sowieso nicht funktioniert. Die einzelnen Texte werden fortlaufend durch eigene oder Zitate berühmter Menschen wie Max Frisch garniert. Eine richtige Struktur, eine Linie hat das Buch trotzt Kapitel, Themen und Unterthemen auf den ersten Blick nicht. Es wirkt zusammengewürfelt. Schaut man genauer hin, ergibt sich zumindest so etwas wie ein Roter Faden. Erst erklärt die Autorin uns das Leben, dann geht es um Ehrgeiz und Karriere, später um Liebe und Beziehungen. Letzteres eher aus Frauensicht. Ergänzt wird das ganze durch praktische Hilfen wie eine Argumenten- und Ausreden-Hilfe oder Schaubilder, die erklären sollen, warum Selbstverbesserungen nicht funktionieren.

MEINUNG

Der Untertitel des Buches heißt "Lockerlassen und mehr vom Leben haben". Man braucht nicht viele Seiten gelesen haben, bis man der Autorin diese Einstellung nicht mehr abnehmen kann. Wer so schreibt und radikal gegen andere Meinungen, gegen das Leben - wie es nun mal auch ist - vorgeht, der ist nicht locker, der ist hoch angespannt. Fast so, dass man Mitleid bekommt und sich fragt, was hat diese Frau alles erlitten, dass sie so verbittert und hämisch alles versucht niederzumachen, was erstrebenswert sein könnte, und alles banalisiert, was ihr schlicht nicht in den Kram passt.

Wie soll man über dieses Buch schreiben, ohne sich an Meinungen der Autorin zu reiben und Gegenargumente zu liefern? Das geht kaum, denn das ist das einzige, was einen beschäftigen kann, denn zuviel des Geschriebenen gehört in die Kategorie phrasenreicher Mist. Gerade die von der Autorin kritisierten Ratgeber finden sich in ihrem Buch wieder. Thesen ohne Beweise, Texte ohne Nachhaltigkeit und eine Art Kumpelgerede, das den Leser möglichst einfangen soll. Furchtbar!

Gefangen wird man tatsächlich, in Widersprüchen. Selbstverbesserung ist schlecht, Selbstbestimmung nicht, aber was, wenn man die nutzt, um etwas zu erreichen. Man soll über die Dinge des Lebens mal nachdenken, aber nicht bevor man spricht, sonst verliert man seine Spontaneität. Es ist egal, wer man ist, wie man ist und man braucht sich auch nicht zu mögen, denn die Gesellschaft hat schon alles verbockt, man kann sich und das Leben nicht ändern, so die düsteren Visionen der Schreiberin. Derweil blättert man dann vor und zurück, und sucht verzweifelt nach Zusammenhängen. Hat sie eben nicht noch was anderes gesagt? Doch, es ist halt schlimmste Effekthascherei. Das zeigen schon die vielen Zitate, bezüglich derer Verwendung sich die Urheber durchaus Klagegedanken machen sollten.

In der Beziehung soll man auf seine Vorteile schauen, Liebe darf man nicht beanspruchen, Romantik ist eine nutzlose Lüge und miteinander reden hilft nicht weiter. Über die fehlende Logik, die nicht passenden Konstanten zwischen Ursache und Wirkungen regt man sich an diesen Stellen schon lange nicht mehr auf, man fragt sich eher, wurde diese Frau nie geliebt, und noch schlimmer: Kann sie schlicht niemanden lieben, nichts gut finden, ist halt eben alles und jeder scheiße? Hm, es kann auch eine extreme Störung von Narzissmus sein, wer weiß das schon, eher noch eine cholerische Depression. Aber auch das ist kaum gesichert. Zumal eine Depression als willkommene Auszeit gesehen wird und die Empfehlung für alle Lebenslagen lautet, man solle sich aus allem herausreden und die Wahrheit, die wirklichen Gefühle vernachlässigen. Gute Ausreden erleichtern halt das Leben. So behandelt man keine Probleme, so führt man in sie hinein.

Schuld an allem sind im Übrigen die Calvinisten und heute die Protestanten, aus TV-Seifenopern kann man Lehren ziehen und Alf wäre das Vorbild dafür, wie ein rechter Mensch zu sein hat, damit er wirklich zufrieden ist. Aber nein, selbst Zufriedenheit darf kein Ziel sein, könnte ja eine Verbesserungen bedeuten, die - wie wir wissen - ohnehin nichts bringt.

FAZIT

Die Autorin hat in der Kernaussage Recht. Aber alles was sie dafür anbringt, zündet nicht, verläuft im Sand, ärgert und ist einfach qualitätslos. Wenn man dieses Buch dann irgendwann und endlich beendet hat und zur Seite legen kann, bleibt man mit ein paar Fragen zurück. Sollte es vielleicht witzig sein? Nein, dann hätte man wenigstens mal gelacht. Soll es einfach eine Provokation sein? Könnte man meinen, zumal kaum eine These wirklich zu Ende gedacht wurde, aber es provoziert kaum, wenn nicht ein Fünkchen an echtem Geist zu entdecken ist. Gehört es schlicht in den Altpapiercontainer? Ja, aber davor ist es laut Buchaufkleber noch ein Bestseller geworden. Und dass nötigt einem keinen Respekt ab, sondern bewahrheitet wenigstens etwas, was das Buch aussagen will: In unserer Gesellschaft stimmt was nicht!
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am 16. Oktober 2015
Ich habe dieses Buch in einem Buchladen gefunden und bin etwas enttäuscht vom Inhalt. Ich kann es generell nicht leiden wenn Autoren von sich auf andere schliessen. Manche Thematiken werden total oberflächlich behandelt und mit viel Halbwissen gestützt. Beispielsweise wird behauptet, dass 2-3 Liter gar nicht gesund sind am Tag und es reicht zu trinken, wenn man Durst hat. Dem kann ich nicht zu stimmen, viele Menschen haben tatsächlich Probleme regelmäasig zu trinken und entwickeln aus diesem Grunde beispielsweise Nierensteine. Nur eines der Beispiele, wo ich diese Rechtferigung etwas zu plump fand.
Ich stimme mit der Gesamtausgabe zu, dass man sich zur Verbesserung des eigenen Lebens nicht gezwungen fühlen sollte. Aber wenn man das aus freien Stücken WILL, was ist daran auszusetzen? Und ja, man kann sehr wohl sein Leben ändern, vielleiht nicht in sem Tempo wie es einige Ratgeber vorheucheln, aber es ist kein Ding der Unmöglichkeit. Solange man sich wohlfühlt, und nicht sich ein schlechtes Gewissen einredet, falls man es nicht schafft, sehe ich da kein Grund so radikal gegen jede Verbesserung zu sein. beispielsweise gibt es genügend Menschen, die ihre Schüchternheit bekämpfen wollen, weil sie sich damit schlecht fühlen. Weil sie nicht aus sich rauskommen und somit evtl in vielen Situationen übergangen werden. Was spriht nun dagegen, durch Übung oder anderen Möglichkeiten, dies ändern zu wollen? Wenn jemand einen Leidensdruck mit der derzeitigen Situation hat oder sich verbessern will in der Schule, finde ich es mehr als fragwürdig zu behaupten, es würde sih ja eh nichts ändern! Diese Mentalität finde ich sehr fragwürdig. Man lernt als Mensch nie aus und nur weil ich heute kein Mathe kann, heisst das nicht, daas ich es nie können werde! Das heusst aber auch nicht, dass ich mich total fertig mache dafür und darubter leide. Man kann auch mit positiven Gedanken an soch arbeiten wollen! Beispielsweise dass man Dinge als eine Herausforderung betrachtet und Spass daran hat, diese zu bewältigen. Der Autor redet auch davon, dass man sich inmer so viel vornimmt, aber nie dazu kommt, es zu machen. Dieses Phänomen kennen viele Menschen aber es ist keine allgemeingültige Gesetzmässigkeit.

Und auch dieses Buch ist bur ein weiterer Ratgeber, nur diesmal mit dem Ziel dass man drauf "scheissen soll" und sih nicht verrückt machen, was denn alles so gesund und gut für ein zu sein hat.
Die Autorin scheint aber ziemlich einseitig zu argumentieren und kommentiert nicht das Grosse Ganze.
Ich finde es viel zu oberflächlich an vielen Stellen.

Jeder muss selbst herausfinden was ihm gut tut. Der Grund warum es so viele Ratgeber gibt, liegt nicht nur daran, dass es sich so guct verkaufen lässt, sondern auch, dass jeder Mensch ein wenig anders ist, und ea nunmal kein Erfolgsrezept für das Leben gibt. Man sollte sih selbst am besten kennen. Wenn einem Yoga gut gefällt, muss das nicht jedem anderen auch gut tun.
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Das Buch habe ich, wie wahrscheinlich so viele andere auch, wegen dem Titel gekauft.
Provokation kommt ja immer noch gut an, vor allem wenn sie neben Rosamunde Pilchers "Liebe in England, Teil 3254" im Regal steht ( ja ich gebs zu, ich habe das Buch im Drogermarkt gekauft, was ja aber nichts am Inhalt ändert).

Nach den ersten Seiten habe ich mich gefragt, ob jetzt das ganze Buch so weiter geht; ich habe mir erwartet, dass hier die gesamte Selbstoptimierungs-Literatur gepflegt und humoresk zerpflückt wird.
Aber gleich von Anfang an findet sich ein deutlicher, selbstbemitleidender Grundton, der sich durch das ganze Buch zieht. Noch dazu so ein unangenehmes "haha, diese ganzen Deppen, die soviel Geld für Motivationsliteratur ausgeben, die doch erwiesenermassen sowieso nichts bringt"-Überheblichkeitsgetue, was mich recht schnell massivst genervt hat.

Vorbei war es dann, als die Autorin in schönster Scientology-Manier Psychotherapie selbst anfängt schlecht zu machen. Da wird dann das Beispiel einer zwangsgestörten Frau beschrieben, die ja in ihrem Leben total glücklich ist, sonst würde sie ja was ändern.
Dass solche Personen oft suizid-gefährdet sind, weil sie eben anscheinend doch nicht so glücklich in ihrem Leben sind, egal.

Die Autorin wirft Neurosen und andere psychologische Erkrankungen, zusammen in einen Topf ua mit dem Wunsch, mal ein paar Kilo abzunehmen.
Und das ist wirklich nicht mehr lustig.

Fazit: das Buch ist weder lustig, noch unterhaltsam, noch lehrreich, sondern einfach nur schei..e. In seiner ganzen Machart komplett überflüssig. Für das Geld lieber zwei Tafeln Schokolade und einen schönen Liebesfilm auf DVD kaufen, da haben Sie garantiert mehr davon, UND es geht Ihnen besser danach.
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TOP 500 REZENSENTam 2. März 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Buch möchte dem Leser vermitteln zu mehr Selbstzufriedenheit, auch wenn man mit sich und seiner Umwelt unzufrieden ist. Ob Bildung, Figur, Beziehungsprobleme oder Job, das Buch lässt kein Thema aus. Wenn man jedoch Übergewicht hat, keine Frau aufgrund des schlechten Aussehens findet oder den falschen Job hat oder keine drei Sprachen spricht und einen Universitätsabschluss und aufgrund dessen keinen tollen Job hat oder findet, führt dieses Buch auch nicht zur Erkenntnis oder mehr Zufriedenheit, obwohl dies der Sinn des Buches sein soll. Ich persönlich finde es ganz interessant zu lesen, mit sehr schönen Zitaten berühmter Persönlichkeiten unterlegt. Ich finde das Buch befriedigend, nicht gut, aber auch nicht schlecht. Es ist sicherlich keine Fehlinvestition.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Mai 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Art von Buchtiteln wie dieser hier scheint ja in den letzten Jahren ganz modern zu sein. Doch schon hier, bzw. in Verbindung mit dem Untertitel „Locker lassen und mehr vom Leben haben“ sollte dem Interessenten klar werden, dass es sich um eine sehr oberflächliche Lektüre handeln muss.

Wem solche Plattitüden oder ähnlich tiefgreifende abgekupferte Sprüche gefallen, der wird hier an diesem Buch sicherlich seine Freude haben. Als Ratgeber oder Hilfestellung für Suchende kann dieses Buch nicht dienen.

An wen sollte sich ein solches Buch richten? An Menschen, welche sich weiterentwickeln wollen? Wohl eher nicht. Und diejenigen, welche es vorziehen Ihre Entwicklung an den Nagel zu hängen? Sie brauchen dieses Buch ebenso wenig. Denn entweder haben sie die Tipps der Autorin, Harz IV zu beantragen, nach Afrika zu ziehen, eine Arbeit ohne Prestige anzunehmen oder gegen die Gesellschaft zu protestieren bereits umgesetzt, oder aber sie interessiert es sowieso nicht, wo ihr Weg sie hinführt. In beiden Fällen, würden sie dieses Buch ebenso wenig interessant finden.
Bleibt noch die Gruppe derjenige welche sich auf Ihrem Weg gescheitert sehen, und über dieses Buch Bestätigung empfangen wollen. Doch wird oft übersehen, dass der Weg das Ziel und nicht das Ziel der Weg sein könnte.

Also gibt es ein quietschiges Cover, einen markigen Spruch und den Aufkleber Bestseller um hier Leser anzusprechen.

Trotz meiner erst mal negativen Kritik gibt es auch durchaus wahres in diesem Buch. So zum Beispiel, dass die Bekämpfung seiner selbst unweigerlich zum Scheitern führt. Dies entspricht wohl auch meinen Vorstellungen. Dennoch kann man lockerlassen und mehr vom Leben haben ohne der hier propagierten Verweigerungseinstellung.
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am 14. März 2015
Hier hätte man etwas Gutes aus diesem Thema machen können. Nämlich ehrlich und authentisch dazu aufzurufen, sich nicht dem allgemeinen Streben nach Glück anzuschließen, zu versuchen, seine ganz eigenen Ziele und Sehnsüchte zu leben.
Ich bin selbst Pädagogin und ermutige hier jeden Tag Kinder und Mütter, sich dem allgemeinen Hype nicht anzuschließen, aus jedem Kind einen Siemens Ingenieur machen zu müssen...oder sein Kind International Business studieren lassen zu müssen.
Ich denke, das war auch mal der Grundgedanke dieses Buches. Aber anstatt aufzurufen, wie man das bewerkstelligen könne....und dass die meisten Menschen so handeln, weil sie in Mustern gefangen sind (die es ja so ja nicht gibt lt der Autorin), kommen hier nur Vorschläge, die mich aus dem Kopf schütteln nicht mehr herausbringen.
Aber Frau Niazi-Shahabi ist sich ja zu fein, um sich zum Affen machen zu lassen (wie sie in ihrer Rolle als Zuschauerin beim NLP Abend schildert) und so hat sie bestimmt in ihrer Wahrnehmung auch Recht: für sie wird sich nichts ändern. Wozu auch?
Für alle anderen, die sich nicht zu fein sind, sich ab und zu zum Affen zu machen und über den Tellerrand schauen können: für den kann sich sehr wohl ändern, was ihn quält.
Fazit: schlecht lesbar, teilweise sich widersprechend, trocken, humorlos. Traurig. Zäh wie Kaugummi. Unzusammenhängend. Unnötig.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. April 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Was ist das eigentlich für ein Wahn, in dem wir leben, der uns dazu antreibt, ständig besser und erfolgreicher werden zu wollen? In diesem Buch liest man nicht, wie man die nächste Selbstfindungskrise durch positive Gedanken überwindet, sondern etwas viel Wichtigeres: Wie man einfach bleibt, wie man ist. Und das Beste von allem: Man hat das Recht, so zu bleiben wie man ist, auch wenn nur wenige von diesem Recht Gebrauch machen. Karriere machen, arbeiten klingt viel verlockender, dadurch kann man sich selbst disziplinieren und verbessern. Aber merken wir überhaupt noch, dass wir uns alle nur noch einem umbarmherzigen System unterwerfen, in dem es nicht in Frage kommt, durchschnittlich zu sein? Für all die angeblichen Vorzüge zahlen wir im Endeffekt einen hohen Preis: den des eigenen Lebens.

Bevor ich dieses Buch angefangen habe, habe ich mit einem weiteren Ratgeberbuch gerechnet, das einem sagt, was man alles an sich ändern kann und sollte, um glücklicher zu werden. Auch wenn der Titel sich schon etwas anders anhört, ist das Versprechen „Dieses Buch wird Ihr Leben verändern“ eines, was viele Bücher geben. Doch tatsächlich ist dieses Buch eines der wenigen, welche das Versprechen auch wahrmachen könnten. Ganz im Gegensatz zu üblichen Lebenshilferatgebern wird hier die Praxis des positiven Denkens und der Selbstverwirklichung sehr kritisch betrachtet. Deutlich wird vor allem eines: Wir alle haben uns schon längst daran gewöhnt, dass es immer nur darum geht, an uns selbst und den eigenen Schwächen zu arbeiten. Selten stellen wir die Frage, warum wir nicht einfach so bleiben können wie wir nun einmal sind: Fehlerhafte, aber einzigartige Menschen.

Natürlich sollte man auch bei diesem Buch nicht den Fehler machen, und es komplett als Credo für sein ganzes Leben übernehmen. Dennoch ist es schön, bei der Lektüre vielleicht zu erkennen, dass es erlaubt ist, Mittelmaß zu sein. Dieses Gefühl, welches an ein schlechtes Gewissen erinnert, was zumindest ich auch bei manchen anderen Ratgebern hatte, dass man es sowieso nie schafft, die darin vorgeschlagenen Änderungen vorzunehmen, hatte ich hier absolut nicht. Ich kann wirklich jedem nur empfehlen, dieses Buch zu lesen, besonders bevor derjenige ein Urteil darüber fällen will.
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