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Ich bleib so scheiße, wie ich bin: Lockerlassen und mehr vom Leben haben [Taschenbuch]

Rebecca Niazi-Shahabi
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (89 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

15. Januar 2013
Beim Versuch, schlanker, schlauer und schöner zu werden mal wieder gescheitert? Den Traumjob knapp verpasst? Egal, denn wer hat eigentlich behauptet, dass Glücklichsein der Normalzustand ist? »Ich bleib so scheiße, wie ich bin« macht Schluss mit der Selbstoptimierung. Schluss mit der Wahnsinnsidee, dass man das Leben besonders effektiv zu nutzen habe. Besser werden heißt wahnsinnig werden, also: Bleiben Sie dick, faul, jähzornig – und glaubwürdig.

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Ich bleib so scheiße, wie ich bin: Lockerlassen und mehr vom Leben haben + Nett ist die kleine Schwester von Scheiße: Danebenbenehmen und trotzdem gut ankommen + Amor ist ein Arschloch: Wie die Liebe wieder öfter ins Schwarze trifft
Preis für alle drei: EUR 29,97

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 16 (15. Januar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492300561
  • ISBN-13: 978-3492300568
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (89 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.394 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rebecca Niazi-Shahabi stammt aus einer deutsch-israelisch-iranischen Familie und lebt in Berlin. Dort hält die Autorin Seminare zum Thema Charisma und arbeitet als Journalistin und Werbetexterin.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

EINLEITUNG   »Finde Deine wahre Schwäche und kapituliere vor ihr. Darin liegt der Weg zum Genie.« Moshé Feldenkrais _____________________________   Niemand ist perfekt. Dieser Makel wird heutzutage allerdings nur denen verziehen, die wenigstens versuchen, perfekt zu werden. Die Selbstverbesserungspropaganda ist allgegenwärtig: Sie begegnet uns auf T-Shirts und Postkarten, in TV-Serien und auf Teebeuteln, auf facebook, in Frauenzeitschriften und auf Werbeplakaten. Von Freunden, esoterischen Gurus, Sportartikelherstellern und von Bundesministerien werden wir angemahnt, an uns zu arbeiten. Sie alle sind sich einig: Wir sollen das Unmögliche versuchen, nicht träumen, sondern unseren Traum leben. Wer etwas auf sich hält, steht nach einer Niederlage auf und versucht es frischen Mutes noch einmal. Um nicht zurückzufallen, lernen wir jeden Tag dazu und wagen das Neue. Schon Kinder werden früh zur Selbstoptimierung angehalten. Denn je eher man ihre Talente entdeckt, desto gezielter kann man sie fördern.   Doch sobald man seine eigene Verbesserung in Angriff nimmt, stellt man fest, dass es nicht gerade wenig ist, was einen vom perfekten Selbst trennt. So vieles an uns scheint verbesserungswürdig: unser Körper, unsere berufliche Situation, unser Charakter, unsere Beziehungen und unser Liebesleben. In den Buchhandlungen sind der Selbstoptimierung inzwischen ganze Abteilungen gewidmet, und an dem Angebot an Ratgebern lässt sich das Pensum ablesen, das man als fortschrittlicher Mensch abzuarbeiten hat. Wir sollen abnehmen und Sport treiben, gesünder essen, unsere Kommunikationsfähigkeit entwickeln, mehr Erfolg im Beruf haben, Weinkenner werden, leidenschaftlicher lieben, gelassener mit unseren Kindern umgehen, unsere Chakren öffnen, glücklich und zufrieden sein, uns bilden und kreativer leben – und wenn uns das alles überfordert, dann kaufen wir uns einen Ratgeber, in dem uns verraten wird, wie wir unsere Work-Life-Balance wiederherstellen.   Unser Leben ist das einzige, das uns zur Verfügung steht, da scheint es ganz natürlich, dass wir alles daran setzen, möglichst viel daraus zu machen. Aber aus der Freiheit, sein Leben zu gestalten, ist längst ein Zwang geworden. Für jede Chance, die man nicht ergreift, muss man sich rechtfertigen. Viele Menschen tragen lebenslänglich eine Last in Form Hunderter unerledigter Selbstverbesserungsprojekte mit sich herum und glauben, erst glücklich sein zu dürfen, wenn sie dünn, reich, ausgeglichen und klug sind. Und mit jedem Tag, an dem sie nicht ihr Bestes geben, haben sie das Gefühl, gegenüber dem, was sie theoretisch erreichen könnten, ins Hintertreffen zu geraten.   In der heutigen Anfeuerungs- und Ermutigungskultur traut man sich kaum zuzugeben, dass man zu den Menschen gehört, die selten das umsetzen, was sie sich vorgenommen haben. Nicht einmal seinen besten Freunden darf man sagen, dass man schon wieder, trotz fester Vorsätze, die Diät abgebrochen, den Sport hingeschmissen, die neue Stelle nicht gesucht hat. Man verschweigt lieber, dass man neulich wider besseres Wissen seinen Partner angeschrien hat, statt gewaltfrei mit ihm zu kommunizieren. Denn die Freunde werden kein Verständnis mehr haben, wenn man unter sich, unter seinem unerträglichen Partner und unter dem langweiligen Job leidet: Wer nicht an sich arbeitet, hat das Mitgefühl anderer nicht verdient!   Du kannst die Welt nicht ändern, du kannst nur dich ändern – den Wahrheitsgehalt dieser These zweifelt selten jemand an. Doch wenn sie stimmt, wie ist es dann zu erklären, dass sich die hundertste Anleitung zum Glücklichsein genauso erfolgreich verkauft wie die erste. Dass Diätbücher immer noch der Renner sind. Dass Millionen von Menschen Biografien verschlingen, denen zufolge man sich seine Träume erfüllen kann, wenn man nur fest genug an sie glaubt. Und wer trotz aufrichtigem Bemühen bei seiner Selbstverbesserung nur langsam vorankommt, kann unter Dutzenden von Ratgebern auswählen, die ihm verraten, wie man das Universum zu Hilfe ruft.   Es gibt Augenblicke im Leben, in denen wird uns bewusst : Bereits seit Jahren und völlig vergeblich bekämpfen wir unsere größten Schwächen und sind weiter denn je von unserem Traumkörper, dem Traumpartner oder dem Traumjob entfernt. Dass auch andere an dem utopischen Projekt der Selbstoptimierung scheitern, wird ausgeblendet. Anstatt uns in diesen Momenten einzugestehen, dass wir unsere Macht zur Selbstgestaltung überschätzen, reden wir uns lieber ein, wir seien gerade besonders faul und undiszipliniert, um uns anschließend vorzunehmen, uns noch mehr anzustrengen, diese ungeliebten Charaktereigenschaften zu überwinden. Wir ignorieren unsere Widerstände und Selbstzweifel, die doch so wertvolle Hinweise darauf sein könnten, was uns wirklich Spaß machen würde. Stattdessen nehmen wir jeden Tag aufs Neue den zähen Kampf gegen unser unperfektes Ich wieder auf.   Aber was wäre eigentlich so schlimm daran, wenn wir so blieben, wie wir sind? Könnten wir unsere Zeit nicht in angenehmere Dinge investieren als in unsere unerfreuliche Selbstverbesserung ?   Auf den folgenden Seiten habe ich versucht – gegen den allgemeinen Trend –, ein Plädoyer für das konzeptionslose Dahinleben zu entwerfen, weil ich glaube, dass der konzeptionslose gegenüber dem minutiös durchgeplanten Lebensweg unbestreitbare Vorteile hat. Es droht nämlich durchaus nicht gleich das soziale Abseits, wenn man Gelegenheiten ergreift, anstatt Ziele zu verfolgen, und wenn man nur lernt, wo es unbedingt erforderlich ist. Kurz: Wenn man das Leben anfängt, bevor man perfekt ist.   Auf dem Weg, ein besserer Mensch zu werden, steht uns niemand anderes im Weg als wir selbst. So lautet ein weiterer beliebter Motivationsspruch. Und das ist ein Glück: Da es bei den meisten unserer Selbstverbesserungsprojekte darum geht, sich zu normieren, rettet uns unsere Faulheit und Mutlosigkeit davor, ein angepasster Mensch zu werden. Wer die allseits angeforderte Selbstoptimierung ablehnt, erkämpft sich sein Recht, so zu sein, wie er gerade ist. Er macht sich unabhängig von dem Trugbild seines besseren Selbst und von all den Menschen, die angeblich wissen, wie man es erreicht. Und sollte doch mal wieder einer dieser Selbstverbesserungsgurus den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag an uns herantragen, dann kann man ihm mit einem ganz schlichten Argument den Wind aus den Segeln nehmen: Wer besser werden will, hat’s nötig!       1 BLEIBEN SIE DICK, EITEL, GIERIG, JÄHZORNIG – UND GLAUBWÜRDIG VOM MÄRCHEN DER PERMANENTEN WEITERENTWICKLUNG   »Jeder Mensch erfindet sich eine Geschichte, die er dann, oft unter gewaltigen Opfern, für sein Leben hält.« Max Frisch   Andere sind alkohol- oder fernsehsüchtig, rauchen schachtelweise Zigaretten, essen Schokolade oder haben zu viel Sex. Ich war süchtig nach Lebensläufen. Es war ein regelrechter Zwang. Wann immer ich sie in die Hand bekam, studierte ich sie genau : die Lebenswege erfolgreicher Menschen, bekannter Künstler, Sportlerinnen, Forscher, Tänzer, Schauspielerinnen, Architekten, Regisseure, Weltumsegler, Schriftsteller. Wann haben sie angefangen zu üben, zu schreiben, zu tanzen, zu entwerfen oder zu segeln? Wie lange dauerte es, bis sie damit berühmt wurden? Wann haben sie sich entschieden, sich dieser einen Sache zu widmen? Mussten sie dafür ihr altes Leben hinwerfen und ein neues beginnen? Wichtigste Frage dabei: Kann ich das auch noch schaffen? Wird es möglich sein – wenn ich gleich heute anfange –, das Ruder herumzureißen und doch noch etwas aus meinem Leben zu machen?   Je älter ich wurde, desto schwieriger wurde es, Lebensläufe zu finden, die ich mit meinem Werdegang vergleichen konnte: Viten von Balletttänzern und Orchestermusikerinnen, die mit drei oder vier Jahren das erste Mal ihr Instrument in der Hand gehalten oder die ersten Tanzschritte geprobt hatten, wurden sofort aussortiert. Das war für mich sowieso nicht mehr aufzuholen, denn ich habe als Kind keinen Tanz- oder Musikunterricht gehabt, und auch sonst gab es nichts, was ich als...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
162 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Es gibt keinen Ausweg aus uns selbst." (120) 19. Januar 2013
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Das ist einer von vielen klugen Sätzen, die in diesem Buch stehen. Leider gibt es daneben auch eine Menge sehr fragwürdiger Behauptungen, die jedoch perfekt in die sich immer wiederholende Botschaft passen, die uns die Autorin mit einem gewissen Sendungsbewusstsein vorträgt. Und die lautet: Wir sollen endlich damit aufhören, uns selbst verbessern zu wollen. Das würde nur zu noch mehr Frustration führen.

Wenn man diese Botschaft allein für sich liest, dann klingt sie zunächst wohltuend sympathisch. Und irgendwie scheinen sich darin auch Erfahrungen zu spiegeln, die man vielleicht schon selbst gemacht hat. Diäten wollten nicht klappen, oder die letzte Zigarette ist noch immer nicht geraucht. Auch mit dem Sport hat es nicht so geklappt, wie man es sich erhoffte. Und vielleicht ersehnt mancher Leser dann doch noch eine frohe Botschaft, die an die Stelle der in diesem Buch verkündeten Sinnlosigkeit jedweder Selbstverbesserungsversuche gesetzt werden könnte. Aber eine solche Botschaft bleibt aus.

Stattdessen wird erst kurz vor dem Ende des Textes die Zielgruppe umschrieben, an die sich die Autorin wendet. Da geht es dann nämlich darum, auf die eigene Karriere zu pfeifen, die jeden Menschen schließlich fix und fertig machen würde. Auf Seite 239 heißt es: "Sich dem Karrieredruck zu verweigern, kann verschiedene Formen annehmen und muss mitnichten immer absolut sein, je nach Persönlichkeit gibt es verschiedene Abstufungen..." Und diese Abstufungen sind: 1. Hartz IV beantragen, 2. Arbeit ohne Prestige annehmen, 3. Nach Afrika gehen, 4. Gesellschaftlicher Protest. Und schließlich: "Die Kür: Aus seiner Empörung Kunst machen.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heloise24
Format:Taschenbuch
Während ich gerade total genervt war von dem ständigen Selbstoptimierungszwang, der täglich in jedem Lebensbereich allgegenwärtig ist, ob bei der Arbeit, in der Freizeit, in den sozialen Netzwerken fiel mir dieses Buch in die Hände, ich habe kurz darin geblättert und es mir sofort gekauft.

Die Autorin beschreibt darin so wohltuend, manchmal ironisch überzeichnend, dass Vieles, was uns Coaches, Psychologen, Ratgeberliteratur etc. verkaufen wollen, einseitig ist und meistens nur dem Zweck dient: am Leid der vermeintlich Betroffenen zu verdienen. Kein Bereich des täglichen Lebens bleibt heute vom Optimierungswahn verschont. Und wir werden nicht etwa glücklicher dabei, sondern immer unzufriedener. Das Buch macht Mut, doch einmal locker zu lassen und die Glücksbotschaften, mit denen wir immer und überall konfrontiert sind, einem kritischen Blick zu unterziehen. Dann werden wir feststellen, dass die Abkehr von der ständigen Beschäftigung mit dem Ich sehr wohltuend ist und es sich trotzdem oder vielleicht gerade deshalb viel entspannter lebt.

Dieses Buch ist, im Gegensatz zu anderen Ratgebern, die ich schon gekauft und wieder verkauft habe, eines, dass in meinem Regal bleiben wird. Sehr empfehlenswert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Burnoutprophylaxe 3. Oktober 2013
Von ursus
Format:Taschenbuch
Tipps für alle Lebenslagen. Gute Denkanstöße.
Es ist schon manchmal erschreckend banal, warum ist man nur nicht selbst darauf gekommen, mit solchen Texten Geld zu
verdienen
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der erste Ratgeber zum Entsorgen von Ratgebern... 3. September 2013
Format:Taschenbuch
Gewiss! Wir leben im Zeitalter der grenzenlosen Möglichkeiten und der maximalen individuellen Freiheit - jenem Zeitalter, das erkannt hat, dass jedes indiduelle Potential nur darauf wartet zum Leben erweckt zu werden. Wir sind vernünftig und haben erkannt, dass niemals die Umstände an unserem Unglück schuld sind, sondern nur wir selbst. Wir haben erkannt, dass es keine schlechten Erfahrungen" gibt, sondern nur Entwicklungsschritte, für die man stets dankbar sein sollte.

Wir wissen wie man politisch korrekt spricht, wie man in 10 Tagen 20 Kilo abnimmt, in 5 Schritten den Traumpartner findet, wie man sich in nur 6 Minuten spirituell heilen kann, wie man seine Chakren reinigen kann, gewaltfrei kommunizieren kann, seinen Traumjob findet, seine Aura mit ein paar Tricks verändern kann, spontan werden kann, reich werden kann, beliebt werden kann, ein Superstar werden kann, und, und, und, und........

Und schließlich schämen wir uns zu Tode und hassen uns, weil wir scheinbar der Einzige/die Einzige sind, der trotz der 310ten revolutionären Lektüre diverser "Ratgeber" noch immer fett, faul, arm, unbeliebt, depressiv, bequem, unkreativ geblieben ist.

All jenen, die mit Lebensratgebern a la The Secret", The Master Code", The Healing Code" absolut nichts anfangen können (weil sie pseudo-spirituelle Irrlehren verbreiten), sei dieses wirklich witzige und überraschend kluge Buch empfohlen!

All jenen, die glauben, dass man nicht immer nur selbst an allem schuld ist, sondern auch das Leben manchmal scheinbar grundlos unfair zuschlägt, sei dieses Buch empfohlen!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders als erwartet 14. April 2013
Von arwen008 TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Was ist das eigentlich für ein Wahn, in dem wir leben, der uns dazu antreibt, ständig besser und erfolgreicher werden zu wollen? In diesem Buch liest man nicht, wie man die nächste Selbstfindungskrise durch positive Gedanken überwindet, sondern etwas viel Wichtigeres: Wie man einfach bleibt, wie man ist. Und das Beste von allem: Man hat das Recht, so zu bleiben wie man ist, auch wenn nur wenige von diesem Recht Gebrauch machen. Karriere machen, arbeiten klingt viel verlockender, dadurch kann man sich selbst disziplinieren und verbessern. Aber merken wir überhaupt noch, dass wir uns alle nur noch einem umbarmherzigen System unterwerfen, in dem es nicht in Frage kommt, durchschnittlich zu sein? Für all die angeblichen Vorzüge zahlen wir im Endeffekt einen hohen Preis: den des eigenen Lebens.

Bevor ich dieses Buch angefangen habe, habe ich mit einem weiteren Ratgeberbuch gerechnet, das einem sagt, was man alles an sich ändern kann und sollte, um glücklicher zu werden. Auch wenn der Titel sich schon etwas anders anhört, ist das Versprechen „Dieses Buch wird Ihr Leben verändern“ eines, was viele Bücher geben. Doch tatsächlich ist dieses Buch eines der wenigen, welche das Versprechen auch wahrmachen könnten. Ganz im Gegensatz zu üblichen Lebenshilferatgebern wird hier die Praxis des positiven Denkens und der Selbstverwirklichung sehr kritisch betrachtet. Deutlich wird vor allem eines: Wir alle haben uns schon längst daran gewöhnt, dass es immer nur darum geht, an uns selbst und den eigenen Schwächen zu arbeiten. Selten stellen wir die Frage, warum wir nicht einfach so bleiben können wie wir nun einmal sind: Fehlerhafte, aber einzigartige Menschen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Sehr nett zu lesen
Sehr witzig und informativ geschrieben. Wenn man sich mal fragt, ob man denn den richtigen Lebensweg gewählt hat, sollte man sich hinsetzen, dieses Buch lesen und einfach mal... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Tagen von Minzi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen herrlich erfrischend !
ich war gerade mal wieder in so nem nervenauftreibenden selbstoptimierungs-prozes-spiral - wollte mal vegan werden - und nach 6 wochen hatte ich davon sooooo die nase voll, und... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von D.T. veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Eher negativ...
Wie schon in der Überschrift steht, hab das Buch mit der Zeit eher als negativ empfunden als ironisch oder witzig. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Aneka Eilrich veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen DAS Buch!!!!
Die Inhalte sind super, ich hab mich während des lesens fast am Boden gekringelt vor Lachen. Sehr bereichernd und informativ. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sandra Hechelmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ja, endlich gibt es ihn ...
... den Ratgeber gegen die zwanghafte Selbstverbesserung. Sehr lesenswert. Musste bei der Lektüre einige Male loslachen. Das hatte ich bisher bei keinem Ratgeber! Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Hans Dampf veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen genial
selten soviel gelacht! bezeichnend für unsere gesellschaft, und wie uns der staat und die medien hinters licht führen! ;-) ..........
Vor 2 Monaten von Tex veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Da ist was dran
Noch ein Ratgeberbuch kaufen? Na gut, dieses noch dann ist aber wirklich Schluss!

Ich habe mich mit dem Buch wohlgefühlt, es hat eine erfrischende und glaubhafte... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Uwe Möseler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Inhalt
Das Buch hat mich angenehm überrascht, da der Titel ja doch sehr extrem ist. Der Untertitel bringt es dann auf den Punkt. Einfach genial.
Vor 3 Monaten von Soltau veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich bleib so Scheiße wie ich bin
Ich habe das Buch verschenkt und der Beschenkte war sehr davon begeistert, weil es seinen vrstellungen sehr nahe kam. o.k ?
Vor 3 Monaten von Zweibrück,Elke veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Einfach nur sch....
Ich gestehe: Ich habe das Hörbuch nicht bis zum Ende gehört. Es war einfach nur unerträglich. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von lesewurm veröffentlicht
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