Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.10.2004
"Mehr als neun stille Jahre liegen zwischen 'Josy sucht Josy', dem umjubelten Erstling der Australierin Melina Marchetta, und 'Ich bin's, Francesca'. In diesen Jahren hat die Autorin nichts von ihrer beneidenswerten Begabung verloren [...]"
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien, 12/04
"Ein spritzig erfrischendes und dennoch anspruchsvolles zum Mitdenken anregendes Jugendbuch ohne Klischees, dafür mitten aus dem Leben Jugendlicher gegriffen, das oft genug voller Probleme steckt."
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Stuttgarter Zeitung, 17.11.2004
"Mit augenzwinkerndem Humor schildert die Autorin bis zu dem versöhnlichen, aber in keiner Weise kitschigen Ende, wie schwierig für Francesca der Spagat zwischen dem von der Krankheit der Mutter dominierten Zuhause und der Neuorientierung an der Schule ist."
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Neue Zürcher Zeitung, 29. September 2004
"Mit der größten Selbstverständlichkeit werden bei Marchetta die Nöte der heranwachsenden Generation nicht nur zu einer existenziellen, sondern auch zu einer lustvoll spannenden Angelegenheit mit hohem Wiedererkennungswert."
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ekz-Informationsdienst, 8/2004
"Die fesselnde Erzählung überzeugt durch ihr psychologisches Konzept und die lebendige, humorvolle sprachliche Gestaltung. So ist auch der 2. Roman der für ihren Erstling 'Josy sucht Josy' [...] für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierten Autorin sehr beachtlich. Für alle!"
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Mädchen, 11. August 2004
"Cooles Buch über Chaos, Frust und Liebe."
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Kurzbeschreibung
Francescas Welt steht Kopf! Sie beginnt ihr elftes Schuljahr auf einem Jungengymnasium, das gerade die Pforten für Mädchen öffnete. Chaos ist angesagt! Frankies Mutter durchlebt unterdessen eine schwere Zeit und die Familie muss Stärke beweisen.
Klappentext
Francescas Lebensmotto: "I will survive". Und das tut sie auch: in der Schule umgeben von unkultivierten Idioten und Megazicken, zu Hause bedrängt von den Launen einer depressiven Mutter. Aber Francesca ist stärker als das Chaos: mit Humor, Liebe und Mut!
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
"Heute Nachmittag ist Hausversammlung. Es ist Zeit, ihnen zu sagen, was wir von dieser Schule halten."
"Was ist denn nicht gut hier?", fragt Eva Rodriguez.
"Die Missachtung unserer Intimsphäre", missachtet Tara Finke Eva Rodriguez' Intimsphäre. "Kein Mädchensport und im gemischten Sportunterricht müssen wir uns alle in drei Klos umziehen oder es in der Öffentlichkeit tun. Und die Tatsache, dass du nicht die Worte 'Verkehr' oder 'Befriedigung' oder die Zahl Neunundsechzig aussprechen kannst, ohne dass ein Typ in deiner Klasse anfängt zu wiehern und zu grunzen. Na, klingelt's jetzt?"
Es klingelt, gottlob.
"Oder dass manchen Mädchen hinterhergepfiffen wird", sagt Tara und verfolgt sie bis zu ihren Plätzen, "und andere als fette Trampel bezeichnet werden. Oder dass wir ursprünglich mal wegen des Theaterkurses hierher gekommen sind und sie dieses Jahr Stalag 17 auf die Bühne bringen wollen, ein Stück, in dem es keine einzige weibliche Rolle gibt. Oder dass manchen Lehrern keine bessere Anrede für die Klasse einfällt als ..."
"Meine Herren, gehen Sie jetzt bitte auf Ihre Plätze", befiehlt Mr Brolin.
Eva Rodriguez sieht Tara Finke an und dann mich. "Wir müssen einfach damit leben lernen."
"Was ist denn nicht gut hier?", fragt Eva Rodriguez.
"Die Missachtung unserer Intimsphäre", missachtet Tara Finke Eva Rodriguez' Intimsphäre. "Kein Mädchensport und im gemischten Sportunterricht müssen wir uns alle in drei Klos umziehen oder es in der Öffentlichkeit tun. Und die Tatsache, dass du nicht die Worte 'Verkehr' oder 'Befriedigung' oder die Zahl Neunundsechzig aussprechen kannst, ohne dass ein Typ in deiner Klasse anfängt zu wiehern und zu grunzen. Na, klingelt's jetzt?"
Es klingelt, gottlob.
"Oder dass manchen Mädchen hinterhergepfiffen wird", sagt Tara und verfolgt sie bis zu ihren Plätzen, "und andere als fette Trampel bezeichnet werden. Oder dass wir ursprünglich mal wegen des Theaterkurses hierher gekommen sind und sie dieses Jahr Stalag 17 auf die Bühne bringen wollen, ein Stück, in dem es keine einzige weibliche Rolle gibt. Oder dass manchen Lehrern keine bessere Anrede für die Klasse einfällt als ..."
"Meine Herren, gehen Sie jetzt bitte auf Ihre Plätze", befiehlt Mr Brolin.
Eva Rodriguez sieht Tara Finke an und dann mich. "Wir müssen einfach damit leben lernen."
Auszug aus Ich bin's, Francesca! von Melina Marchetta. Copyright © 2007. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Meine ideale Gesellschaft? Meine Mum ist gesund und kann aufstehen. Das Stella geht bis zur Zwölften und ich bin noch bei meinen Freundinnen. Es gibt keine Boy Groups. Buffy killt Jungs, die rülpsen und furzen. Leute, die auf dem Machttrip sind, dürfen nicht Lehrer werden. Italien wird Weltmeister (das für meinen kleinen Bruder Luca).