Der kleine Whippet Snoofie (zuerst "Oberst" genannt) wird aus seinem Zwinger in ein neues zu Hause geholt. Er soll der neue Hund der Oma werden, damit sie schneller über den Verlust ihres Verstorbenen hinwegkommt. Doch es kommt gänzlich anders und es gibt allerlei zu berichten - Snoofie schreibt an seine Schwester Olala: Und so wird der Leser vom ersten Flug bis zur ersten Bootsfahrt auf die einjährige Reise des heranwachsenden lausbubigen Goldstücks Snoofie mitgenommen. (Manchmal neigt Snoofie zur Übertreibung, bleibt ansonsten jedoch beinahe glaubwürdig.)
Es sei dem (zukünftigen) Whippethalter angeraten sich nebst allerlei (oder wenigerlei) Whippetsachbüchern, auch dieses kleine belletristische zuzulegen. Die Geschichten aus der Sicht eines Whippets sind herzallerliebst und humorvoll geschrieben, teilweise haben sie auch Informationswert. Zwar ist ist das Buch kein literarisches Glanzstück, aber für ein Whippetdebut doch sehr beachtenswert. Dank Marion Sikors wendigen Fingern und ihrer Übersetzung in die Menschensprache kann es ein Mensch ohne Probleme verstehen.
Fazit: Es ist nicht einfach nur ein "Hundebuch".