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Produktinformation
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Unter Transaktion versteht der Psychiater die Aktion, die einen Reiz ausübt und zu einer Reaktion des Gegenübers führt. Die Teile, die in uns wirksam sind, sind eingeteilt in das Eltern-Ich, das Kindheits-Ich und das Erwachsenen-Ich. Es geht nicht darum, Anteile zu eliminieren, sondern sie besser zu verstehen und darauf angemessen zu reagieren. Mit einer Einschränkung: Partnerschaften können nur durch zwei Menschen mit ausgeprägtem Erwachsenen-Ich erfolgreich sein.
Das Eltern-Ich zeigt sich nonverbal in gerunzelten Augenbrauen, Stirnfalten, dem ausgestreckten Zeigefinger, Seufzen oder Händeringen. Folgende Ausdrücke werden aus der Kindheit von den Eltern übernommen: "Ich werde dafür sorgen, daß das ein für allemal aufhört", "Ich kann es auf den Tod nicht leiden...". Das Kindheits-Ich, das emotional aufgeladen ist, äußert sich durch Tränen, Grimassen, Nägelkauen, Achselzucken oder Wutanfälle. Personen, die vom Erwachsenen-Ich dominiert werden, verwenden unter anderem Ausdrücke wie "wieviel", "auf welche Weise", "möglich" oder "ich finde".
Es ist durchaus möglich, daß alle Teile gemeinsam und abwechselnd vorkommen. Vor allem in manchen unglücklichen Ehen dominiert das Kindheits-Ich, das eine Enttäuschung vorprogrammiert. In einem solchen Fall dominiert die romantische Vorstellung vom reichen Märchenprinzen, der jeden Tag Rosen bringt. "Die Liebe ist ein Kind der Freiheit", sagen die Franzosen. Und das Erwachsenen-Ich macht dies möglich. Weg von der dogmatischen Starrheit, hin zur Flexibilität heißt das Zauberwort.
Das Buch gibt interessante Einblicke in die Entstehung der Psyche und verhilft zu einer erwachseneren Kommunikation. --Corinna S. Heyn
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gibt Besseres,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ich bin o.k. - Du bist o.k.: Wie wir uns selbst besser verstehen und unsere Einstellung zu anderen verändern können. Eine Einführung in die Transaktionsanalyse (Taschenbuch)
Nach dem Besuch eines Seminars über die Transaktionsanalyse habe ich mir dieses Buch gekauft, um die erworbenen Kenntnisse zu wiederholen und zu vertiefen. Das Buch hat mich enttäuscht. Es werden nur die grundlegendsten Elemente der TA erklärt (Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich, Trübungen, komplementäre und nicht komplementäre Transaktionen, die vier Lebensanschauungen). Die Ich-Zustände werden nicht weiter unterteilt, Spiele werden nur ganz am Rande erwähnt, Gefühle und Ersatzgefühle gar nicht.Bei mir ist nach der Lektüre des Buches (im Vergleich zum Seitenumfang) nicht viel hängen geblieben. Ich habe es als unstrukturiert und wenig handfest empfunden. Meiner Meinung nach hätte er die wichtigsten Punkte prägnanter erklären sollen und weniger ausufernd „drum herum labern“ sollen. Gerade auch mit den philosophischen Ausschweifungen konnte ich in diesem Zusammenhang nicht viel anfangen. Die eigentliche Transaktionsanalyse nimmt meiner Meinung nach zu wenig Raum ein. Allerdings denke ich doch, dass das Buch dem Neuling im Bereich der TA viel Wissenswertes vermitteln kann. Auch ich habe wertvolle Impulse bekommen, allerdings äußerst wenig für fast 300 Seiten. Für wesentlich empfehlenswerter für den TA-Interessierten halte ich z.B. das Buch „Transaktionsanalyse - Wie geht denn das? Transaktionsanalyse in Aktion I“. von Ute Hagehülsmann oder auch das Buch „Einmal o.k., immer o.k. Transaktionsanalyse für den Alltag“, ebenfalls von Harris geschrieben, aber meiner Meinung nach strukturierter und praxisrelevanter. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
immer noch wichtige Grundgedanken über Kommunikation,
Von Stephan Kleiber "buchtippse.de" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Ich bin o.k. - Du bist o.k.: Wie wir uns selbst besser verstehen und unsere Einstellung zu anderen verändern können. Eine Einführung in die Transaktionsanalyse (Taschenbuch)
°Die Transaktionsanalyse (TA) ist sicher nicht die neueste Entwicklung zur Betrachtung zwischenmenschlicher Kommunikation und möglicher Störungen. Eric Berne und Thomas Harris entwickelten ihr Modell bereits vor gut 30 Jahren und seitdem hat sich einiges getan. Und dennoch liefert Harris ein paar grundlegende und leicht verständliche Unterscheidungen von Lebensanschauungen sich selbst und gegenüber anderen (ok-ok, ok-nicht ok, nicht ok-ok, nicht ok-nicht ok) sowie den verschiedenen Ich-Zuständen (Eltern-Erwachsenen-Kindheits-Ich). Gerade diese im Grunde einfachen Überlegungen sind auch heute noch eine gute Ausgangsbasis für erweiterte Kommunikationsfähigkeiten. Die weiteren Kapitel widmen sich dann der Analyse von Transaktionen und Beispielen dazu, worin wir uns denn nun eigentlich unterscheiden (-->also die Auswirkungen von "Lebensskripten"). Einzelne Schwerpunkte liegen dann bei Ehe, Kindern, Jugendlichen und einem grundsätzlich verschiedenen Umgang mit Zeit und daraus folgenden Spielen. Das Buch hier ist sicher nicht so locker leicht und amüsant zu lesen wie "Spiele der Erwachsenen" oder "Spielarten und Spielregeln der Liebe" von Eric Berne. Trotzdem hat es seinen festen und meiner Meinung nach berechtigten Platz in der TA-Literatur. Ich kanns empfehlen. ~ Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gute Einführung mit einigen Längen,
Von hartmutw (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ich bin o.k. - Du bist o.k.: Wie wir uns selbst besser verstehen und unsere Einstellung zu anderen verändern können. Eine Einführung in die Transaktionsanalyse (Taschenbuch)
Insgesamt stellt dieser Klassiker der psychoanalytischen Literatur eine exzellente Einführung in die Transaktionsanalyse dar. Sowohl die drei Ichs als auch die vier Grundeinstellungen und die 6 Transaktionskategorien werden anschaulich, mit guten Beispielen und für den Laien ohne weiteres nachvollziehbar beschrieben. Dieser Überblick kann bei der selbständigen Analyse von Verhaltensmustern und Konflikten im Alltag sehr nützlich sein.So hilfreich dieser Überblick über die ersten 150 Seiten des Buches auch ist, so substanzarm werden dann die verbleibenden ca. 130 Seiten, auf denen Harris Erkenntnisse aus der TA auf Ehe, Kinder, Jugend, aber auch auf Religionen, Wertvorstellungen (68er) und gar Nationen (!) anwendet. So sehr man diese Ansätze mit gutem Willen nachvollziehen kann (oder könnte), so sehr fehlen hier aber leider letzte Plausibilität und Stringenz in der Argumentation, so daß beim Lesen der Eindruck entsteht, hier müsse eine noch recht neue Theorie mit Gewalt legitimiert werden. 4 Sterne für die Einführung, aber leider nur mäßige Begeisterung für die 2. Hälfte, daher 3 Punkte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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