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Produktinformation
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Unter Transaktion versteht der Psychiater die Aktion, die einen Reiz ausübt und zu einer Reaktion des Gegenübers führt. Die Teile, die in uns wirksam sind, sind eingeteilt in das Eltern-Ich, das Kindheits-Ich und das Erwachsenen-Ich. Es geht nicht darum, Anteile zu eliminieren, sondern sie besser zu verstehen und darauf angemessen zu reagieren. Mit einer Einschränkung: Partnerschaften können nur durch zwei Menschen mit ausgeprägtem Erwachsenen-Ich erfolgreich sein.
Das Eltern-Ich zeigt sich nonverbal in gerunzelten Augenbrauen, Stirnfalten, dem ausgestreckten Zeigefinger, Seufzen oder Händeringen. Folgende Ausdrücke werden aus der Kindheit von den Eltern übernommen: "Ich werde dafür sorgen, daß das ein für allemal aufhört", "Ich kann es auf den Tod nicht leiden...". Das Kindheits-Ich, das emotional aufgeladen ist, äußert sich durch Tränen, Grimassen, Nägelkauen, Achselzucken oder Wutanfälle. Personen, die vom Erwachsenen-Ich dominiert werden, verwenden unter anderem Ausdrücke wie "wieviel", "auf welche Weise", "möglich" oder "ich finde".
Es ist durchaus möglich, daß alle Teile gemeinsam und abwechselnd vorkommen. Vor allem in manchen unglücklichen Ehen dominiert das Kindheits-Ich, das eine Enttäuschung vorprogrammiert. In einem solchen Fall dominiert die romantische Vorstellung vom reichen Märchenprinzen, der jeden Tag Rosen bringt. "Die Liebe ist ein Kind der Freiheit", sagen die Franzosen. Und das Erwachsenen-Ich macht dies möglich. Weg von der dogmatischen Starrheit, hin zur Flexibilität heißt das Zauberwort.
Das Buch gibt interessante Einblicke in die Entstehung der Psyche und verhilft zu einer erwachseneren Kommunikation. --Corinna S. Heyn
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Und dennoch liefert Harris ein paar grundlegende und leicht verständliche Unterscheidungen von Lebensanschauungen sich selbst und gegenüber anderen (ok-ok, ok-nicht ok, nicht ok-ok, nicht ok-nicht ok) sowie den verschiedenen Ich-Zuständen (Eltern-Erwachsenen-Kindheits-Ich). Gerade diese im Grunde einfachen Überlegungen sind auch heute noch eine gute Ausgangsbasis für erweiterte Kommunikationsfähigkeiten. Die weiteren Kapitel widmen sich dann der Analyse von Transaktionen und Beispielen dazu, worin wir uns denn nun eigentlich unterscheiden (-->also die Auswirkungen von "Lebensskripten"). Einzelne Schwerpunkte liegen dann bei Ehe, Kindern, Jugendlichen und einem grundsätzlich verschiedenen Umgang mit Zeit und daraus folgenden Spielen.
Das Buch hier ist sicher nicht so locker leicht und amüsant zu lesen wie "Spiele der Erwachsenen" oder "Spielarten und Spielregeln der Liebe" von Eric Berne. Trotzdem hat es seinen festen und meiner Meinung nach berechtigten Platz in der TA-Literatur. Ich kanns empfehlen.
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