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Ich bin, ich war, ich werde: Heilung durch Gespräche mit Seelen aus vergangenen Leben
 
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Ich bin, ich war, ich werde: Heilung durch Gespräche mit Seelen aus vergangenen Leben [Kindle Edition]

Heike Gade
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 9,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Rückschau in frühere Leben – ein tief gehender Heilungsweg


Welche Ereignisse aus früheren Leben prägen mich noch heute? Kommen mir manche Menschen so vertraut vor, weil ich mit ihnen in einem anderen Leben bereits verbunden war? Sind meine heutigen Probleme vielleicht schon in früheren Zeiten entstanden? Diese Fragen beantwortet das neue Buch Heike Gades mit der Methode der »Seelenführung«. Dabei arbeitet sie mit einem Trancemedium zusammen, das für den Klienten Kontakt mit einem Seelenanteil aus früheren Leben aufnimmt. Auf diese Weise kann das Medium Auskunft über vergangene Existenzen geben. All dies funktioniert ganz ohne Hypnose. So kann der Klient in voll bewusstem Zustand die Reise in die eigene Vergangenheit antreten. Anhand berührender Fallbeispiele und praktischer Empfehlungen wird es möglich,


• karmische Verbindungen aufzudecken und zu lösen,
• Lebensaufgaben zu erkennen und Lösungen für aktuelle Probleme zu erhalten,
• weit zurückliegende Ursachen körperlicher Beschwerden und seelischer Leiden zu erkennen und zu lindern,
• Trost zu erfahren und den Lebensweg befreit zu gehen.


Ein Buch aus der Praxis – klar und leicht verständlich geschrieben - mit zahlreichen berührenden Fallbeispielen.


Über den Autor und weitere Mitwirkende

Die frühere Lehrerin ist seit dem Jahr 2000 als Trauer- und Sterbebegleiterin tätig. Sie hält Vorträge und Lesungen und hat es zu ihrem Lebensthema gemacht, Kontakte mit den Seelen Verstorbener herzustellen, wobei sie mit einem Trancemedium zusammenarbeitet.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

... begonnen hat es mit dem Sterben meiner Mutter.
Auf meinen Hinweis, dass sie sich drei Tage nach einer Knieoperation (mit Vollnarkose) ziemlich verwirrt zeigte und nicht "normal" verhielte, beschwichtigten Ärzte und Krankenschwestern: "Das wird wieder."
Aber es wurde nicht; mehr und mehr verlor meine Mutter ihre Persönlichkeit. Dreieinhalb Jahre dauerte ihr allmähliches Abschiednehmen von der Welt, von ihrem Körper. Während dieser Zeit traf mich das gesamte Gefühlschaos, das Angehörige durchleben, die sich vorher mit dem Krankheitsbild von Alzheimer bzw. Altersdemenz nicht sonderlich beschäftigt haben ("Das trifft andere", denkt man, "aber doch nicht uns, nicht mich!") und nun plötzlich gezwungen sind, sich damit auseinanderzusetzen: Erschrockenheit, Unverständnis, Entsetzen, Mitleid, Trauer, Hilflosigkeit, auch Ungeduld und Wut wechseln sich ab und brachten auch mich damals ziemlich durcheinander.
Am 5. Januar 1997 ging Mutter dann, still und ohne Kampf. Ich habe die Worte noch im Ohr, mit denen ich sie tröstend bat, doch loszulassen, alles würde schön werden, versprach ich ihr, und Papa würde in der geistigen Welt schon auf sie warten, ebenso auch ihre Schwester
Anna. Dort im Himmel sei alles warm, hell und wunderschön: "Mutti, lass doch los und geh ins Licht!"
Ich war über die Worte, die mir in diesem Moment - von wem auch immer - eingegeben wurden und die ich so selbstverständlich aussprach, zunächst selbst überrascht, aber zugleich auch sehr bewegt. Und ich war mir ganz sicher, dass sie stimmten, und tatsächlich: Nachdem meine Mutter die Augen noch einmal weit geöffnet hatte, so, als sähe sie alles . als erblickte sie den Himmel, staunend und dann leicht lächelnd, ging sie.
Wir beerdigten Muttis Körper neben Vater, der bereits vier Jahre vor ihr gegangen war. Im Nachhinein stellte ich mir noch oft die Frage, wie ich beide Eltern in ihrer letzten Zeit besser hätte begleiten und aufs Sterben vorbereiten können.

Da las ich zufällig in der Zeitung von einem Lehrgang, den ein Hospizverein anbot. Um bei einem nächsten Sterbefall - und natürlich auch für mich selbst - besser "gewappnet" zu sein, ließ ich mich dort zur Trauer- und Sterbebegleiterin ausbilden. Es war eine sehr vielseitige Ausbildung, die beinahe zwei Jahre dauerte; während dieser Zeit stand uns Teilnehmern auch ein reichhaltiges Angebot an Literatur zum Thema "Tod und Sterben" zur Verfügung. Die Bücher der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross waren es, die mich am stärksten berührten; vor allem das kleine Büchlein Über den Tod und das Leben danach eroberte mein Herz auf Anhieb und erweiterte meinen Geist.
Der Gedanke an die Möglichkeit eines Lebens nach dem Leben, eines Weiterlebens unserer Seele nach dem körperlichen Tod, ließ mich nun nicht mehr los. Alles erschien mir (meiner Seele) vertraut und war doch für meinen Verstand völlig neu. Die Themen "Leben nach dem Tod" und "Wiedergeburt" waren mir in meinem bisherigen Leben nicht so wichtig erschienen, als dass ich mich näher mit ihnen beschäftigt hätte. Eher schob ich diese Thematik in den Verantwortungs- und Zuständigkeitsbereich östlicher Weisheitslehrer und westlicher Esoterik-freaks.
Nun aber war alles plötzlich ganz anders: Ich verschlang eine Menge Literatur über Nahtoderlebnisse, Reinkarnationstherapien, Seelenwanderung, Buddhismus, Geistwesen, Engel, Geistführer und vieles mehr. Ich las und las ... darunter Bücher von Elisabeth Kübler Ross, Raymond A. Moody, Robert A. Monroe, Sylvia Browne, Thorwald Dethlefsen, James Van Praagh, Edgar Cayce, Diana Cooper, Ronald Zürrer und Ian Stevenson. Vieles erschien mir auf einmal ganz selbstverständlich; ich spürte eine große Erleichterung in Bezug auf den Gedanken ans Sterben und begann daran zu arbeiten, meiner Seele Wachstum und Stärkung zu ermöglichen, stellte die Sinnfrage ganz neu und nahm zum ersten Mal - sehr vorsichtig - die Worte "spirituelle Entwicklung" in den Mund.

Eines Tages lud mich eine liebe Freundin (die ich wiederum zufällig bei einer Bahnfahrt kennengelernt hatte) ein, sie zu einem Treffen von Heilern zu begleiten, bei dem unter anderem Rückführungen in vergangene Leben über ein Volltrance-Medium gezeigt werden sollten. Nein, das ging mir dann aber doch zu weit! Ich (mein Ego) reagierte sofort ablehnend: Auf solchen Hokuspokus wollte ich nun wirklich nicht hereinfallen! Vorsicht war geboten: Ich hatte Angst vor Manipulation, vor Spiritismus und Hexerei, vor - ja, wovor eigentlich wirklich? Ich glaube, ich traute mir selbst nicht so recht!
Meine Freundin indes schwärmte von den wunderbaren Erkenntnissen, die ihr durch eine solche Rückführung offenbart worden waren, und versuchte es bei mir immer wieder: "Schau es dir doch nur mal an! Du musst da nichts sagen, nichts machen, vor allem nichts mit dir machen lassen, und wenn du meinst, du möchtest lieber wieder gehen, dann kannst du das." Irgendwann war mein Inneres bereit, sodass ich mir zutraute, die Sache für mich ohne Risiko für Geist und Seele anzuschauen, ein bisschen tat ich es auch meiner Freundin zuliebe .
Wir trafen an einem Samstagnachmittag zum Kaffeetrinken ein. Man saß gemütlich am Tisch, plauderte ganz "normal" über Alltägliches, und nach einer Weile fragte mich die Leiterin des Teams, inwieweit ich mit dem Thema "Wiedergeburt und Rückführung" vertraut sei. Ich weiß noch, dass ich spontan etwas ängstlich mit den Händen abwehrte und sagte: "Überhaupt nicht, ich bin diesbezüglich völlig unbedarft und möchte heute auch nur mal zuschauen."
Mein Herz klopfte - aber ich hatte ja tief innen beschlossen, mich auf nichts einzulassen! Die Leiterin nickte freundlich und wünschte mir beim Zuschauen viel Freude, nichts sonst. Ich entspannte mich.
Alle gingen dann gemeinsam in einen kleinen Andachtsraum, der mit Kerzen, Blumen und vielen Heilsteinen geschmückt war, und beteten: "Vater und Mutter Gott, die ihr seid in allem und wir sein dürfen von euch ." Gedankenfetzen jagten mir durch den Kopf: "Also doch eine Sekte!", "Vielleicht ganz fanatisch?", "Heike, bleib bloß wachsam!", redete ich mir immer wieder selbst gut zu.
Aber nichts Spektakuläres passierte: Es wurde für die Arbeit mit dem Medium Erika gedankt (die hatte ich bisher nur vorsichtig aus den Augenwinkeln beobachtet), dann begaben sich alle in einen großen Meditationsraum. Dort erlebte ich also eine erste Rückführung, während der mir so viele skeptische Gedanken durch den Kopf gingen, dass ich sie gar nicht mehr alle benennen kann.

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