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Kommentar: 1. gebunden Verlag Herder, 05.2014. XIX, 473 S. Ungelesenes Buch mit Lagerspuren - am Schnitt als Mängelexemplar gekennzeichnet - Versand nach Zahlungseingang - VJ 02/15-39
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Ich bin ganz in Gottes Hand: Persönliche Notizen 1962-2003 Gebundene Ausgabe – 7. Mai 2014

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1 (7. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451313332
  • ISBN-13: 978-3451313332
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 3,5 x 23,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 227.066 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Karol Wojtyla/Johannes Paul II., 1920-2005.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Fromholzer TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 4. November 2014
"Ich hinterlasse kein Eigentum, über das Verfügungen zu treffen wären. Was die Dinge des täglichen Gebrauchs betrifft, die mir dienten, bitte ich, sie nach Gutdünken zu verteilen. Die persönlichen Aufzeichnungen sind zu verbrennen. (...)", zitiert Stanislaw Kardinal Dziwisz im Geleitwort dieser Ausgabe Johannes Paul II. Stanislaw Dziwisz hätte sie verbrennen sollen, hat es aber nicht gemacht. Er schreibt: " Ich hatte aber nicht den Mut, die Blätter und Hefte mit den persönlichen Notizen, die er hinterlassen hat, zu verbrennen, denn sie enthalten wichtige Informationen über sein Leben."

"Persönliche Notizen", Gedanken, Überlegungen, Exerzitien, ganz selten (reale) Tagesabläufe ---- man könnte es auch ein Arbeitsjournal Karol Wojtylas nennen. Längere zusammenhängende Texte befinden sich fast ausschließlich im ersten Drittel des Buchs, in der Zeit vor 1979; als Wojtyla Papst wurde, werden die Texte kürzer. Johannes Paul II lässt die Leser an seinen theologischen Überlegungen teilhaben. In der deutschen Ausgabe werden Querverweise / Quellenangaben zu weiterführender Literatur gegeben.

Zwischen den Texten befinden sich hin und wieder Abbildungen der Original-Notizbuchseiten. Für die Notizbücher bis 1985 stammen die beschriebenen Kalender aus Mailand, auch das erfahren die Leser.

Wird man dieses Journal chronologisch lesen? Wohl eher nicht. Es ist eine Reise in die Spiritualität von Johannes Paul II, eine Reise, die der Leser immer wieder aufnehmen, beginnen kann.

( J. Fromholzer )
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 27. Mai 2014
Dieses Buch kommt dem polnischen Papst Johannes Paul II. so nah wie kein anderes, sind in ihm doch seine ganz persönlichen Überlegungen zu Gott und zu seinem Glauben an Gott enthalten.

Man mag sich darüber streiten ob Karol Woytyla wohl die Erlaubnis zu diesem Buch gegeben hätte, aber es heute so viele Jahre nach seinem Tod zu lesen, bestätigt mir aufs neue sehr eindrücklich, die tiefe Ernsthaftigkeit seines Glaubens und zugleich seinen unverkrampften Umgang mit diesem.

Glücklicherweise werden alle Fremdworte in den Aufzeichnungen von Johannes Paul II. ins deutsche übertragen und da sie in roter Schrift gedruckt sind, stechen sie auch sogleich aus dem Text hervor, sodass man gut unterscheiden kann zwischen Original und Übersetzung.

Da die Aufzeichnungen einen Zeitrahmen von mehr als vier Jahrzehnten umfassen, bieten sie auch Einblicke in die konstante Glaubensfähigkeit des noch jungen Polen, aber man kann auch Entwicklungen verfolgen.

Ein spannendes und sehr persönliches Vermächtnis!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von F. Honekamp am 18. September 2014
Ich bin, ich habe das an anderen Stellen schon mal geäußert, zwar nicht hinsichtlich meines Alters aber doch hinsichtlich meiner Prägung ein Mitglied der „Generation Benedikt“. In meiner Suche nach Glaubensinhalten, nach Begründungen, nach Vernunft im Glauben hatte ich das „Glück“ just dann den Weg zurück in den Glauben zu finden, als der Benedikt-Hype in Deutschland wieder auf dem Rückzug war und man sich in Ruhe seinen Lehren zuwenden konnte. Der Nachteil daran ist, dass in meinem Alter meistens erwartet wird, unter Johannes Paul II. kirchlich sozialisiert worden zu sein.

Da ich damit nicht dienen kann, ich im Gegenteil zu seiner Zeit Johannes Paul II. als „Kirchenfremdelnder“ nicht viel abgewinnen konnte, war ich jetzt umso erfreuter, als ich auf einen Band gestoßen bin, der Einblick in das geistliche Leben dieses Jahrhundertpapst liefert. Unter dem Titel „Ich bin ganz in Gottes Hand“ sind Notizen des Papstes, bzw. im Vorfeld des Bischofs, aus Exerzitien der Jahre 1962 bis 2003 wiedergegeben. Es sind dies handschriftliche Notizen, die Johannes Paul II. Kardinal Dziwisz anvertraut hatte mit der Maßgabe, sie nach seinem Tod zu verbrennen. Nun kann man darüber streiten, ob der letzte Wille des Papstes oder der geistliche Gehalt der Notizen für die Welt mehr wiegt; Dziwisz hat sich jedenfalls entschieden, die Dokumente nicht zu vernichten, sondern sie der Kommission zur Heiligsprechung zur Verfügung zu stellen und jetzt eben auch zu veröffentlichen.

Und ich selbst bin jedenfalls dankbar, die rund 470 Seiten gelesen zu haben – oder besser anhand dieser Seiten einen Einblick in die Geisteswelt Johannes Pauls II. gewonnen zu haben.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martinus am 14. November 2014
Papst Johannes Paul II. hat in seinem Testament verfügt, daß diese persönlichen Aufzeichnungen verbrannt werden sollen.
Die Veröffentlichung derselben entgegen dem letzten Willen des Verstorbenen empfinde ich als respektlos.
Gerade wenn man diesen großen, inzwischen heiliggesprochenen Papst schätzt, sollte man sich darauf beschränken,
die Bücher zu lesen, die mit seiner Zustimmung gedruckt wurden!
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