Da mein Enkelkind das Buch "Ich bin die kleine Katze" von Helmut Spanner über alles liebt und dieses Buch 2 Jahre lang jeden Abend vorgelesen haben wollte, muß ich der Kritik von Frau Kathrin entschieden widersprechen. Das Einzigartige an diesem Buch ist nämlich, dass es Helmut Spanner verstanden hat, die Gemeinsamkeiten einer Katze und eines Kleinkindes in sog. "Ursituationen" (Essen,Spielen,Angst haben...) zu vereinen.
Dadurch entsteht eine ganz starke Identifikation des Kindes mit dem Tier. Ich selbst habe Kunst studiert und übe eine künstlerische Tätigkeit aus, weiß also über richtige und falsche Proportionen Bescheid. Was Frau Kathrin da anprangert, ist ein Gesamtkonzept von variierenden Bildausschnitten, in denen die Katze gottseidank in verschiedenen Größen auftaucht. Wie langweilig wäre das Buch ohne diese überlegte Regie.