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Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg Audio-CD – Audiobook, CD

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Aus dem Redaktionsbüro "imh-service.de"

Der beliebte Komiker und Moderator Hape (Hans-Peter) Kerkeling beschreibt in „Ich bin dann mal weg“ die Erlebnisse auf seiner Pilgerreise entlang des Jakobsweges nach Santiago de Compostela im Jahr 2001. Er erzählt amüsant von den Menschen, die er unterwegs trifft, oder von maroden Pilger-Rasthäusern. Fern seiner komischen Seite betrachtet er auch tiefsinnig sein eigenes Leben. Man lernt ihn von einer ganz neuen Seite kennen. Das Buch zur Reise verkaufte sich millionenfach und löste in Deutschland eine neue Begeisterung fürs Pilgern und Wandern aus.

Aber eins ist klar: Das Hörbuch übersteigt den Erlebniswert des Buches bei weitem, denn es wird von Kerkeling höchstpersönlich gelesen. Erst wenn man hört, in welcher Art der Autor bestimmte Passagen liest und welche Teile er betont, kann man richtig erfassen, was er wie gemeint hat oder was er für besonders wichtig hält. Durch seine Stimme erwacht das Reisetagebuch zum Leben und es entsteht eine ganz besondere Atmosphäre. Man hat das Gefühl, in Spanien zu sein und mit ihm zusammen den Pilgerweg entlangzuwandern. Auch wenn man das Buch bereits gelesen hat, lohnt sich die zusätzliche Anschaffung des Hörbuchs. - Björn Akstinat und Juliane Sesse / www.imh-service.de

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hape Kerkeling, geboren 1964 in Recklinghausen, arbeitet seit 1984 als TV-Entertainer und Schauspieler. 2006 erhielt er erneut den deutschen Comedy-Preis als bester Komikern und den Deutschen Fernsehpreis. „Ein Mann, ein Fjord!“ wurde 2007 mit dem CORINE / FOCUS Hörbuchpreis ausgezeichnet.

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410 von 443 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Reuter am 18. Mai 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Ein Komiker auf dem Jakobsweg. Kann das gut gehen? Als jemand, der selber schon die Hälfte der Strecke des Camino de Santiago hinter sich gebracht hat, war ich skeptisch. Zwei Jahre lang stand das Buch ungelesen im Regal. Schon der Titel "Ich bin dann mal weg" schien mir viel zu flapsig. Nach der Lektüre bin ich jedoch vollkommen überzeugt von Hape Kerkelings Projekt. Das Buch ist meiner Ansicht nach die offenste, ehrlichste und repräsentativste Erzählung vom Jakobsweg unter der Masse der Jakobswegliteratur. Es repräsentiert den heutigen Durchschnittspilger - sieht man von Kerkelings Exponiertheit als Entertainer einmal ab. Hape Kerkeling beschreibt sich als einen von tausenden Pilgern, die glauben aufbrechen zu müssen und diesen Weg gehen. Bei den wenigsten spielen kirchenreligiöse Gründe eine Rolle, eher schon religiöse, meistens jedoch einfach menschliche. Bei dem größten Teil der Pilgerschar handelt es sich nämlich um irgendwie aus-der-Bahn-Geworfene, die auf dem Camino wieder einen Weg zu sich selber suchen. Kerkeling zitiert zu Anfang seinen Reiseführer, in dem es heißt, dass die Menschen sich seit vielen Jahrhunderten auf die Reise zum heiligen Jakob machten, wenn sie wörtlich und im übertragenen Sinne keinen anderen Weg mehr gehen könnten. Auf solche Menschen trifft Kerkeling zuhauf und mit den nettesten von ihnen freundet er sich an.

Freiweg schildert Hape seine Erfahrungen. Der flapsige Tonfall steht der Ernsthaftigkeit der ganzen Sache nicht im Weg. Im Gegenteil - er bereichert das Geschilderte und schützt vor falscher Frömmigkeit.
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106 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Michael Blume am 29. Juli 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Okay, der Umstand, dass Hape Kerkeling gleich auf den ersten Seiten einräumt, als Schüler ernsthaft überlegt zu haben, Religionswissenschaftler zu werden, gab einen kleinen Sympathiebonus. Aber der Erfolg des Buches steckt nur zum Teil in (überraschenden, witzigen) biografischen Notizen, eher schon in dem anregenden Thema der traditionsreichen Pilgerfahrt - aber vor allem im unverwechselbaren Beobachtungs- und Beschreibungsstil des Autors.

Er ist mutig genug, einerseits jene ironisch-kritische Distanz zu allem zu wahren, die die meisten von uns längst als Grundhaltung der Moderne verinnerlicht haben - sich aber andererseits auch immer wieder vertrauensvoll zu den Menschen, dem Pilgerweg und, ja, den Gottesfragen und der religiösen Erfahrung hin zu öffnen.

Das Buch scheint mir ein "Mitnehmer" zu sein, weil es sehr vielen Leuten erlaubt, an den verschiedensten Stellen lachend anzuknüpfen und ein Stück mitzugehen in Themen, die gerade in Deutschland eigentlich öffentlich tabuisiert sind. Dies wird besonders auffällig, wenn sich der Autor zu seiner Homosexualität bekennt - und dies auch ihm selbst leichter über die Lippen bzw. den Notizblock kommt als beispielsweise das Bekennen zu einem zusammengebastelten, aber ethisch verbindlichen Glauben, für das er Spott fürchtet. Richtig wütend wird er aber, wenn er das Gefühl hat, das eine werde gegen das andere ausgespielt. Er kann alte Kirchen so liebevoll schildern wie Menschen, die ihn berühren und beeindrucken. Denn in beiden Fällen weiß er sich jeweils angenommen, so wie er ist.

Das Buch ist oft chaotisch und hat Längen und Umschweife.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pipet Heart am 6. Februar 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Als ich vor ein paar Jahren selber den spanischen Camino zu laufen plante, las ich unter anderem auch "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling und war spontan begeistert. Da an dieser Stelle schon so zahlreiche positive Rezensionen veröffentlicht wurden, denen ich kein neues Argument hinzufügen kann, will ich meiner Begeisterung in einer Art Verteidigung gegenüber denen, die sehr kritisch und hart mit diesem Buch/Hörbuch ins Gericht gingen, Ausdruck verleihen.

So wie ich das Pilgern und die ganz persönlichen Motive dafür verstehe, muss es jedem Menschen selbst überlassen sein, auf welche Weise er diesen Weg antreten möchte und zu welchem Ergebnis er dabei kommt: Ob jeden Kilometer zu Fuß oder nicht, ob in den offiziellen Herbergen schlafen oder nicht, ob mit Lästereien über Mitpilger (Hallo, mal ehrlich, wer ist denn frei davon?) oder ohne, ob und wo oder wie ein Weg zu Gott führt(e) .... Eine SACHLICHE Kritik muss erlaubt sein, keine Frage! Aber wo bleibt die Toleranz? Viele Nörgeleien scheinen mir eher neid- und missgunstgeboren. Das Buch heisst "MEINE Reise auf dem Jakobsweg" (KEIN Sachbuch, sondern ein Reisetagebuch) und so habe ich es auch verstanden! Dass Herr Kerkeling sich dabei nicht unter Wert verkauft, ist ebenso menschlich, wie verständlich.

Nachdem klar wurde, dass mir der Camino aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein wird, schenkte man mir auch noch das Hörbuch - für mich ein Extrabonbon, da es vom Autor selbst gelesen wurde und es durch die stimmige Intonation noch eindringlicher wird. Ich habe mich köstlich amüsiert, habe über etliche Passagen nachhaltig nachdenken müssen, habe etwas über den Jakobsweg erfahren und letztlich ein wenig Autobiographisches über Hape Kerkeling erfahren - kurz: Ich wurde unterhalten! Und das ist genau das, was ich von einem Buch/Hörbuch und einem Entertainer erwarte!
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