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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen48
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am 26. Mai 2013
Zu Beginn des Buches lernt die geneigte Leserschaft Charlotte Hagemann kennen, die ihre Geschichte selbst erzählt. Charlotte ist Ende 40 und hat nichts mehr. Ihre Weinhandlung hat sie aufgegeben, um zu ihrem Lebensgefährten Klaus zu ziehen. Das Geld aus dem Verkauf der Weinhandlung lieh sie Klaus - selbstverständlich ohne Vertrag.

Kaum war Charlotte bei Klaus eingezogen, verschwand er. Zwei Wochen später stand der Gerichtsvollzieher vor der Tür um das Haus zu pfänden. Charlotte konnte nur noch das nötigste einpacken und fand Asyl im Wohnzimmer von Doro und Dirk. Dass das kein Dauerzustand sein konnte, wird nach Beschreibung der Situation schnell klar. Tja,und dann stirbt Klaus. Charlotte geht aus reiner Neugier auf die Beerdigung. Auf selbiger lernt sie Klaus`Tochter Jennifer und deren Kinder kennen, das aufgeweckte und altkluge 5jährige Paulinchen und den 3jährigen Max. Charlotte, die in ihrer längst vergangenen Vergangenheit einmal Erzieherin war, beschäftigt die beiden während der Beerdigung - sehr zum Missfallen Jennifers.

Aufgrund der Zustände in Doros Wohnung begibt sich Charlotte auf Wohnungssuche. Die Wohnung im Dachgeschoss eines illustren Mehrfamilienhauses ist zwar das allerletzte (renovierungsbedürftig, ein Zimmer ganz ohne Fenster, veraltete Küche ...). Und der Makler ist auch nicht ganz koscher. Aber für jemand ohne Geld durchaus bezahlbar. Das ist der Beginn von Charlottes neuem Leben.

Nach dem Einzug beginnt Charlotte mit der Renovierung, bei der erwartungsgemäß einiges schief geht. Dirk verletzt sich, nachdem er 1 qm Decke gestrichen hat und fällt fortan aus. Die Möbel aus dem schwedischen Einrichtungshaus bauen sich leider nicht von selber auf. Und wenn man es dann geschafft hat, fällt ausgerechnet der Sessel wieder zusammen. Der Job, den Dirk ihr vermittelt, erweist sich als Charlotte-untauglich. Einzig der Nachbar von unten drunter scheint ein Lichtblick zu sein. Er hilft mit wertvollen Tipps und auch praktisch. Und dann steht plötzlich Jennifer in der Tür, hochschwanger und wütend. Ihr Ehemann, der in London arbeitet, scheint ein Verhältnis zu haben. Jedenfalls verhält er sich seiner Familie gegenüber nicht so, wie Jennifer es erwartet. Also lädt sie ihre Kinder samt Aupair kurzerhand bei Charlotte ab ("sie reden seit der Beerdigung dauernd von dir") und düst davon. Selbstverständlich ohne ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Ist ja irgendwie klar, dass aus "nur ein paar Tage" nach und nach immer mehr werden. Wie es Jennifer ergeht, erfährt die werte Leserschaft auf die gleiche Weise wie Charlotte: aus Jennifers geheimem Blog, zu dem Paulinchen die Zugangsdaten kennt.

Im weiteren Verlauf erlebt Charlotte einige Situationen, die typisch sind, wenn man Kinder hat. Während wir Mütter normalerweise über die Jahre hin und wieder mal in eine dieser Situationen geraten, erlebt Charlotte alles geballt (von nachts fernsehen über den ersten Kindergartentag bei einer angespannten Erzieherin über Gegenstände verschlucken bis hin zu ungeahnten Kenntnissen im Bezug auf Internet und Co.). Glücklicherweise ist Charlotte aufgrund ihrer Erfahrung als Erzieherin im Umgang mit Kindern geübt und meistert alle Hürden mit Bravour.

Ich verrate nicht zu viel, wenn ich hier schreibe, dass das Buch happy endet. Frau Völler schreibt sehr angenehm. Die Geschichte nimmt einen gefangen. Man legt es erst weg, wenn der letzte Buchstabe und das allerletzte Satzzeichen gelesen sind.
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am 17. Mai 2013
~ Eigene Zusammenfassung ~

Charlotte hat das Leben übel mitgespielt. Kaum zu ihrem Freund gezogen hat dieser einen Unfall. Als wäre das nicht ohnehin schon ein Schock steht aus heiterem Himmel ein Gerichtsvollzieher vor der Tür, der das Haus pfändet und sie auf die Straße setzt. Glücklicherweise kommt sie bei ihrer Freundin Doro unter. Doch zu dritt in einer zwei Zimmer Wohnung ist kein Idealzustand, schon gar nicht wenn die Freundin total verliebt ist und ihr Liebesleben ohne Rücksicht auslebt. Ein wenig Zeit könnte Charlotte auf der Arbeit verbringen, das Problem ist nur leider, das sie keine mehr hat. Ihr Weingeschäft hat sie, für Klaus aufgegeben und ihm das Geld geliehen. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie noch nicht, dass er sie belog und betrog. Um mit all dem Abzuschließen beschließt sie zu der Beerdigung ihrer Exfreundes zu gehen, doch erstens kommt es anders ….
Auf der Beerdigung lernt Charlotte die schwangere Jennifer, samt ihren beiden Kindern, kennen. Da Charlotte sich dort rührend um die die Kinder gekümmert hatte, beschließt Jennifer, die nach London fliegen will, die beiden, samt Aupairmädchen bei ihr abzuladen. Freunde und Verwandte hätten keine Zeit und sie müsse dringend fliegen – und schon war sie verschwunden ….
Als hätte Charlotte mit kleinen Kindern nicht schon genug zu tun, tauchen plötzlich zwei fiese Gestalten aus die etwas aus Klaus seinem Besitz fordern, dass sie hat. Nur leider hat die Spontanpflegeoma nicht die geringste Ahnung wovon die beiden reden. Wie gut das sich ein netter Kommissar meldet, der ebenfalls ein großes Interesse an der ominösen Hinterlassenschaft hat und dann gibt es da ja auch noch die Nachbarn, die es sehr interessiert, was in dem Haus so vor sich geht…

~ Eindrücke / Meinungen ~

Wie aus dem richtigen Leben (wenn man die Sache mit den Gaunern mal außen vor lässt).
Einige Punkte ließen mich manchmal etwas skeptisch werden:
Wer würde einer Wildfremden (Jennifer hat Charlotte grade zweimal gesehen) ihre Kinder und das auch noch für mehrere Tage anvertrauen? Zudem ist Jennifer hochschwanger und FLIEGT nach London. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie die Bestimmungen sind, aber soweit ich weiß gehen die wenigsten Fluggesellschaften dieses Risiko ein.
Die Ereignisse überschlagen sich förmlich. Das eine Problem ist nicht einmal gelöst, da tauchen schon wieder ganz neue auf. Ich finde dies nicht zu übertrieben, da ich aus eigener Erfahrung leider weiß das es oft wirklich so ist.
Auch müssen kleine Kinder ständig auf die Toilette, doch die Erwähnung dieses Bedürfnisses, füllt gefühlt einen Viertel des Buches. Ständig muss z.B. Mäxchen “kacka”. Hier wäre weniger mehr gewesen. Irgendwann hat es doch ein wenig genervt.
Klar, dass es einige Aufhänger braucht um einen Roman spannend zu machen. Hier sind es die ominösen Typen, die immer wieder auftauchen um etwas zu fordern und der Leser sich immer wieder fragt: Was suchen die nur? – Ich hatte die ganze Zeit eine Vermutung, von der ich auch felsenfest überzeugt war. Zu meiner großen Freude hatte ich unrecht! Ich liebe es überrascht zu werden, wenn ich denke, ich weiß was passiert! ;)
Ebenfalls spannend macht es Jennifers Aufenthalt in London. Über ihren Blog erfährt der Leser, was dort grade vor sich geht. Eine witzige Idee. Leider sind die Blogeiträge sehr lang geraten, so dass zwischendurch einige langweilige Längen entstehen.
Wie in wohl fast jedem Roman gibt es natürlich auch eine kleine Liebesgeschichte. Hier wird auch nichts übertrieben kitschig dargestellt, sondern mit all den kleinen Hindernissen die einem im Alltag so begegnen. Super schön dargestellt.
Die Charakter sind alle gut ausgearbeitet und haben viel Charme, grade Charlotte. Ich hatte immer ein wenig das Gefühl selbst Teil dieses Romans zu sein.

Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich in einen Rutsch lesen ohne das es langweilig wird.

~ Fazit ~
Ein sehr turbulenter Roman mit kleinem kriminalistischem Kick. Viel Tiefgang hat die Geschichte zwar nicht, aber dafür sehr humorvoll.
Super für alle die zwischendurch mal eine kleine Auszeit brauchen.
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am 4. April 2015
Ich habe schon einige Bücher von Eva Völler gelesen, aber dieses ist enttäuschend. Die Protagonistin erscheint wie eine naive 15jährige, aber nicht wie eine erwachsene Frau Anfang 50. Die unrealistische Handlung (welche Frau um die 50 , die selbständig ist mit einer guten Weinhandlung würde sich soo dämlich verhalten?) der Geschichte ist langweilig.Nervig durch das Chaos der aufgezwungenen fremden Kinder (deren Beaufsichtigung für mehrere Tage in ihrer Wohnung die Protagonistin natürlich ohne Protest annimmt), die furchtbare Naivität/Blödheit und den langatmigen Schreibstil, kein wirklicher Lesegenuss -eher stressig!
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am 19. Juli 2013
Da hat Eva Völler ein kurzweiliges und witziges Buch geschrieben. Leichte Lektüre, die sich einfach mal so weg lesen lässt. Ideal als Urlaubslektüre
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Charlotte ist seit wenigen Monaten von Klaus getrennt. Wegen ihm hatte sie ihre Weinhandlung aufgegeben und war zu ihm in sein Haus gezogen. Ganze zwei Wochen lief alles perfekt. Dann kam erst die Trennung und wenig später der Gerichtsvollzieher. Charlotte ist mit Ende 40 also wieder Single, ohne Job und bald auch ohne Dach über dem Kopf. Gerade als sie sich mit Hilfe ihrer Freundin alles neu geordnet hat, erhält sie die Nachricht, dass Klaus verstorben ist. Teils aus Neugier, teils um der schönen Zeit wegen, beschließt sie, zur Beerdigung zu gehen. Dort lernt sie Klaus Tochter samt Kinder kennen, die ebenfalls ihre Probleme zu lösen haben. Jennifers Mann hat sie hochschwanger mit dem dritten Kind sitzen lassen. Sie lädt kurzentschlossen die Kinder samt Au-Pair-Mädchen in Charlottes renovierungsbedürftiger Wohnung ab und ist fortan nicht mehr zu erreichen.

Eva Völler schont ihre Protagonistin in diesem Unterhaltungsroman keineswegs. Für eine späte Liebe lässt sie fast alle Brücken hinter sich abbrechen, um dann prompt an den falschen Mann zu geraten. Klaus hat ihr nicht nur das monatliche Einkommen genommen, sondern lässt sie auch noch mit Schulden für ein Darlehen zurück. Als wäre das nicht schon genug, lässt sie Charlotte das Haus pfänden und mit ihren wenigen Sachen zu ihrer Freundin Doro ziehen. Statt in einer lustigen Frauen-WG kommt sich Charlotte aber wie das fünfte Rad am Wagen vor, weil Doro gerade frisch verliebt ist. Kann es schlimmer kommen? Ja. Der falsche Makler kann zwar gerade noch rechtzeitig entlarvt werden und zum Glück ist der Besitzer des Hauses die Hilfsbereitschaft in Person, allerdings muss Charlotte nun die Ersatz-Oma für Klaus Enkelkinder spielen. Über die Mutter der Kinder kann sie nur über einen Internetblog Neuigkeiten herausfinden. Die Einschübe der Hotmami sind witzig geschrieben, auch wenn man hier zwischen Bewunderung von Charlottes Toleranz und Ungläubigkeit über Jennifers Dreistigkeit schwankt. Viel Zeit für Empörung bleibt sowieso nicht, weil zwei Ganoven wie aus dem Bilderbuch nun nach Geld fragen, das ihnen gehört und Konsequenzen androhen. Zu diesem turbulenten Frauenroman passt die überspitzte Handlung aber auch noch ins Bild.

Mit Charlotte möchte man wirklich nicht tauschen. Zu allem Überfluss tanzt ihr das russische Kindermädchen auch auf der Nase herum. Selbst als der attraktive Nachbar sich als patenter Handwerker entpuppt und offenbar immer einen kühlen Kopf bewahrt, wartet man lange auf den Haken an der Geschichte. So viel sei aber verraten – es ist ein humorvollen Wohlfühlbuch. Die aufkommenden Missverständnisse werden behoben, für die Probleme werden Lösungen gefunden und jede Renovierung findet ja auch mal ein Ende. Die witzige Geschichte hat ein hohes Erzähltempo und liebevoll gezeichnete Figuren. Es garantiert unterhaltsame Lesestunden durch seine Mischung aus Familiengeschichte, Liebesroman, sanfter Krimi und ganz viel Slapstick.
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Charlotte, Ende 40, steht vor den Trümmern ihrer Existenz. Ihre Weinhandlung hat sie verkauft und das Geld ihrem Liebhaber Klaus geliehen. Warum auch nicht, schließlich ist sie dafür bei ihm ins Haus eingezogen. Aber kaum war sie da, war er weg. Einige Tage später taucht dafür der Gerichtsvollzieher auf und wirft Charlotte aus dem Haus. Mit ein paar Habseligkeiten bepackt, kommt sie erst einmal bei ihrer besten Freundin Doro unter. Aber auf dem Sofa bei einem frisch verliebten Pärchen ist das Leben noch schlimmer als schlimm. Eine Chance ihr Geld zurück zu bekommen wird es leider auch nicht geben, denn davor stirbt Klaus. Neugierig, wie sie ist, geht sie zur Beerdigung. Dort kann sie gar nicht so schnell schauen, wie sie die 5jährige Pauline und den 3jährigen Max, die Kinder von Klaus Tochter Jennifer, im Schlepptau hat. Die beiden scheinen einen Narren an der lieben Tante gefressen zu haben. Kaum denkt Charlotte, das Leben könnte weiter gehen, weil sie endlich eine bezahlbare Wohnung gefunden hat, kommt die nächste Herausforderung. Noch nicht eingezogen, liefert Jennifer ihre beiden Sprösslinge bei ihr ab. Sie will ihren untreuen Ehemann in London überführen und braucht für unbestimmte Zeit einen Babysitter. Nun sitzt Charlotte da mit zwei fremden Kindern, einem russischen Au-Pair Mädchen und das in der Bruchbude von Wohnung, die noch nicht einmal eingerichtet ist.

Das Hörbuch hat mich wirklich gut unterhalten. Charlotte hat einiges zu bewältigen und leicht macht es ihr das Leben wirklich nicht. So richtig ans Herz gewachsen sind mir Pauline und Max. Die zwei Knirpse sind wirklich herzallerliebst. Pauline ein wenig neunmalklug und Max mit seinen Drängeleien halten Charlotte ganz schön auf Trab. Charlotte bekommt auch noch ihre Chance, denn der neue Nachbar entpuppt sich auch als ein ganz netter. So ist auch ein wenig fürs Herz gesorgt bei dieser lustigen Geschichte.

Der Sprecherin Ranja Bonalana gebührt Lob. Ich finde, dass sie die lustige Geschichte wirklich gut vorliest und vor allem verleiht Max so ein süßes Stimmchen, von dem ich regelrecht begeistert war.

Ein humorvolles Hörbuch, das sich wunderbar zum Abschalten und Seele baumeln lassen eignet. Gelacht werden darf auch, was will man mehr.
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am 29. Mai 2014
Charlotte, die uns ihre Geschichte selbst erzählt, hat es nicht leicht.
Sie hat ihre Weinhandlung verkauft, ist zu ihrem Freund Klaus gezogen und
hat ihm voller Vertrauen den Erlös der Weinhandlung geliehen.
Klaus ist allerdings kein vertrauenswürdiger Zeitgenosse.
Erst verschwindet er und der Gerichtsvollzieher erscheint bei Charlotte,
um das gemeinsame Haus zu räumen. Sie steht plötzlich ohne Dach über dem Kopf da,
hat keinen Job mehr und auch kaum noch Geld.
Während sie vorübergehend bei Freunden wohnt, verstirbt Klaus.
Auf seiner Beerdigung lernt sie dessen Tochter und die beiden Enkel kennen.
Sie zieht in eine renovierungsbedürftige Wohnung und versucht ihr Leben neu zu ordnen.
Das Chaos bricht aus, als Klaus Tochter Jennifer ihr die beiden Kinder samt
russischem AuPair-Mädchen aufs Auge drückt, weil sie dringend zu ihrem Mann nach London muss.

Eva Völler hat mit Charlotte eine sympathische Haupt-Protagonistin geschaffen,
die authentisch wirkt und handelt.
Auch die anderen Figuren sind liebevoll ausgearbeitet und sehr lebendig dargestellt.
Besonders die beiden Kleinkinder mit ihrer herrlichen kindlichen Logik und typischem,
altersgemäßen Verhalten haben es mir angetan.

Die Geschichte ist wunderbar chaotisch und amüsant.
Viele witzige Situationen und Dialoge strapazieren die Lachmuskeln.
Mit viel Kreativität hat die Autorin viele Verwicklungen und Überraschungen eingebaut,
so dass sich eine gewisse Spannung aufbaut.
Ich dachte oft: Mein Gott, was kann denn noch alles passieren?
Sehr gut gefallen hat mir die Idee, die Erlebnisse von Jennifer in Form eines Blogs in die Geschichte einzufügen.
Sie schreibt immer wieder die Ereignisse während ihres Aufenthalts in London in diesen Blog,
den auch Charlotte dank der pfiffigen Hilfe von Jennifers kleiner Tochter mitlesen kann.
So erfährt man als Leser gemeinsam mit Charlotte, was in London passiert.

Mit Charme und Humor erzählt Eva Völler die Geschichte einer Frau in den "besten Jahren",
in der sich die Ereignisse oft überschlagen, einige typische Klischees bedient werden und auch eine kleine Lovestory nicht fehlt.

Insgesamt ist es ein gelungenes Buch, das mich durch den lockeren, flüssigen und fröhlichen Schreibstil
in seinen Bann gezogen und bestens unterhalten hat.
Eine absolute Leseempfehlung für alle LiebhaberInnen des Genres.

Fazit: 5 von 5 Sternen

Herzlichen Dank an Eva Völler für das signierte Exemplar, dass ich im Rahmen einer Buchverlosung auf Lovelybooks gewonnen habe.

© fanti2412.blogspot.de
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am 21. Mai 2013
Eine herrliche Geschichte, ich möchte schon fast sagen Komödie, über Charlotte, eine Frau in den besten Jahren, die alles verliert und es trotzdem schafft, ihr Leben voller Zuversicht und Mut wieder in die Hand zu nehmen.
Von ihrem Freud mit anderen Frauen betrogen und um viel Geld gebracht, sitzt Charlotte in seinem Haus, das sie anscheinend als Ausgleich bekommen hat, als der Gerichtsvollzieher sie eines besseren belehrt und sie auch hier ausziehen muss, da das Haus bis über die Dachbalken verschuldet ist und zwangsversteigert wird.
Besagter Ex-Freund stirbt dann auch noch an einem Herzinfarkt.
Kurzzeitig kann Charlotte bei ihrer Freundin Doro auf dem Sofa Unterschlupf finden.
Doch da dies kein Dauerzustand sein kann, sucht sich Charlotte mit ihren geringen Mitteln eine neue Bleibe. In einem eher heruntergekommenen „MultiKulti“ Haus findet sie dann auch eine neue Wohnung und der erste Schritt in ein neues Leben ist getan, doch noch ahnt sie nicht welchen Hauptgewinn sie in diesem Haus machen wird.
Eine weitere Wende tritt bei der Testamentseröffnung ein, als sie Jennifer, die schwangere Tochter vom Ex-Freund und Mutter zweier Kindergartenkinder, trifft. Deren Mann weilt beruflich in London, ist dort allerdings auf Abwegen und so fliegt Jennifer kurzerhand nach London und ladet die beiden Kinder und ein völlig deplatziertes Au-pair Mädchen, bei Charlotte ab.
Die Krone des Chaos ist erreicht, als auch noch zwei zwielichte Typen auftauchen, die Geld vom Ex-Freund zurückhaben wollten.

Eva Völler erzählt das Ganze so witzig und humorvoll, so natürlich und bildlich, so flüssig und mitreisend, an den passenden Stellen dann auch wieder herrlich überzogen wie eine Satire oder eine gute Karikatur.
Jede Person hat ihren eigenen Charakter, der ist mit sehr viel Gefühl fürs Detail aufs feinste ausgearbeitet. Jeder hat seine Eigenart.
Es gab viele Stellen an denen ich laut auflachen musste und noch viel mehr, an denen ich geschmunzelt habe, ich glaube fast ich hatte beim Lesen ein Dauergrinsen im Gesicht.
Oft habe ich mir auch gedacht, ja genau so ist es, so würde ich das auch sehen oder so spielt sich das im Leben auch immer ab. Irgendwie fühlte ich mich mittendrin.
Natürlich sind einige Stellen auch überzeichnet, aber deswegen lese ich einen Roman und nicht nur eine Tageszeitung, ich will ja unterhalten werden und das bin ich mit diesem Buch aufs Beste.
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am 10. Oktober 2013
Ich habe mir das Buch kurz vor dem Urlaub aufgrund der vielen positiven Beurteilungen gekauft. Die Geschichte an sich fand ich allerdinges doch unglaubwürdig und konstruiert, aber: das Buch ist wirklich nett geschrieben, es gibt viel Situationskomik, die Chraktere bedienen alle Klischees auf eine sehr symphatische Art, und deswegen gebe ich die vier Sterne für eine gelungene Strandlektüre!
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am 26. September 2013
Ich bin alt und brauch das Geld" - Was für ein genialer Titel für einen Roman. Allein wegen des Titels wollte ich das Buch lesen. Das Cover assoziiert perfekt den Plot des Buches - Kinder, Renovierung, Caos, Frau total geschafft auf dem Sofa - dennoch ist es nicht so ganz meins. Ich mag gezeichnete Cover nicht. Das ist eine reine Geschmackssache und im Grunde zweitrangig, denn wie zuvor erwähnt, hatte mich der brillante Titel bereits auf die potenzielle Leserseite gezogen.
Da lag er nun, der neue Roman von Eva Völler, und wartete mit mir auf das Wochenende um gelesen zu werden. Nie verging die Zeit schneller, als Hals über Kopf in die Lektüre vertieft.
Das Buch liest sich, wie ein Kaffeeklatsch unter guten Freundinnen. Die Stimmung ist super, zum einen durch die sympathische Figur der Charlotte die sehr realitätsnahe und amüsante Geschichten aus ihrem Leben zum Besten gibt. Zum anderen durch den von der Autorin, Eva Völler, sehr geschickt in die Erzählungen eingebauten Kindermund. Ich konnte herzhaft über Charlotte, bzw. die kleinen und großen Katastrophen die sich in ihrem Leben ereigneten lachen. Aber auch so manches Mal den Kopf schütteln über ihre Blauäugigkeit. Charlotte ist einfach zu lieb für diese Welt und doch meistert sie ihr Schicksal und wie sollte es anders sein, am Ende wird alles gut.
Fazit:
Ich bin alt und brauch das Geld" ist ein unterhaltsamer, amüsanter Frauenroman der mir ein paar locker leichte Lesestunden beschert hat.
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