Nach seinem Buch "Ich bin nicht Spock" entschied sich Mr. Spock alias Leonard Nimoy, sein zweites autobiographisches Werk kurzerhand "Ich bin Spock" zu nennen. Dieses tat er zum einen daher, weil er nach Erscheinen des ersten Buches bezichtigt worden war, sein Alter Ego zu verleugnen. Zum anderen wohl, weil es ein guter Marketing-Gag war. Besonders lesenswert sind dabei die kleinen (fiktiven) Streitgespräche zwischen Mr. Spock und Leonard Nimoy, in der der Autor versucht, seinen Lebensweg aus beider Sicht zu betrachten. Gekonnt setzt sich Nimoy mit seiner "gespaltenen" Persönlichkeit auseinander und kommt zu dem Schluß, daß es gut sei, daß Spock in ihm existiere. Wie die anderen Star-Trek-Biographien erzählt dieses Buch hauptsächlich von den Dreharbeiten zu der Serie und den Kinofilmen, wobei hier ein besonderes Interesse durch die Tatsache, daß Nimoy selbst bei ein paar Kinofilmen Regie führte, entsteht. Auch die Beziehung zwischen Nimoy und Shatner wird von dem Autor ausführlich dargestellt, besonders lustig ist hier die "Fahrrad-Geschichte". Ein Star Trek Fan sollte dieses Buch gelesen haben, um einmal hinter die Kulissen der Science-Fiction Serie zu schauen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)