...außerdem bin ich liebender Vater, Beatles-Fan, Mitglied eines DVD-Freundeskreises und behindert - das heißt laut Ärzten habe ich den geistigen Stand eines 7-jährigen.
Sean Penn verkörpert die Rolle Sams, welcher mit einer geistigen Behinderung auf die Welt kam und somit den geistigen Stand eines 7-Jährigen hat. Sam lebt allein bis er eine Tochter bekommt, deren Mutter gleich nach der Geburt flüchtet. So ist es von nun an Sams Aufgabe, sich um die kleine Lucy zu kümmern. Den Namen Lucy Diamond hatte Sam gewählt, da er den Song Lucy in the Sky with Diamonds der Beatles liebt. Lucy wächst also mit Sam auf, als sie jedoch in die Schule kommt treten erste Probleme auf und das Jugendamt wird informiert. Was wird passieren, wenn Lucy geistlich älter ist als Sam?
Lucy muss Sam verlassen, der versucht jedoch mit Hilfe der Top-Anwältin Rita (lovely Rita), seine Tochter zurück zu erlangen.
Gespielt werden Lucy und Rita von Dakota Fanning und Michelle Pfeiffer. Beide liefern grandiose schauspielerische Leistungen ab, welche jedoch von Sean Penn noch übertroffen werden. Dieser versetzt sich perfekt in die Lage eines Behinderten, der seine Tochter unsterblich liebt und für sie da sein will.
Seltern habe ich so großes Kino gesehen und selten hat mich ein Film zum Weinen gebracht. Ich bin Sam hat eine Botschaft und die finde ich äußerst wichtig. Egal, wie behindert, intelligent oder erfolgreich man ist, das Wichtigste in einer Beziehung, sei es die Beziehung einer Ehe oder die zwischen Eltern und Kind, ist stets die Liebe - denn ohne sie ist man verloren und leer.
Ich bin Sam - Gefühlskino der Meisterklasse