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Ich bin Legende.
 
 
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Ich bin Legende. [Broschiert]

Richard Matheson
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 8,95  
Broschiert, April 1988 --  

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Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Heyne Verlag (April 1988)
  • ISBN-10: 3453308034
  • ISBN-13: 978-3453308039
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 340.629 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Richard Matheson
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Produktbeschreibungen

textico.de

Etwas Gutes haben ausgesprochen mittelmäßige Hollywoodverfilmungen herausragender Romane dann doch: Sie sorgen zuweilen dafür, dass lange Vergriffenes endlich wieder erhältlich wird. So im Fall von Richard Mathesons Roman Ich bin Legende von 1954, bei dem es sich - punktum - um einen der wichtigsten SF-Romane überhaupt handelt. Die Geschichte ist schnell zusammengefasst: Robert Neville wird in seinem Haus von den degenerierten Vampirwesen belagert, in die sich der Rest der Menschheit offenbar verwandelt hat. Nur Neville scheint immun gegen die bizarre Seuche. Bald wird die tödliche Bedrohung zum lähmenden Alltag, und als endlich ein anderes lebendes Wesen bei Neville auftaucht, ist er bereits kaum noch in der Lage, die Bedeutung dieser Begegnung zu erfassen ...

Man muss zuerst einmal Mathesons klaren, eindrücklichen Stil loben, sein gelassenes, aber perfektes Erzähltempo und die verstörenden Vignetten, die er in seine Geschichte einflechtet. All das zeigt, dass der Autor sein Handwerk versteht und mit einem Gespür fürs Abseitige und für überraschende Wendungen aufwarten kann. Doch diese Feststellung kratzt nur an der Oberfläche von Ich bin Legende. Es handelt sich um einen Konzeptroman, der mit seltener Scharfsichtigkeit die Grenzen zwischen Rationalität und Glauben, SF und Horror, Menschlichkeit und Monstrosität ausforscht; um ein zutiefst ethisches Buch, einen beunruhigenden, aber auch leise hoffnungsvollen Versuch über das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft; und nicht zuletzt um die dringend nötige und bis heute einflussreiche Generalüberholung des Vampirmotivs, das bereits vollkommen im Dracula-Romantizismus zu versacken drohte. Mathesons Roman respektiert keinerlei Genregrenzen und bewegt sich so unbefangen zwischen Literatur, SF und Horror wie nur wenige andere Werke - insofern muss man Ich bin Legende durchaus auch als Vorläufer neuerer ungewöhnlicher Phantastikwerke wie Neil Gaimans American Gods oder Hal Duncans Vellum sehen.

Robert Neville ist ein Rationalist, der keine übernatürliche Erklärung für die Existenz der zerlumpten Vampire, die ihn jede Nacht plagen, zulassen will. Mit seiner wissenschaftlichen Herangehensweise verbucht er durchaus Erfolge und kann auch die Sympathien der Leser gewinnen. Umso ernüchternder ist die Art, wie der Rationalismus in Mathesons Roman an seine Grenzen stößt - nicht an den äußeren Rändern des unerklärlichen, sondern im menschlichen Innern. Nevilles Vernunft wird zum rationalisierten Mordwerk. Wenn ihm am Ende dieses Romans der Spiegel vorgehalten wird, handelt es sich um eine der kraftvollsten, erhellendsten und herzzerreißendsten Szenen der Literatur des 20. Jahrhunderts. Ich bin Legende ist die Art von Roman, die auf knapp zweihundert Seiten mehr vermittelt als so manche philosophische Abhandlung des doppelten Umfangs. Und - worin das eigentliche Kunststück besteht - ohne jegliche Anstrengung. Das schwerste an diesem Buch ist der tiefe, lange Atemzug, mit dem man es am Ende zuschlägt und seiner Berührung nachspürt. --Jakob Schmidt -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Klappentext

»Der intelligenteste und gleichzeitig fesselndste Vampir-Roman seit Dracula.«
Dean Koontz

»Richard Matheson ist wohl der Autor, der mich am meisten beeinflusst hat.«
Stephen King -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von K. Beck-Ewerhardy TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Wer heute mittelalte bis neuere Zombie/Vampir-Endzeitszenarie auf Video anschaut, dem ist in der regel nicht klar, dass das Meiste davon mit diesem erstmals 1954 erschienenen Roman seinen Anfang nahm, der damals noch stark von der 2Angst vor der Bombe" mit beeinflusst gewesen ist. Die Idee, dass massive kriegerische Eingriffe in die Umwelt "über Bande" auf die Menschen zurück fallen ist hierbei zu einer Zeit ausgearbeitet, wo die ökologische Bewegung erst langsam zu einem Faktor im Denken von Einzelpersonen wird.

Die überaus glaubwürdige Darstellung der fortwährenden Traumatisierung Robert Nevilles durch das, was er tun muss und durch das, was er erlebt ist eindringlich und gleichzeitig lakonisch dargestellt. In meinen Augen einer der gelungensten Endzeitromane überhaupt.

Die die zweite Hälfte des vorliegenden Bandes füllenden Kurzgeschichten sind amüsant bis gruselig und auch hier zeigen sich einige Vorbilder für Geschichtsideen, die zu späteren Zeitpunkten auf der Leinwand mehr ausgearbeitet wurden (z. B. "Totentanz" oder "Beute"). Alles in Allem ein Buch, das deutlich zeigt, wie qualitativ hochstehend die Arbeiten Matheons in der Regel sind und wie einflussreich sein Werk auf spätere Autoren und Regisseure immer gewesen ist.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Richard Mathesons Novelle vereint Science Fiction- mit Horrorelementen, sie gab dem Vampirismus ein neues Gesicht und einige neue Aspekte. Der Roman erschien bereits im Jahr 1954 und diente mehreren Filmen als Vorlage, unter anderem 1964 mit Vincent Price ("The Last Man on Earth") und 1971 mit Charlton Heston ("Der Omega-Mann") in den Hauptrollen.

Anfang 2008 erschien schließlich "I am Legend" mit Will Smith in der Rolle des Robert Neville in den deutschen Kinos. Wer diesen Film bereits gesehen hat und nun neugierig auf die Vorlage ist, der wird feststellen, dass sich beide stark voneinander unterscheiden. Anders als die Zombie-artigen Wesen aus dem Film kämpft der Robert Neville des Originals gegen Vampire, und zwar zunächst auf die altmodische Art mit Hilfe von Knoblauch, Kruzifixen und Holzpflöcken.
Will Smith als Robert Neville wirkt elegant, gebildet, ein Forscher durch und durch, der ein High-Tech-Labor im Keller hat und weiß, was er tut. Der Neville aus dem Roman ist eher normal zu nennen und damit auch sehr sympathisch. Er hat Frau und Kind verloren - wie, davon berichtet er in schmerzhaften Erinnerungen - und kämpft sich mehr schlecht als recht durch seinen grotesken Alltag. Anders als der moderne Film-Neville hat er auch keinen Hund, mit dem er sein Schicksal teilen könnte, sondern er ist einsam, dem Alkohol fast verfallen und sich körperlich nach Frauen verzehrend. Das Ende, das an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden soll, ist vollkommen anders und weitaus interessanter und besser als das Ende der aktuellen Hollywood-Adaption.

Sprachlich ist Mathesons Erzählung nicht der ganz große Bringer - man merkt ihm die 50er Jahre eben deutlich an, das muss hier zugegeben werden -, dies könnte aber auch ein Manko der deutschen Übersetzung sein. Die Geschichte wirkt ein wenig leidenschaftslos, obwohl häufig Nevilles Innenleben reflektiert wird, sie liest sich schnell und kurzweilig. Zwar ist die Situation, in der sich Neville befindet, äußerst beklemmend, dennoch wird man selten wirklich mitgerissen. Selbst Momente größter Todesangst und Spannung lesen sich ein wenig platt.
Der Verlag Heyne hat die klassische Geschichte für die Neuauflage anlässlich des Kinofilms deutlich aufgewertet. Das Buch enthält nicht nur die eigentliche Erzählung "Ich bin Legende" - die rund zweihundert Seiten umfasst -, sondern zusätzlich noch zehn Kurzgeschichten aus der Feder Mathesons, die allerdings keinen Zusammenhang zur ersten Geschichte besitzen.

Fazit: Ein für damalige Zeiten wegweisendes Buch, das dem Vampirmythos einige intelligente neue Aspekte hinzufügte und das Horror und Science Fiction mit Endzeitstimmung verbindet. "Ich bin Legende" ist zwar nicht atemberaubend spannend, aber lesenswert, schon allein wegen seiner Stellung als Beinahe-Klassiker der Literatur. Die zehn Kurzgeschichten geben einen weiteren Einblick in das Schaffen des Autors.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungener SF-/Horrorstilmix 30. Oktober 2006
Von Travis
Format:Broschiert
Robert Neville verbarrikadiert sich in seinem Haus. Das Haus ist mit Holzplanken geschützt, rings um das Haus hängen Knoblauchkränze. Er schützt sich vor den nächtlichen Übergriffen der Vampiren. Die ganze Stadt - Neville hat seine Frau und seine Tochter verloren - scheint wie ausgestorben, es lebt kein einziger Mensch mehr. Eine rätselhafte Krankheit, ausgelöst durch einen Bazillus wie Neville später durch seine Forschung feststellt, hat alle Menschen dahingerafft, und zu lebenden Toten gemacht. Viele Tote wurden zwar verbrannt, aber eben nicht alle. Und diese Toten treiben nachts ihr Unwesen, und wollen Neville aus seinem Haus holen.

Es beginnt ein täglicher Nervenkrieg, der nicht nur durch die nächtlichen Übergriffe der Vampire auf das Haus ausgelöst werden, sondern auch durch Neville selbst. Er lebt ein Einsiedlerdasein ,die staatliche Ordnungsmacht exisitiert nicht mehr, und er hat keine menschliche Bezugsperson mehr. Seine einzige Aufgabe ist es, die Vampire tagsüber bei seinen Streifzügen durch die Stadt aufzuspüren, und zu ""vernichten"". Um Neville's geistigen und seelischen Zustand sieht es nicht gut aus. So vergehen die Monate, bis er eines Tages ein junges Mädchen entdeckt.

Neville ""fängt"" das verwirrte und ängstliche Mädchen ein, und nimmt es mit nach Hause. Durch die vergangenen Erlebnisse mißtrauisch geworden, führt er eine Blutanalyse bei dem Mädchen durch, um sicher zu gehen, dass sie nicht infiziert ist. Sie lässt sich widerwillig dazu überreden. Das Mädchen ist infiziert, entflieht Robert und hinterlässt ihm einen Brief. Aus dem Brief geht hervor, dass sie eine Spionin der lebenden Vampire ist.

Die Inhaltangabe liest sich zuerst wie eine krude Mischung aus Horrorelementen, und den typischen SF-Untergangsstories der 50er Jahre.

Die Mischung kommt schon hin, ist aber beileibe nicht "krude".

Der Roman ist im Grunde ein Hohelied auf das Leben, in seiner Wandlungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit.

Neville wird sich zum Schluss gewahr, dass er mittlerweile der Abnormale ist, und nicht die Vampire, die sich als die neuen "Herrscher" über den Planeten begreifen.

Das "Leben" lässt sich eben nicht aufhalten.

Matheson gelingt es von der ersten Zeile an, eine spannende, dramatische und aber auch traurige Geschichte zu erzählen.

Über weite Strecken gibt es im Grunde nur eine Person, Robert Neville, sein Denken und seine Gefühle werden realisitisch, aber dennoch auch "anrührend", dabei gänzlich ohne Pathos beschrieben.

Matheson's Schreibstil ist gut (nicht brilliant wie bei Pangborn oder Ballard). Er gehört auch nicht zu den besten Erzählern unter den SF-Autoren (Pangborn, George R. Stewart sind ihm hier überlegen), aber dennoch passt seine Erzählweise (kompakte, verständliche und kurze Sätze) sehr gut zu Neville's Gefühlsleben und natürlich auch zur Rahmenhandlung.

Alles in allem eine klare Leseempfehlung von mir. Ein guter Roman.

volle 4 Sterne, und ein bißchen mehr ;-)
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Die neuesten Kundenrezensionen
Intelligenter Horrorschocker,der einem das Blut gefrieren...
Ich habe den Film "I Am Legend" mit Will Smith im Kino gesehen und befand den echt für gelungen und gruselig. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Ein Kunde veröffentlicht
LEGENDär
Ich konnte beim Lesen von "Ich bin Legende" gar nicht glauben, dass dieses Werk bereits 1954 entstanden sein soll. Wie einfach und präzise Matheson schreibt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von young witch veröffentlicht
Überraschende Wendungen und Cliffhanger mit Bonus-Stories
Kaum zu glauen, dass dieser Roman - eigentlich eine Novelle - so viele Jahre auf dem Buckel hat. Die Story wirkt frisch und modern. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Prince of Darkness veröffentlicht
Last Man Standing
Achtung: Spoiler!

"Ich bin Legende" von Richard Matheson, ursprünglich 1954 erschienen, ist ein Endzeitroman, der von der ersten Seite an zu begeistern... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Tyler veröffentlicht
Unglaublich!!!!!!!!!!!!!
Ein absolut tolles und eindrucksvolles Buch. Klasse geschrieben.

Möchte hier aber daraufhinweisen das Fans von dem Kinofilm und dessen Story eine detailierte... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Tarek veröffentlicht
Buch besser als Film
Ich habe mir das Buch gekauft, weil der Film "I Am Legend" mit Will Smith ins Kino kam und der Film auf dem Buch basiert.

Das Buch ist absolut empfehlenswert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2010 von Bert Evil
Kein Vampirroman.
Übder den Inhalt ist genug geschrieben worden und ich finde es bedarf dazu keiner weiteren Erklärungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2010 von Helge Langensiepen
Nicht so gut wie erwartet.
Das Buch mag zwar ein Vampirroman zu sein, ist doch aber eigentlich völlig langweilig. Deshalb empfehle ich etwas anderes, wo es Spannung gibt und man wie gefesselt an dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2009 von A. Komma
"Ich bin Legende" -> genial, aber wozu die Kurzgeschichten?
"Ich bin Legende" ist der Roman den ich in dem Buch erwartet habe.
Die Idee ist genial, die Schlüsse die die Geschichte zieht finde ich bemerkenswert und sehr gut... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2009 von Selberschrauber
Vampire mal anders!
Sehr guter und intelligenter Vampirroman der zum nachdenken anregt.
Ganz anders als die Verfilmung mit Will Smith, man fragt sich wirklich ob die Drehbuchautoren das Buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2009 von Caphalor
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