Keine Biographie im üblichen Sinn: Das große Schubert-Buch des Glenn-Gould-Biographen lässt Schubert aus der Ich-Perspektive sprechen. wobei die Grenzen zwischen Dokument und Fiktion verschwimmen. Dieses imaginäre Tagebuch Schuberts - eine Chronik in 365 Tages-Kapiteln - schöpft aus mannigfaltigen Quellen: Seine Werke und Briefe, die Texte seiner Lieder, die Aufzeichnungen seiner Freunde, die entsprechenden Jahrgänge der »Wiener Zeitung« und anderer Journale, Annoncen und »Vermischtes«. Das Bild Schuberts und seiner Musik, das hier entsteht, ist ein ganz anderes als das, das uns Klischees Und Legenden überliefert haben.