Im Buch "Ich bereue nichts"- Die Aufzeichnugen des Sisi-Mörders werden die Kindheitserinerungen von Luigi Lucheni behandelt.
Um dem Leser in das Thema "Luigi Lucheni" einzuweisen, beschreibt der Autor des Buches ausführlich die Geschehenisse, die dem Mord an der Kaiserin Elisabeth und den Gefägnisaufenthalt vorangehen.Wobei er auch ausführlich über das Gerichtsverfahren zu sprechen kommt.
Nach der Einleitung des Autors kommt nun Luigi Lucheni selbst zu Wort. Er beschreibt seine Kindheitserinnerungen, wobei er auf die verschiedenen Szenarien und Abschnitte genauestens eingeht. Er versucht damit nicht den Mord an der Kaiserin aus seiner Sicht zu verherrlichen, sondern liefert dem Leser nur sein "Motiv". Der berühmte Satz "Niemand, der nicht arbeitet, soll auch nicht essen" bekommt durch diese Aufzeichnungen erst den richtigen Sinn.
Nach seinen Kindheitserinnerungen meldet sich nochmals der Autor zu Wort, um zu berichten, was mit den Aufzeichnungen und während des Gefängnisaufenthaltes, bis zu dem Selbstmord Luchenis passiert ist. Der Autor verweist auch noch auf die heutigen Auswirkungen, die Luchenis Tat nach sich zieht und wie heute mit seiner Figur umgegangen wird. Außerdem widmet er ein Kapitel dem Vergleich zwischen dem Mörder und seinem Opfer.
Wer sich für die Kaiserin Elisabeth interessiert, sollte sich dieses Buch -trotz des Titels- kaufen, denn, wer nicht diese Aufzeichnugen gelesen hat, darf sich kein Bild über Lucheni machen, da es falsch wäre!