Osho (mit "echtem Namen" Rajneesh Chandra Mohan) ist paradox. Er nennt Jesus einen Erleuchteten und einen Heuchler. Einen Unwissenden und einen Gott.
Es ist nicht einfach, Osho zu folgen. Seine Erkenntnisse so anzuerkennen, versuchen auch für sich selbst zu erkennen.
Wichtig aber ist: Osho benutzt alles, was er finden kann (sei es die Bibel, seien es die Upanishaden, die Bhagavad-Ghita,...) um es in seiner Weise zu benutzen.
Wenn er etwas über Großartigkeit sagen will, schnappt er sich ein Beispiel und unterstützt damit seine Theorie.
In diesem Falle die Bibel, die er für sein Zweck interpretiert.
Diese Interpretation strotzt vor Schönheit, philosophischer Tiefe, Psychologie und Philosophie. Osho erzählt vom Sich-selbst-Finden, vom "Übermensch-Werden" (um mit Nietzsche zu sprechen). Dazu findet Osho immer und überall Beispiele im neuen Testament, deren er sich hervorragend und mit einer brillanter Weise bedient.