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Ich: Wie wir uns selbst erfinden Gebundene Ausgabe – 6. Februar 2006


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 307 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (6. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593376768
  • ISBN-13: 978-3593376769
  • Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 2,5 x 22,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Wer bin ich? Diese Frage treibt die Menschen der westlichen Welt seit Jahrhunderten um. Sie studieren Philosophie oder Theologie, begeben sich auf lange Fahrten nach Asien, befragen Gurus, kaufen schlechte Bücher oder waten in den Sümpfen der Esoterik, um sich selbst zu finden und dann zu verwirklichen. Damit ist jetzt wohl Schluss.

Zwei Focus-Redakteure, Werner Siefer und Christian Weber, zeigen in ihrem Buch Ich. Wie wir uns selbst erfinden, dass unser Selbst eine komplexe und zerbrechliche Konstruktion ist -- ganz entgegen der intuitiven Annahme, das Ich sei das unzerstörbare Gravitationszentrum unserer Persönlichkeit. Nur ein kleiner Hirnschlag und alles ist anders. Wie bei Thommy McHugh. Der 51-jährige Bauarbeiter, Ex-Sträfling und Heroinsüchtiger saß auf dem Klo, als er den stechenden Kopfschmerz spürte. Im Kernspintomografen der Notfallaufnahme des Fazakerley Hospitals in Liverpool entdeckten die Ärzte eine geplatzte Arterie. Sie hatte zwei Blutgerinnsel in seinem Vorderhirn verursacht, nichts Besonderes, klinischer Alltag, aber doch eine Revolution für sein Ich: Zwei Wochen nach der Notoperation fing der jähzornige Schläger plötzlich an, zu malen. Heute stellt er in Galerien aus.

Nach der Lektüre des Buches ist nichts mehr wie es einmal war. Man kann nicht so tun, als wäre nichts passiert. Es ist etwas passiert. Das Ich ist beschädigt. Und man ist gefordert, Konsequenzen zu ziehen -- Konsequenzen, die das Leben aber nicht schwerer, sondern um vieles leichter machen: Wenn es keinen unumstößlichen und unverwüstlichen Ich-Kern gibt, muss der Mensch nicht mehr nach seinem wahren Selbst suchen. Der Mensch kann, in eigener Freiheit bestimmen, wer er ist und was aus ihm werden soll. Und er kann, da er weiß, dass er endlich ist, sein einziges Leben leben. Deswegen: Lesen und genießen! Hier und jetzt! -- Heike Littger

Pressestimmen

06.02.2006 / Focus: Die Suche nach dem Ich "Werner Siefer und Christian Weber schildern faszinierende Fallgeschichten und wie das Gehirn unsere Autobiografie sowie das Bewusstsein konstruiert."

14.03.2006 / Süddeutsche Zeitung: Arm ab, Mitte gefunden "Viele Passagen sind geradezu vorbildlich, erklären gut und kommen ohne flott-anbiedernd populärwissenschaftlichen Jargon aus; solide Recherche verbindet sich mit einer angenehm lesbaren und angenehm nüchternen, doch nie langweiligen Darstellung."

30.03.2006 / DIE ZEIT: Alles erfunden "Siefer und Weber sind vorzügliche Wissenschaftsjournalisten, die das schwierige Material der Hirn- und Verhaltensforschung gut lesbar aufbereitet haben, sodass man rufen möchte: Kauft dieses Buch, es wird euch ein Stück weiser machen!"

15.04.2006 / Der Spiegel: Ich "Demontage des Mythos vom angeborenen Charakter."

13.05.2006 / Literarische Welt: Ein Ich, was ist das? "Werner Siefer und Christian Weber schaffen höchst vergnüglich das Selbst ab ... Die beiden Wissenschaftsjournalisten verstehen die Kunst, leicht lesbar und dennoch nicht oberflächlich zu schreiben. Sie vermitteln einen zuverlässigen Überblick über die aktuelle Bewußtseins- und Kognitionsforschung. Ihr Buch enthält alles, was man wissen muß, um als interessierter Laie mitreden zu können."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

59 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von silver am 8. März 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Vor einigen Jahren las ich im FOCUS einen Artikel über die Suche der Neurowissenschaft nach der menschlichen Seele ' dem 'Ich'. Erstaunlicher oder besser gesagt, erschreckender Weise deuteten die bis dato gemachten Ergebnisse auf... nichts ' lediglich eine Illusion unseres Gehirns um einen vermeintlich exitierenden Ich-Kern.

Ca 2 Jahre später dann schaffte es selbiges Thema zum Titel im FOCUS aufzusteigen. Und was sich im damaligen Artikel abzeichnete wurde hier nun konkretisiert und mit Beispielen verdeutlicht.

Nun haben wir das Ich-Buch, verfasst von denselben Autoren der jeweiligen Artikel.

Die Autoren holen hier nun weit aus, um dem interessierten Leser auf populärwissenschaftliche Weise diese recht komplexe Thematik näher zu bringen.

In der ersten Hälfte des Buches schreiben sie im großen Bogen am Thema vorbei. Es werden Ausführungen aus der Evolution, Psychologie und Soziologie verwendet, um das eigentliche Hauptthema des Buches zu verdeutlichen. Allesamt interessant, doch oftmals verschließt sich dem Leser der Zusammenhang und man versucht, lediglich mit dem letzten Absatz eines Kapitels den roten Faden zum eigentlichen Thema des Buches herzustellen. Des Weiteren waren mir diverse Stellen des Inhaltes recht bekannt, eben auch aus früheren Ausgaben des o.g. Nachrichtenmagazins, und teilweise haben sich die Autoren nicht mal die Mühe gemacht die Texte umzuschreiben. Um es nochmal deutlich zu machen: Man hat hier diverse alte Artikel aus dem FOCUS zusammengeschustert und zwanghaft versucht einen Zusammenhang zum eigentlichen Thema des Buches herzustellen. Schlappe Leistung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kritischer Leser am 10. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe
ZUM EINSTIEG
(Es liegt die Taschenbuchausgabe vom Piper Verlag zugrunde)
Ein Diplom-Biologe (Werner Siefer) und ein Politologe (Christian Weber) haben sich daran gemacht, uns über das Ich aufzuklären. Beide haben journalistische Erfahrung. Das merkt man dem Buch an. Die Texte sind flüssig geschrieben und in der Regel auch sehr verständlich. Man muss die zehn Kapitel nicht unbedingt in der Reihenfolge lesen, sondern kann auch zwischendurch einsteigen. Das Buch enthalte eine „hoffnungsvolle Botschaft“, nämlich, dass man sich ändern könne wenn man will, weil das „Ich“ flexibel sei. Aber vor dieser Hoffnung werden einige Illusionen zerstört. Es ist die Illusion, dass es ein Ich überhaupt gibt. Es wird zwar nicht bestritten, dass das ICH-Gefühl existiert. Doch (S. 293): „Dieses subjektive Ich muss sich nicht darum kümmern, dass es seinen Kern objektiv nicht gibt. Es besitzt das Glück der Ignoranz.“

ZUM INHALT
Schon zu Beginn (S. 11) wird festgestellt, dass das Selbst, also das Ich, kein „unzerstörbares Gravitationszentrum unserer Persönlichkeit“ sei. Daraus wird gefolgert, dass es relativ sinnlos wäre, (S. 79) „wenn Menschen ihr vermeintlich angelegtes Selbst finden oder verwirklichen wollen“. Persönlichkeit entsteht aus einem (S. 87) „komplexen Zusammenwirken von Erbgut und Umwelt“. Da sich unsere Nervenzellen im Gehirn ein Leben lang neu organisieren und die Umwelt sich ändert, ist auch die Persönlichkeit (das Ich, oder was wir dafür halten) immer wieder Veränderungen unterworfen.

Das Gehirn hat keinen direkten Zugang zur Umwelt. Zudem werden eingehende Signale schon mit einer Gefühlskomponente bewertet, ob die Situation gut oder schlecht für uns ist.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 1. März 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Die Frage " Wer bin ich? " kann seit den neuesten Erkenntnissen der Hirnforscher nur noch zögerlich und mit großen Vorbehalten beantwortet werden. Begriffe, wie Freiheit, Wille, Schuld und Seele, denen Philosophen, Theologen und Psychologen immer wieder nachgespürt haben, müssen nun möglicherweise mit anderen Inhalten gefüllt werden, wenn sie nicht völlig an Bedeutung verlieren sollen. Mittlerweile weiß man, dass es kein unveränderliches Selbst gibt, sondern nur ein erlebtes Ich - Gefühl und sich ständig verändernde Inhalte. So können Hirnschädigungen zu akuten Persönlichkeitsveränderungen führen, wie auch durch ein gezieltes Persönlichkeitstraining ein Paradigmenwechsel herbeigeführt werden. Welche Teile im Gehirn für den ständigen Umbau des Ichs zuständig sind, wird im vorliegenden Buch genau und gut verständlich erläutert. So spielt das Gedächtnis eine entscheidende Rolle für grundlegende Lebensprozesse und Veränderungen des Menschen. Die Autoren zeigen , dass in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns sich unterschiedliche Archive befinden. Daten, die man dort abruft, können sich verändern und zu erfundenen Erinnerungen mutieren. Ob die Seele des Menschen in der " Amygdala", einem kleinen Zellgebiet, das für die menschliche Emotionalität zuständig ist, ihren Sitz hat, muss ebenso bezweifelt werden, wie die Vorstellung, dass die Seele und das wankelmütige Ich eine Einheit bilden. Folgt man den vielen, im Buch detailliert dargelegten Forschungsergebnissen namhafter Neurobiologen, dann gibt es offenbar keine Essenz, die das so genannte wahre Wesen eines Menschen ausmacht.Lesen Sie weiter... ›
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