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Kundenrezensionen

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am 16. September 2012
Dieses Buch ist ehrlich, rührend und zeigt einen tiefen Einblick in das Alltagsleben eines Kindersoldaten.

Ehrlich dadurch, dass Herr Lucks schreibt das es damals "normal" gewesen wäre einen Führer, eine Ideologie, anzuhimmeln, wenn nicht sogar zu vergöttern. Den Krieg in den Augen eines Kindes, naiv wie es ist, als etwas anzusehen, das mehr einem Abenteuer gleicht und nicht bedeutet von einem Moment auf den nächsten sein Leben zu lassen.

Wenn man die heutige Zeit hernimmt, in der Dinge wie: Nahrung, Wasser, Privatsphäre, Luxus, Gesundheit,...als etwas selbstverständliches anzusehen sind, ist es umso rührender zu lesen, nein zu spüren, dass es in der Kriegsgefangenschaft (wo man, wenn es gut ging etwas Brot, oder Kaffeeersatz bekam), weiterhin so etwas wie Menschlichkeit gab! In der ein Kamerad sein eigenen Bedürfnisse noch weiter zurücksteckte, um einem anderen es etwas leichter zu machen.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig, zwar gibt es hin und wieder, Wiederholungen von Erinnerung, was aber bei der Menge an Geschehnissen, verständlich ist.

Wäre für unsere Jugend ein tolles Buch um zu verstehen, dass es nicht selbstverständlich ist, jeden Tag eine warme Mahlzeit, ein Dach über den Kopf, oder den neusten Schrei der Technik zu haben.

Fazit:

Sehr lebhaftes Buch, das ich gar nicht mehr weglegen wollte/konnte.
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am 31. Oktober 2010
Hier ist ein ganz tolles Buch das ich einfach nicht aus der Hand legen konnte. In einfachem Stil, und ganz persoenlich, erzaehlt Guenter Lucks (Bubi) seine Geschichte. Mich hat das Buch sehr beeindruckt nicht nur weil es sich, gerade wegen der erlebten Schrecklichkeiten und Graeuel, so wunderbar menschlich entfaltet sondern auch weil es einem hautnah an diese Wirklichkeit bringt. Diese Jahre ueberlebt zu haben, oft nur wegen der selbstloses Taten anderer, ist ein Wunder. Ich habe Dutzende von Buechern von deutschen Kriegsgefangen gelesen, auch ueber russiche Gulags etc., doch diese Buch hat mich am meisten wegen seiner Menschlichkeit beeindruckt.

Hier habe ich auch zum ersten Mal etwas ueber die 'privaten' Themen wie Sex, persoenliche Hygiene, etc. in Gefangenschaft gelesen, dass zum Teil ganz in anderen Buechern fehlt.

Ich fand alles Beschriebene sehr aufschlussreich und auch ergaenzend: mein Vater ist derselbe Jahrgang wie Guenter Lucks. Er wurde (evakuiert nach Prausnitz) einfach zur HJ eingezogen von der Schulbank weg. Und, er worde auch Bubi genannt. Mein Vater musste dann nach Polen die letzten Verteidigungslinien ausgraben, hatte aber das Glueck dass meine Grossmutter (mit ein paar anderen ebenso resoluten Frauen) einfach auf einmal auf der Szene erschien und ihn abholte. Zum Glueck, denn zwei Tage spaeter haette er auch tot oder in russicher Gefangenschaft sein koennen. In Dresden wurde er dann nochmals von der GeStaPo aufgegriffen und in ein Kino mit anderen gesperrt um am naechsten Tag zum Volkssturm eingezogen zu werden, konnte aber durch ein Fenster im Klo entweichen.

Meine Vater war es dann spaeter der dem Buegermeister von Coburg die Forderung der Amerikaner zur Uebergabe der Stadt mitteilte... Er kann sich gut daran erinnern wie er den ersten Neger seines Lebens auf einem Sherman Tank sah der ihm befahl zum Buergermeister zu rennen oder er wuerde die ganze Strasse ueber den Haufen schiessen...
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am 25. Juni 2014
Das Buch ist ehrlich und: Der Autor kann schreiben. Das tut er ohne Schwulst und Pathos. Ich hatte jederzeit den Eindruck, dass hier die Realität geschildert wird. Spannend und detailreich ist das Buch auch. Am Schluss habe ich bedauert, dass es schon zu Ender war. Deshalb 5 Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. April 2013
So war es wirklich

Wer NS-Zeit und Krieg nicht selbst erlebt hat, wird immer größte Schwierigkeiten haben, diese Zeit wirklich zu verstehen. Lucks Bericht über diese Zeit, über Krieg und Gefangenschaft ist sehr realistisch, aber eben auch sachlich-nüchtern erzählt. Mit 16 Jahren wurde er Soldat, kam in die Waffen-SS, ohne es zu wollen. Fast ohne Ausbildung und eigentlich auch ohne Waffen erlebte er den Krieg in seiner Endphase eigentlich nicht im Kampfeinsatz, sondern letztlich immer wieder unter dem Zwang, unter entsetzlichen Verlusten sinnlos Stellungen zu halten, obwohl jeder wissen konnte, der längst verlorene Krieg dauert nur noch wenige Tage. Die entsetzlich lange Fahrt in das sowjetische Gefangenenlager kostete viele Opfer. Diese Leiden durchzuhalten, dazu gehörte ein starker Überlebenswille und große Zähigkeit. Für den Autor kamen lange Jahre der Gefangenschaft, die nur allmählich humaner wurde. Der Autor wurde um seine Jugend gebracht. Auch heute noch werden von verbrecherischen Regimen Kinder zum Soldat-Sein und zum Töten gezwungen. Lucks Buch ist ein Warnruf, solchen Missbrauch endlich zu verhindern. Es sollte jeden nachdenklich machen, der zu schnell und ohne genügende Kenntnisse Menschen der Vergangenheit beurteilt oder gar verurteilt. Man braucht als Leser sich nur zu fragen, wie man sich selbst in ähnlichen Situationen verhalten hätte. Das Buch beendet der Mitautor Stutte mit dem Satz des amerikanischen Philosophen Santayana „Wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen:“ Erinnern setzt Wissen voraus. Das Buch leistet hier eine höchst wertvolle Hilfe.
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am 23. Februar 2014
Armer 17jähriger SS Jüngling der dem NS Regime zu hörig war. Ich habe so etwas leider zu oft im Krieg erlebt und manch einen das Überleben in der Gefangenschaft erleichtert.
Günther Lange
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am 6. Juni 2010
Diese Buch hat meine Erwartungen erfüllt!
Es ist sehr interessant und ermöglicht einem den Einblick in das Leben der Kriegsgefangenschaft, aber leider nur ein bisschen in das Leben der "Soldaten" dieser Zeit und der Einfluss, den Hitler auf sie hatte. Doch wer hier erwartet, ein Buch voller Grausamkeiten in all ihren Details zu lesen, ist fehl am Platz und genau deshalb lässt es sich auch gut lesen, dass soll nicht heißen, dass dieses Buch nicht auch Schreckliches erzählt, es ist halt einfach kein Horrorbuch!
Respekt für Günter Lucks und seine Kameraden!
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am 18. August 2010
Kann man unschuldig der SS angehören? Mit diesem Problem beschäftigt sich der Autor, der als Minderjähriger zum Dienst in dieser Organisation gepreßt wurde und - nach äußerst kurzer Teilnahme am Krieg - bald lernte, die Blutgruppentätowierung als Kainsmal zu hassen. Er zieht auch Vergleiche zwischen modernen Kriegen und Konflikten, an denen bewaffnete Kinder teilnehmen und erklärt, daß das ganz und gar kein neues Phänomen ist und auch nicht immer etwas mit ethnischen Auseinandersetzungen im tiefsten Afrika zu tun haben muß. Dabei handelt es sich hier natürlich nicht um einen komparativistischen politischen Essay, sondern um eine seltene Teilautobiographie. Die Kindersoldaten des NS-Regimes fallen gewöhnlich aus der Statistik - in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg hat man das Bild des zwar mündigen, aber fanatisch verblendeten erwachsenen Soldaten viel eher im Kopf als das des aufgehetzten Jugendlichen, der vielleicht von Kriegsruhm träumte, sich um die Teilnahme an realen Schlachten jedoch lieber gedrückt hätte, wenn er die Möglichkeit gehabt hätte.
Ein interessantes Buch, wenn es sich letztlich auch etwas zu nahtlos in die Reihe der übrigen Weltkriegsbiographien einreiht.
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am 18. Februar 2016
Dieses Buch ist leicht zu lesen. Man kann richtig die Verzweiflung und die Ängste mit fühlen die bubi durch machten musste. Es handelt mehr in der Gefangenschaft als an der Front. Sehr empfehlenswert
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am 31. Januar 2014
schon wahnsinn, was günter lucks miterleben mußte, fängt man an dieses buch zu lesen kann man es nicht mehr aus der hand legen...
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am 29. Juli 2015
dieses Buch ist Wahrheit gewesen und darf nicht vergessen werden. Werde es meinen Enkel zum Lesen geben. Denn für die Jugend ist es unvorstellbar, was Hitler uns angetan hat
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