Mein Empfinden, was dieses Buch betreifft, ist sehr gemischt. Es reicht von Begeisterung über Ekel, bis hin zu Enttäuschung. In diesem Buch geht es darum, dass eine junge Frau mit der Axt zerstückelt worden ist. Jetzt soll ein Polizist den Mörder finden. Bis zu Seite 150 war ich ganz begeistert von diesem Buch. Es war lange her, dass ich etwas so gutes geleseb habe. Die Szenen am Anfang, in denen insgesamt drei Menschen getötet werden, sind ziemlich gut beschrieben und selbst mir ist bei den Beschreibungen schlecht geworden, obwohl ich einen robsuten Magen habe.
Aber ab Seite 150 kommt nur noch Machogeschwafel und ich hätte die ermittelnden Personen am liebsten erwürgt. Ich wollte einen Krimi lesen, ich wäre auch damit einverstanden gewesen, wenn er nicht ganz "schlüssig" gewesen wäre, aber garantiert wollte ich nicht die Drohungen von irgendwelchen Polizisten gegen irgendwelche Verbrecher lesen. Dazu kommt auch nocht, dass die Story wirklich etwas weit hergeholt war. Anhand eines Fotos und einer Person, die der Kamera den Rücken zugewand hat, wissen die Ermittler plötzlich, wer der Killer war. Wer soll das denn bitteschön glauben? Am Schluss kommt Machogehabe pur und ich dachte nur noch: Lass es bald vorbei sein.
Nun war ich bei der Enttäuschung angekommen.
FAZIT 150 Seiten gut, 127 Seiten, die das Nervenkostüm strapazieren und einen fast einschlafen lassen.