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Ich war Dora Suarez
 
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Ich war Dora Suarez [Taschenbuch]

Derek Raymond , Gunter Blank , Frank Nowatzki , Gabriele Kunstmann , Angelika Müller
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, Dezember 2000 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: MAAS Verlag; Auflage: 2 (Dezember 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3929010704
  • ISBN-13: 978-3929010701
  • Größe und/oder Gewicht: 17,7 x 10,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.388.873 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Die Tageszeitung, 06.06.2000
Robert Brack bespricht zwei Bücher des "wichtigsten britischen Krimiautors der Achtziger- und Neunzigerjahre": Derek Raymond (1931-1994).
1) "Die verdeckten Dateien" (Dumont Noir)
Brack empfiehlt dringend, dieses Buch möglichst schnell zu kaufen, da Dumont seine Krimireihe "Dumont Noir" einstellen wolle. Raymond, der Sohn eines Textilmagnaten, der sich - abgestoßen von der "Verlogenheit des britischen Klassensystems" - von seiner Familie abgewandt hatte, hat mit diesem Buch seine Erinnerungen vorgelegt. Obwohl Brack der Lebensweg dieses "Rebellen" sichtlich imponiert, beeindruckt ihn das Buch vor allem wegen eines Essays über den "Noir-Roman". Dieser sei nur vergleichbar mit Raymond Chandlers "The Simple Art of Murder", rühmt der Rezensent.
2) "Ich war Dora Suarez" (Maas Verlag/pulp master)
Dies sei Raymonds "wichtigstes Buch" und der "schwärzeste aller Noir-Romane", meint Brack. Ein Polizist, der den Mord an einer Prostituierten aufklären soll, identifiziert sich zu diesem Zweck mit dem Täter. Nach der Lektüre wird niemand mehr glauben, dass ein Krimimord "nur ein Kavaliersdelikt" ist, prophezeit Brack.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Ein Killer veranstaltet mit seiner Axt in einem Apartment des Londoner Stadtteils South Kensington ein abscheuliches Massaker. Eine schwere Aufgabe für die FACTORY und das zuständige Dezernat für ungeklärte Todesfälle, denn bei der anschließenden Ermittlung ergeben sich weder Anhaltspunkte noch Zusammenhänge. Trotz vieler Bedenken macht man die Suspendierung eines ehemaligen Mitarbeiters des A14 rückgängig, der diesem Fall als einziger gewachsen zu sein scheint. Doch gerade bei ihm hinterläßt der Anblick der ermordeten Dora Suarez tiefe psychische Wunden. Auf der Suche nach dem Killer bohrt er sich wie besessen in die Schattenbereiche einer degenerierten Gesellschaft, die sich jenseits unserer Vorstellungskraft befinden. Dieses Buch ist ein radikaler Meilenstein des Brit Noir, ein literarischer Amoklauf, der künstlerisch und moralisch neue Grenzen im gesamten Genre definiert.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Selbstfindung? 8. August 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der in einer ernsthaften Krise steckende Londoner Polizist, der hauptsächlich als Ich-Erzähler des Romans fungiert, hat keinen Namen, jedoch einen Hang zur Sentimentalität.

Seine einzige Tochter schon vor Jahren von seiner eigenen Frau getötet; keine Vergangenheit, die irgendwann einmal einfach so verblasst. Sozusagen der erste radikale Einschnitt in seinem Leben. Der zweite bricht unvermittelt über ihn herein als er der abgeschlachteten Leiche der vormals todkranken Dora Suarez begegnet und vor allem deren Tagebuchaufzeichnungen. Durch diese Aufzeichnungen kommt er nicht nur dem Psychopathen Tony auf die Spur, sondern findet in Dora den Menschen, der bisher in seinem Leben fehlte.

Ramyond zeichnet eine düstere Welt. Jegliche Problemlösung wird durch Gewalt herbeigeführt. Was nicht unbedingt so fernab von der Realität ist. Raymond selbst lebte einen Großteil seines Lebens im Londoner Untergrund und Rotlichtbezirk, wo er als Taxifahrer tätig war- und da schnappt man so einiges auf.

Das Buch mag als Kriminalroman durchgehen, doch leuchtet es auch Bereiche aus, die in vergleichbaren Werken oft vernachlässigt werden. Durch die den Roman bestimmende Dreiecksstruktur zwischen Dora, dem Polizisten und Tony, bekommt man speziell in dessen Gefühlswelt einen ungewöhnlichen Einblick. Raymond scheint zu wissen was in den Untiefen eines Psychopathen vorgeht, oder wenigstens kann er gut spekulieren. Die Person des Serien-Killers, sein Denken und Fühlen, habe ich persönlich in keinem zweiten Buch so differenziert und packend zu lesen bekommen, wenngleich die Passagen aus der Sicht Tonys eher einen kleinen Anteil an dem Buch haben.

Auf den ersten Blick erscheint Raymonds Schreibstil vielleicht etwas plump, doch gerade darin besteht seine Kunst. Es gelingt ihm fast immer einen gesunden Spannungsbogen arbeiten zu lassen und den düsteren Grund-Tenor des Romans zu halten. Auf irgendeine Weise schafft es das Buch einem nahe zu gehen ohne dabei sentimental zu werden. Im Großen und Ganzen äußerst zu empfehlen.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gemischte Gefühle 22. April 2005
Von N.G.
Format:Taschenbuch
Mein Empfinden, was dieses Buch betreifft, ist sehr gemischt. Es reicht von Begeisterung über Ekel, bis hin zu Enttäuschung. In diesem Buch geht es darum, dass eine junge Frau mit der Axt zerstückelt worden ist. Jetzt soll ein Polizist den Mörder finden. Bis zu Seite 150 war ich ganz begeistert von diesem Buch. Es war lange her, dass ich etwas so gutes geleseb habe. Die Szenen am Anfang, in denen insgesamt drei Menschen getötet werden, sind ziemlich gut beschrieben und selbst mir ist bei den Beschreibungen schlecht geworden, obwohl ich einen robsuten Magen habe.
Aber ab Seite 150 kommt nur noch Machogeschwafel und ich hätte die ermittelnden Personen am liebsten erwürgt. Ich wollte einen Krimi lesen, ich wäre auch damit einverstanden gewesen, wenn er nicht ganz "schlüssig" gewesen wäre, aber garantiert wollte ich nicht die Drohungen von irgendwelchen Polizisten gegen irgendwelche Verbrecher lesen. Dazu kommt auch nocht, dass die Story wirklich etwas weit hergeholt war. Anhand eines Fotos und einer Person, die der Kamera den Rücken zugewand hat, wissen die Ermittler plötzlich, wer der Killer war. Wer soll das denn bitteschön glauben? Am Schluss kommt Machogehabe pur und ich dachte nur noch: Lass es bald vorbei sein.
Nun war ich bei der Enttäuschung angekommen.
FAZIT 150 Seiten gut, 127 Seiten, die das Nervenkostüm strapazieren und einen fast einschlafen lassen.
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