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Ich. Darf. Nicht. Schlafen.: Thriller
 
 

Ich. Darf. Nicht. Schlafen.: Thriller [Kindle Edition]

S.J. Watson
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (219 Kundenrezensionen)

Kindle-Preis: EUR 12,99 Inkl. MwSt. und kostenloser drahtloser Lieferung über Amazon Whispernet
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Kurzbeschreibung

Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst – alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?

Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt – sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben – und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?

»Schlicht und einfach der beste erste Thriller, den ich jemals gelesen habe.« Tess Gerritsen.
»Ein tief verstörender Thriller, der die beunruhigende Frage stellt: Was bleibt, wenn du dich selbst verlierst?« Val McDermid

Über den Autor

S.J. Watson wurde in den Midlands geboren, lebt in London und hat viele Jahre für den staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS) gearbeitet. 2008 wurde S.J. Watson in das Studienprogramm Kreatives Schreiben der Faber Academy aufgenommen. >Ich. Darf. Nicht. Schlafen.< erscheint weltweit in über 30 Sprachen und wird in Hollywood verfilmt.

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81 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hervorragender Thriller 21. September 2011
Format:Broschiert
'Vertraue Ben nicht!'
Das ist der erste Satz im Tagebuch Christines. Ein Satz, den sie jeden Tag wie neu liest (sobald sie ihr Tagebuch überhaupt gefunden hat). Ein Satz, der sie allerdings in noch größere Verwirrung jeweils stürzt, als sie an sich bereits im Raume steht.
Denn jeden Morgen wacht Christine eben neben besagtem Ben auf. Ihrem Mann. An den sie sich nicht erinnern kann. Wie sie sich an nichts erinnert, was nach ihren Jugendjahren geschehen sein könnte.

Immer wieder neu muss sie sich dem neuen Tag und zuallererst dem Spiegel stellen. 47 ist sie faktisch. Emotional und vom Selbstbild her erwartet sie allerdings jeden Tag, das Gesicht und den Körper einer Zwanzigjährigen zu sehen und zu spüren. Und dazu dieser fremde Mann im Ehebett. Einer, der doch liebevoll und sensibel wirkt, der sie immer wieder zu ihrer vermeintlichen Geschichte hinführt. Ein Unfall soll es gewesen sein, aufgrund dessen Christine ihr Gedächtnis verloren hat und zudem ihre Fähigkeit, neue Informationen zu speichern. Sobald sie schläft, verliert sie alle Erinnerungen wieder und beginnt jeden neuen Morgen bei Null. Wenn da nicht ihr Tagebuch wäre.

Dr. Nash, ein Arzt, den Christines Fall fasziniert, meldet sich täglich, beginnt ebenfalls immer wieder aufs Neue und hat ihr das Tagebuch ans Herz gelegt. Jeden Tag ruft er an und sagt der erinnerungslosen Frau, wo sie dieses versteckt hat. Dr. Nash hat sich ausbedungen, das Ben zunächst nichts von ihm erfährt. Was vielleicht auch wirklich sich als ganz gut herausstellen könnte.

Seite für Seite, Schritt für Schritt, Tag für Tag nun fallen lose Enden von Erinnerungen in den Raum. Tag für Tag fügt Christine diese durch ihr Tagebuch wieder zusammen und bald schon fallen ihr Ungereimtheiten auf. Ungereimtheiten in der Geschichte, die ihr Mann erzählt.

Wie in einen Sog wird der Leser durch die klare, flüssige und bildreiche Ausdrucksweise von Watson hinein gezogen in dieses erinnerungslose Leben. Eine Sprache, in der es Watson ebenso mühelos gelingt, sich zuspitzende Situationen unglaublich spannend zu schildern, wie es ebenso gelingt, die innere Verwirrung, Verzweiflung und dann Angst seiner Hauptperson in den Raum zu setzen.

Vollständig abhängig ist Christine ja zunächst von Ben. Ihr einziger Kontakt. Ihr Mann, der das gesamte Leben der beiden im Griff hat, der ihr Gedächtnis jeden Tag wie eine geleerte Festplatte neu mit Daten füllen kann. Doch sind es Wahrheiten, die Ben ihr als ihr Leben erzählt? Ein Rätsel, das sich bis zum Finale des Buches hin bei zunehmend knisternder Spannung hin steigern wird, bis es eine überraschende und dennoch folgerichtige Auflösung erfahren wird.

Auch wenn die einzelnen Elemente des Buches (Amnesie, Suche nach sich selbst, unnennbare Bedrohung, Beziehungsspannungen) allesamt nicht neu erfunden werden, in dieser Konstellation ergeben sie doch ein neues Sujet und ein erfrischendes Leseerlebnis.

Temporeich geschrieben, verwinkelt angelegt und intensiv im Nachzeichnen der Entwicklung seiner Hauptfigur legt S.J.Watson einen außergewöhnlichen Thriller vor, der von der ersten bis zur letzten Seite die Spannung hoch hält.
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49 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von BaluForKanzler #1 REZENSENT #1 HALL OF FAME REZENSENT
Format:Broschiert
Da ich nicht oft Krimis lese, bin ich auch nicht besonders abgehärtet in solchen Themen. Als ich dann in der Beschreibung noch so Ausdrücke wie "tief verstörender Thriller" oder "Thriller, der unter die Haut geht" gelesen habe, war ich mir nicht sicher, ob ich dem gewachsen sein würde. Aber nachdem ich dann die vielen positiven Rezensionen gelesen habe, habe ich doch all meinen Mut zusammen genommen. Ich habe mich für das eBook entschieden und erstmal die kostenlose Leseprobe gelesen. Die war sehr vielversprechend, so dass ich mich zum Kauf entschlossen habe. Doch recht bald stockte die Geschichte und blieb in Endlos-Schleifen hängen:
Eine Frau verliert nach jedem Tiefschlaf vollständig ihr Gedächtnis. Jeden Morgen wacht sie neben einem ihr unbekannten Mann in einem ihr unbekannten Haus auf und wird von einem ihr unbekannten Arzt behandelt. Immer wieder dasselbe. Tag für Tag. Sicher sehr schlimm für die Betroffene, aber langweilig für den Leser. So habe ich es zumindest empfunden. Diese ständigen Wiederholungen füllen weit mehr als die Hälfte des Buches. Für meinen Geschmack viel zu viel. Erst gegen Ende wird es dann endlich mal spannend, Krimi-ähnlich, sogar ein bisschen "Psycho". Aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Interesse an dem Buch schon längst verloren. Schade.
Der Autor hat es nicht geschafft, die Pathologie der betroffenen Frau, die Tragik ihres immer gleich - und doch jeden Tag auf's Neue so fremd - ablaufenden Alltags anders herauszuarbeiten, als in ermüdenden Wiederholungen. Dem Leser wird dieses Drama nicht spannend sondern eher einschläfernd präsentiert. Diesen Thriller habe ich leider überhaupt nicht als "unter die Haut gehend" empfunden. Meiner Ansicht nach ist es immer ein schlechtes Zeichen, wenn man an's Buchende "schielt", um zu sehen, wann denn das Ende in Sicht ist. Und ich muss sagen, dass ich bei diesem Buch fast einen Schielkrampf gekriegt hätte.
Meiner Meinung nach hätte man diesen schrecklich langatmigen Mittelteil, der gut die Hälfte des Buches ausmacht, leicht auf 30 Seiten zusammenfassen können. Übrig bliebe dann das, was es tatsächlich ist: ein mittelmäßiger Kurzkrimi, der definitiv keine 13¤ bzw. 15¤ wert ist. So oder so - das Preis-Leistungsverhältnis stimmt in keinem Falle - es ist tatsächlich "tief verstörend".
Mein Fazit: Ich würde dieses Buch nicht noch einmal kaufen und es auch nicht weiter empfehlen. Viele Grüsse.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Dies vorweg: Ich kann mich durchaus für Spannungsliteratur begeistern, in der mal nicht nach einem völlig durchgeknallten Serienkiller gesucht wird und deren Spannung eher latent daherkommt. Von daher sorgten eine ansprechende Kurzbeschreibung sowie überwiegend positive Buchkritiken dafür, dass Watsons Erstlingswerk "Ich. Darf. Nicht. Schlafen." von mir gekauft wurde und ich mit hohen Erwartungen an die Lektüre heranging. Und ja, das Buch beginnt wirklich sehr vielversprechend und einnehmend. Chris führt den Leser über die Ich-Perspektive - größtenteils via Tagebucheinträge - durch die Handlung, aber hier liegt meines Erachtens das Hauptproblem: Was anfangs noch zu gefallen wusste, führte im weiteren Verlauf zwangsläufig zu Wiederholungen. Während Chris tagtäglich neue Erkenntnisse sammelt, sind diese dem Leser aus dem Vorausgegangenen oftmals bereits bekannt. Versatzstücke, die auch für den Leser neu sind, werden leider nur in recht großen Abständen in die Handlung eingebaut. Dazwischen gibt es, wie gesagt, jede Menge Wiederholungen. Offensichtlich gibt es etliche Leute, denen dieser Stil zusagte, mich jedoch konnte er nicht fesseln, erzeugte über weite Strecken sogar Langeweile. Von Spannung keine Spur. Oftmals stand ich kurz davor, das Buch abzubrechen, aber letztlich führte das typische Thriller-Phänomen, wissen zu wollen, wie sich das Ganze auflöst, dazu, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe. Immerhin wurde mein Durchhaltevermögen damit belohnt, dass die Story auf den letzten knapp hundert Seiten an Fahrt gewinnt und eine schlüssige Auflösung bietet, die zumindest bei mir keine offenen Fragen hinterließ. Aber insgesamt wollte der Funke einfach nicht überspringen.
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Vor 10 Tagen von Anin veröffentlicht
von interessant bis spannend
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Vor 17 Tagen von vima veröffentlicht
Mittelmäßig bis gut.
Das Thema und die Idee dahinter ist gut, die ständigen Wiederholungen hingegen sind sehr nervig.
Man denkt beim Lesen die ganze Zeit: es muss doch noch etwas kommen...? Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Heidi H. veröffentlicht
Spannend bis zum Schluss!
Einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe. Obwohl mir die Handlung nicht als Thriller vorkam. Eher das Cover des Buches ist thrillermäßig gestaltet. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von j.online veröffentlicht
Sehr empfehlenswert
Dieses Buch wurde mir von meinem Arbeitskollegen empfohlen. Prompt habe ich es mir gekauft. Hier geht es um eine Frau die täglich Ihr Gedächtnis verliert und sich nur an... Lesen Sie weiter...
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Am Morgen aufwachen und nicht wissen wer und wo sie ist ... auf einen Menschen treffen, mit dem sie offensichtlich schon seit Jahrzehnten verheiratet ist, der ihr über ihre... Lesen Sie weiter...
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 (Was ist das?)
&quote;
Ich spüre, wie ich verschwinde. Ich möchte Adam sehen. Ich möchte meinen Mann sehen. Aber sie sind nicht da. Niemand ist da, bloß ich und dieser Mann, dieser Mann, der seine Hände um meine Kehle hat. Ich rutsche. Tiefer und tiefer. In die Dunkelheit. Ich darf nicht schlafen. Ich darf nicht schlafen. Ich. Darf. Nicht. Schlafen. &quote;
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