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Ich. Darf. Nicht. Schlafen. [Broschiert]

S.J. Watson
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (178 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

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  • Broschiert: 464 Seiten
  • Verlag: Scherz; Auflage: 3 (23. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3651000087
  • ISBN-13: 978-3651000087
  • Originaltitel: Before I go to Sleep
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (178 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 228 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?
Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?
"Schlicht und einfach der beste erste Thriller, den ich jemals gelesen habe." Tess Gerritsen.
"Ein tief verstörender Thriller, der die beunruhigende Frage stellt: Was bleibt, wenn du dich selbst verlierst?" Val McDermid

Über den Autor

S.J. Watson wurde in den Midlands geboren, lebt in London und hat viele Jahre für den staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS) gearbeitet. 2008 wurde S.J. Watson in das Studienprogramm Kreatives Schreiben der Faber Academy aufgenommen. >Ich. Darf. Nicht. Schlafen.< erscheint weltweit in über 30 Sprachen und wird in Hollywood verfilmt.

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66 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Thriller, 21. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen. (Broschiert)
'Vertraue Ben nicht!'
Das ist der erste Satz im Tagebuch Christines. Ein Satz, den sie jeden Tag wie neu liest (sobald sie ihr Tagebuch überhaupt gefunden hat). Ein Satz, der sie allerdings in noch größere Verwirrung jeweils stürzt, als sie an sich bereits im Raume steht.
Denn jeden Morgen wacht Christine eben neben besagtem Ben auf. Ihrem Mann. An den sie sich nicht erinnern kann. Wie sie sich an nichts erinnert, was nach ihren Jugendjahren geschehen sein könnte.

Immer wieder neu muss sie sich dem neuen Tag und zuallererst dem Spiegel stellen. 47 ist sie faktisch. Emotional und vom Selbstbild her erwartet sie allerdings jeden Tag, das Gesicht und den Körper einer Zwanzigjährigen zu sehen und zu spüren. Und dazu dieser fremde Mann im Ehebett. Einer, der doch liebevoll und sensibel wirkt, der sie immer wieder zu ihrer vermeintlichen Geschichte hinführt. Ein Unfall soll es gewesen sein, aufgrund dessen Christine ihr Gedächtnis verloren hat und zudem ihre Fähigkeit, neue Informationen zu speichern. Sobald sie schläft, verliert sie alle Erinnerungen wieder und beginnt jeden neuen Morgen bei Null. Wenn da nicht ihr Tagebuch wäre.

Dr. Nash, ein Arzt, den Christines Fall fasziniert, meldet sich täglich, beginnt ebenfalls immer wieder aufs Neue und hat ihr das Tagebuch ans Herz gelegt. Jeden Tag ruft er an und sagt der erinnerungslosen Frau, wo sie dieses versteckt hat. Dr. Nash hat sich ausbedungen, das Ben zunächst nichts von ihm erfährt. Was vielleicht auch wirklich sich als ganz gut herausstellen könnte.

Seite für Seite, Schritt für Schritt, Tag für Tag nun fallen lose Enden von Erinnerungen in den Raum. Tag für Tag fügt Christine diese durch ihr Tagebuch wieder zusammen und bald schon fallen ihr Ungereimtheiten auf. Ungereimtheiten in der Geschichte, die ihr Mann erzählt.

Wie in einen Sog wird der Leser durch die klare, flüssige und bildreiche Ausdrucksweise von Watson hinein gezogen in dieses erinnerungslose Leben. Eine Sprache, in der es Watson ebenso mühelos gelingt, sich zuspitzende Situationen unglaublich spannend zu schildern, wie es ebenso gelingt, die innere Verwirrung, Verzweiflung und dann Angst seiner Hauptperson in den Raum zu setzen.

Vollständig abhängig ist Christine ja zunächst von Ben. Ihr einziger Kontakt. Ihr Mann, der das gesamte Leben der beiden im Griff hat, der ihr Gedächtnis jeden Tag wie eine geleerte Festplatte neu mit Daten füllen kann. Doch sind es Wahrheiten, die Ben ihr als ihr Leben erzählt? Ein Rätsel, das sich bis zum Finale des Buches hin bei zunehmend knisternder Spannung hin steigern wird, bis es eine überraschende und dennoch folgerichtige Auflösung erfahren wird.

Auch wenn die einzelnen Elemente des Buches (Amnesie, Suche nach sich selbst, unnennbare Bedrohung, Beziehungsspannungen) allesamt nicht neu erfunden werden, in dieser Konstellation ergeben sie doch ein neues Sujet und ein erfrischendes Leseerlebnis.

Temporeich geschrieben, verwinkelt angelegt und intensiv im Nachzeichnen der Entwicklung seiner Hauptfigur legt S.J.Watson einen außergewöhnlichen Thriller vor, der von der ersten bis zur letzten Seite die Spannung hoch hält.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Der Funke wollte nicht überspringen, 2. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen. (Broschiert)
Dies vorweg: Ich kann mich durchaus für Spannungsliteratur begeistern, in der mal nicht nach einem völlig durchgeknallten Serienkiller gesucht wird und deren Spannung eher latent daherkommt. Von daher sorgten eine ansprechende Kurzbeschreibung sowie überwiegend positive Buchkritiken dafür, dass Watsons Erstlingswerk "Ich. Darf. Nicht. Schlafen." von mir gekauft wurde und ich mit hohen Erwartungen an die Lektüre heranging. Und ja, das Buch beginnt wirklich sehr vielversprechend und einnehmend. Chris führt den Leser über die Ich-Perspektive - größtenteils via Tagebucheinträge - durch die Handlung, aber hier liegt meines Erachtens das Hauptproblem: Was anfangs noch zu gefallen wusste, führte im weiteren Verlauf zwangsläufig zu Wiederholungen. Während Chris tagtäglich neue Erkenntnisse sammelt, sind diese dem Leser aus dem Vorausgegangenen oftmals bereits bekannt. Versatzstücke, die auch für den Leser neu sind, werden leider nur in recht großen Abständen in die Handlung eingebaut. Dazwischen gibt es, wie gesagt, jede Menge Wiederholungen. Offensichtlich gibt es etliche Leute, denen dieser Stil zusagte, mich jedoch konnte er nicht fesseln, erzeugte über weite Strecken sogar Langeweile. Von Spannung keine Spur. Oftmals stand ich kurz davor, das Buch abzubrechen, aber letztlich führte das typische Thriller-Phänomen, wissen zu wollen, wie sich das Ganze auflöst, dazu, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe. Immerhin wurde mein Durchhaltevermögen damit belohnt, dass die Story auf den letzten knapp hundert Seiten an Fahrt gewinnt und eine schlüssige Auflösung bietet, die zumindest bei mir keine offenen Fragen hinterließ. Aber insgesamt wollte der Funke einfach nicht überspringen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen "Vertraue Ben nicht" .. und wenn doch, was dann??, 24. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich. Darf. Nicht. Schlafen. (Broschiert)
Tja, so nach dem Fertig- bzw. Auslesen hat sich meine Vorahnung dann doch in überwiegender Weise bestätigt:
Als Leser wird man in eine Handlung mit zwei parallel laufenden Sichtweisen gedrängt : einmal erlebt man die Story aus Sicht der Protagonistin Christine Lucas in der Ich-Form , welche halt jeden Morgen das Gestrige nicht mehr parat hat, auch wenn ihr Mann Ben und der behandelnde Arzt ihr immer und immer wieder erzählen was Christine bisher so gemacht hat.
Auf der anderen Seite liest man noch die Tagebucheinträge aus bzw. von Christines Tagebuch, welches sie angehalten durch ihren behandelnden Arzt schreibt.
Zwar birgt diese Gegenüberstellung der Handlungsstränge einiges an relevanten und inhaltlichen Details - welche man nicht aus den einzelnen Handlungssträngen um die Person Christine herauslesen kann - aber es ist die Art und Weise des Wie!
.
Immer und immer wieder Wiederholungen gepaart mit unverständlichen bzw. nicht nachvollziehbaren Einwürfen, die keine näheren Erläuterungen / Erklärungen bekommen geschweige denn mit sich bringen.
So passiert was passieren muss, genau diese Passagen-Einwürfe wollen keinen Einklang mit dem anderen Handlungsstrang finden , daher empfinde ich diese permanenten teils auch unvollständigen Wiederholung total wertlos , denn sie bringen dem Leser keinen Mehrwert in Sachen Charakteristika sowie dem Verständnis in Bezug auf die Handlung.
Eher im Gegenteil lenken sie doch von der eigentlichen Handlung sehr ab. Denn wenn ich es mal nüchtern betrachte, dann wäre hier mehr Tiefe in der Handlung geschehen, wenn man sich nur auf den Handlungsstrang um Christine in der "Ich-Form" beschränkt hätte, und somit diesen auch etwas intensiver ausgebaut hätte.
.
Ebenso kommt durch diese eher oberflächliche Abhandlung der beiden Handlungsstränge die geringe Anzahl an Charaktere nicht wohlwollend beim Leser an, so wirken diese auch nur sehr flatterhaft und nicht wirklich realistisch, denn eine realistische Gabe bzw. Konstruktion würde für einen guten Tiefgang sowie einer vielleicht teilweisen Identifikation beim Lesen sorgen.
Ich konnte bei keinem der hier agierenden Charaktere wirklich einen Bezug aufbauen, zu oft war ich abgelenkt von den schon angesprochenen wertlosen und nichts relevanten Einwürfen, die nicht nur vom Gesamtbild ablenkten sondern auch die Langeweile beim Lesen aufkeimen ließen und somit auch den anfangs recht guten Lesefluss massiv ausbremsten.
Denn wie ich schon ahnte nach den ersten circa 50 gelesenen Seiten wusste man, was einem auf den nächsten Seiten begegnet: Beinah wortgleiche Tagebucheinträge und Gedankenspiele seitens der Protagonistin. Von Weiterentwicklungen keine wirkliche Spur , auch der Ehemann der Protagonistin wirkte hier eher wie eine Pappfigur als denn einem treu sorgenden Ehemann, der alles daran setzt, dass es seiner Frau bald wieder besser geht. Zwar taucht hier ansatzweise noch ein anderer Aspekt so zwischen den Zeilen auf, nämlich eventuell eine heimliche Liaison, aber diese verflüchtet sich irgendwie auch wieder ' dabei wäre das doch mal ein Ansatz gewesen, dem Gesamtwerk ein wenig Spannung einzuhauchen.
.
Und schon bin ich bei dem beinah wichtigsten Punkt, den ein Thriller haben sollte: Spannung . Ich gebe es zu, die ersten 50-100 Seiten fand ich schon mitreißend, doch dann flachte die Spannung dermaßen ab das am Ende nur noch ein Aufatmen meinerseits kam , als ich dann endlich die 464 Seiten durchgelesen hatte. Man hegt ja doch immer noch die Hoffnung , dass ein Spannungsabfall nur kurzzeitig ist, und man mit dem Umblättern der nächsten Seite in ein Spannungsgeladenes Szenario geschmissen wird, was einen nicht mehr los lässt. Doch hier war das eine komplette Fehlanzeige. Diesen Umstand schreibe ich eindeutig den ständigen Wiederholungen zugute.
.
Auch der Schreibstil missfiel mir ein wenig , zumal ich vorher keinen Gedanken an die Herkunft des Autors verschwendete, da mich im eBook diese relevanten Infos immer erst am Ende erreichen.. im Nachhinein war es mir dann klar ja ich hatte es schon befürchtet, es ist ein englischer Autor, und von denen gibt es nur sehr wenige die einen wirklich guten und packenden Schreibstil haben, um den Leser bei der gewünschten Spannung und Leselust zu halten. Und vor allem wie man es auch aufgrund der Genre-Beschreibung und teilweise euphorischer Rezensionen in der Onlinewelt vermutet.
Hier hingegen musste man sich durch langatmig formulierte Gedankengänge quälen, die eher auf den Autor passen, frei nach dem Motto oh, man was schreib ich denn nun, ich muss. als auf die im Buch agierenden Protagonisten.
.
Hier kommen wirklich viele Negativpunkte zusammen um zu sagen: Meiner persönlichen Meinung nach ist dieser Debüt-Roman komplett misslungen . Und aufgrund dessen kann ich für mich persönlich es auch nicht so wirklich nachvollziehen, wie man diesen Autor aufgrund dieses Werkes als den Ausnahme-Autor des Jahres bezeichnen kann, ok Buchgeschmäcker sind immer eine prekäre Sache, da gibt es eine besonders breite Meinungs- und Empfindungsspanne aber Hand aufs Herz, bei einem Angepriesenen Thriller erwartet man dann doch auch Spannung und Unterhaltung, oder sollte ich mich da irren??
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Fazit:
Ich meine zu manch "ernannten Thrillern" : nicht überall wo Thriller drauf steht ist auch Thriller drin. 2 Sterne für einen meiner Meinung nach misslungenen Debüt-Roman.
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