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Ich - Arturo Bandini. [Taschenbuch]

John Fante , Alex Capus
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

2003
Schöne Frauen und schneller Ruhm: Das ist es, was den jungen Arturo Bandini interessiert. Nur geht es mit beidem nicht so recht voran. Doch dann lernt Arturo die eigenwillige Kellnerin Camilla kennen - und zwischen den beiden entwickelt sich eine Hassliebe voller Wut und Leidenschaft ...

"'Ich - Arturo Bandini' ist noch immer ein Ereignis, ein Buch, das einen mit seiner Sprachkraft und sanften Ironie von der ersten Seite an in den Bann zieht und nicht mehr los lässt. Dem Schweizer Schriftsteller Alex Capus ist eine hervorragende Neuübersetzung des Romans gelungen. Er reiht sich damit ein in die Riege bekennender John-Fante-Bewunderer, zu der neben dem italienischen Songpoeten Vinicio Capossela auch Charles Bukowski zählte, der die wahren Worte über Fante und seine Bücher schrieb: 'Sie sind stark und gut und warm.'"
TIP Berlin (05/04, 26.2.-10.3.)

"John Fante ist ein Erzähler von vollendeter Selbstironie. Seine Prosa ist bodenständig, schnörkellos, von einer spröden Eleganz: Westküstenrealismus in Vollendung."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"John Fantes Romane sind großartig, Diamanten in einem Geröllfeld."
Münchner Stadtzeitung



Produktinformation

  • Taschenbuch: 222 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442541859
  • ISBN-13: 978-3442541850
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 263.804 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

JohnFante (1909 - 1983) war der Sohn italienischer Einwanderer. Ging Ende der 20er Jahre nach Kalifornien und begann dort eine Karriere als Autor. Sein Broterwerb blieb jedoch lebenslang das Drehbuch-Schreiben.Alex Capus, geb. 1961 in Frankreich, Studium der Geschichte und Philosophie in Basel. Journalist bei verschiedenen Schweizer Tageszeitungen. Der Autor lebt heute als freier Schriftsteller in Olten.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leben am Rande 2. Februar 2010
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Mittlerweile ist Bandini erwachsen geworden. Doch der Ueberlebenskampf, dem seine Familie ausgesetzt war, ist geblieben. Bandini versucht sich in der Zeit der grossen Wirtschaftsdepression als Autor durchs Leben zu schlagen. Mehr schlecht als recht. Dennoch ist er davon ueberzeugt, es zu schaffen, der Armut zu entkommen und durch seine Schriftstellerei ein selbstbestimmtes Leben fuehren zu koennen. Sein Handeln ist an er Maxime seines eigenen Denken orientiert. Er bewegt sich ausserhalb der gesellschaftlich geforderten Normen und Werte, wenn diese nicht mit den eigenen uebereinstimmen. Die Liebe zu der Kellnerin Camilla, selbst Aussenseiterin der Gesellschaft, verdeutlicht seine Authenzitaet, seinen Anspruch, im hier und jetzt zu leben und keine Kompromisse zuzulassen. Nachdenkliches Werk ueber die Zwaenge des Lebens. Und die Versuche, ihnen zu entkommen, ohne daran zu scheitern. Hoffnungsvolles Meisterwerk eines leider zu wenig beachteten Autors.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er stand Pate für Charles Bukowski 28. Dezember 2006
Von Polygraph
Format:Taschenbuch
Wenn ein Schriftsteller sich von allem Hochmut und aller Eitelkeit befreit hat, wenn er sich zu seinen Schwächen bekennt und ohne künstlerische Schnörkel über sich und sein Leben schreibt, dann schreibt er die besten, glaubwürdigsten, Geschichten.

Die Figur des Anti-Helden, des vom Unglück verfolgten Außenseiters, der trotzdem niemals seinen Humor verliert, gelangte erst durch Charles Bukowski zu größerer Popularität. Aber vor Charles Bukowski war bereits John Fante.

Wie später Henry Chinaski, von Deutschland nach Los Angeles ausgewandert, lesen wir hier die Geschichte des Alter Ego des italienischstämmigen Fante, Arturo Bandini. Er wandert als junger Mann durch das Los Angeles der Weltwirtschaftskrise und sucht seinen Erfolg als Schriftsteller.

Jeder, der seine eigenen Träume vom Ruhm noch nicht ganz begraben hat, wird sich in der Figur Arturo Bandinis wiederfinden. Frei von jeder Bescheidenheit malt er sich schon nach seiner ersten Kurzgeschichte seine Reise zum Stockholmer Nobelkomittee aus, und beginnt schliesslich eine Liebesbeziehung zu der Kellnerin Camilla, die sich zu einem wahren Alptraum für beide Parteien entwickelt.

Um die Gefühle und Motive der Hauptfigur nachvollziehen zu können, muss man sich zuallererst seine eigenen Schwächen eingestehen. Fante schreibt ohne Bescheidenheit und ohne moralischen Zeigefinger- sein Alter Ego ist wie er ist, und kümmert sich nicht darum, ob der Leser ihn sympathisch findet. Fantes Stil ist erfrischend schnörkellos und beweist insbesondere bei Dialogen einen angenehm trockenen Humor. Durch die starke Neigung zur Umgangssprache empfehle ich jedoch die Lektüre der englischen Originalfassung.

Für mich steht dieser Roman eindeutig in der Tradition von CelineŽs "Reise ans Ende der Nacht" und des "Fänger im Roggen." Charles Bukowski sagte selbst, John Fante sei sein "Gott" gewesen, und es war dieser Roman, der ihn bewogen hatte, Schriftsteller zu werden. Ein größeres Kompliment kann man einem Buch doch kaum machen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial 19. Juli 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Einfach genial - wie einfach aber doch ausdrucksvoll dieses Buch ist. Schade, dass Fante so wenig Beachtung und Würdigung erfährt. Wem Bukowsky gefällt, aber ihm nur 3 Sterne verleiht, sollte Fante lesen. Fante schreibt sauber, klar und nicht primitiv erogen. Das Leben, so wie es ist. Anregung zur Nachdenklichkeit. Ein wunderbares Geschenk für Leute, die etwas anders leben und denken.
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e.books 0 30.05.2012
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