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Ich überlebte für meinen Sohn
 
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Ich überlebte für meinen Sohn (Gebundene Ausgabe)

von Clara Rojas (Autor), Stephan Gebauer (Übersetzer)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag (27. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764503378
  • ISBN-13: 978-3764503376
  • Originaltitel: Mon Témoignage
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 58.321 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine Geschichte wie aus einem Groschenroman: Da wird eine Frau entführt und in den Dschungel verschleppt, wo sie unvorstellbare sechs Jahre lang völlig entmenschlicht. Damit nicht genug bringt sie in dieser Zeit ein Kind zur Welt, das sie – nicht unfreiwillig wohlgemerkt – von einem ihrer Entführer empfangen hat. Damit noch immer nicht genug wird ihr das Kind nach wenigen Monaten entrissen und weggegeben, was den Willen der Mutter befeuert, unter allen Umständen zu überleben. Eine Geschichte, die bereits die Phantasie beflügeln würde, wenn sie erfunden wäre, geschweige denn, wenn sie wahr ist. Zumal in einem prüden, erzkatholischen Land wie Kolumbien, wo sie sich tatsächlich abgespielt hat.

Besonders vertrackt ist die ganze Angelegenheit, weil die Protagonistin prominent ist, handelt es sich doch um Clara Rojas, eine politische Weggefährtin von Ingrid Betancourt, Präsidentschaftskandidatin der kolumbianischen Grünen. Ihre Entführung und – mehr noch – spektakuläre Befreiung aus der Gewalt der Rebellen der FARC sorgte weltweit immer wieder für Schlagzeilen und lenkte die Aufmerksamkeit auf die von Drogenhandel und Entführungen bestimmte Lebenswirklichkeit in Kolumbien. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht einer ganzen Serie einschlägiger Erlebnisberichte, die momentan auf den Markt drängen, erscheint das Buch von Clara Rojas als eine Mischung aus wohl kalkulierter Befriedigung öffentlicher Sensationsgier und eigener Ehrenrettung.

Um ja keine Zweifel am Bild von der Hölle auf Erden aufkommen zu lassen, durch die sie als Geisel der FARC gegangen ist, schildert sie ausgiebig – wenngleich stilistisch etwas blutleer – die permanente Angst, Mutlosigkeit, Monotonie und Isolation, die ihre Gefangenschaft bestimmte. Und nicht zuletzt die Psychologie eines schleichenden zwischenmenschlichen Solidaritätsverlustes, der dazu führte, dass Rojas mit ihrer besten Freundin Betancourt gebrochen hat. Dazu befragt erklärte sie in einem Interview anlässlich der Buchpräsentation in Deutschland: „All der unverwundene Schmerz hatte sich zu einer Mauer des Schweigens zwischen uns aufgetürmt.“ – Franz Klotz

Kurzbeschreibung

Sechs Jahre in der Gewalt der Guerilla - an der Seite von Íngrid Betancourt. Clara Rojas überlebte für ihren Sohn.

2147 Tage Verzweiflung, Hoffnung, Überlebenskampf. Clara Rojas, Wahlkampfhelferin und engste Freundin von Íngrid Betancourt, zusammen mit ihr verschleppt von kolumbianischen FARC-Rebellen. Mitten im Dschungel bringt sie ihr Kind, den Sohn eines Guerilleros, zur Welt. Nun erzählt sie erstmals ihre Geschichte: für Emmanuel, ihren Sohn.

Sechs Jahre Martyrium: Im Februar 2002 werden die kolumbianischen Politikerinnen Clara Rojas und Íngrid Betancourt von der Terrororganisation FARC in den Dschungel verschleppt. Es ist eine Geiselnahme unter unwürdigsten Bedingungen. Jahrelang werden die Frauen in Ketten gehalten, ziehen auf der Flucht vor den Regierungstruppen mit den Rebellen von einem Dschungelcamp zum anderen. Krankheiten, Schlamm, Regen, Hunger und mangelnde Hygiene zehren an Körper und Seele. Inmitten der Hölle bringt Clara Rojas im April 2004 ein Kind zur Welt: Emmanuel, den Sohn eines Guerilleros. Im Alter von neun Monaten ist Emmanuel dem Tode nahe. Die FARC übergibt ihn einem Bauern im kolumbianischen Hinterland, der ihn ins Krankenhaus bringt. Von dort wird er, namenlos, in ein Heim abgeschoben. Erst mit der Befreiung seiner Mutter und einer DNA-Analyse kann seine Herkunft geklärt werden. Aus einigen Tagen der Trennung wurden vier lange Jahre. Erst im Januar 2008 haben die internationalen Verhandlungen endlich Erfolg: Clara Rojas und weitere Mitgefangene werden freigelassen.


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Erwartungen wurden nicht erfüllt, 17. Mai 2009
Die Eckdaten der Biografie klangen vielversprechend: Jahrelange Geiselhaft im Dschungel zusammen mit Ingrid Betancourt, Geburt mit Keiserschnitt in der Wildnis...
Nachdem ich die Geschichte über die Jahre in den Medien verfolgt hatte, war ich gespannt darauf, mehr über die zwischenmenschliche Seite des Dramas zu erfahren. Wie war es dazu gekommen, dass die Autorin während der Gefangenschaft schwanger wurde? Wie war das Zusammenleben mit der berühmten Ingrid Betancourt? Wer waren die anderen Geiseln und wie verstanden sie sich untereinander? Auf all diese Fragen geht die Autorin kaum ein. Auf dem Umschlag ist Ingrid Betancourt zu sehen, im Titel wird der Sohn erwähnt. Dennoch erfährt man nichts neues über Ingrid Betancourt und nicht mal andeutungsweise etwas darüber, wie der Sohn entstanden ist. Bezüglich des Zusammenlebens unter den Gefangenen beschränkt sich die Autorin darauf, auszuführen welche Kartenspiele in den Lagern beliebt waren.

Die Autorin hüpft zeitlich zwischen den verschieden Phasen der Gefangenschaft hin und her, so dass es schwer ist, die Entwicklung zu erkennen, die Clara Rojas durchgemacht hat. Sie gibt zu mit den anderen Geiseln Probleme gehabt zu haben, geht aber nicht auf die Hintergründe ein.

Ich musste mich zwingen, das Buch bis zum Ende zu lesen. Es drängte sich mir immer mehr der Gedanke auf, dass die Autorin (vielleicht aus finanziellen Gründen) ein Buch schreiben wollte, jedoch ohne wirklich die eigene Geschichte erzählen zu wollen. Daher füllt sie die Seiten mit vielerlei Belanglosigkeiten anstatt die Fragen zu klären, die den Leser tatsächlich interessieren. Wenn sich jemand dazu entschliesst, eine Biographie zu schreiben, sollte man auch bereit sein, Persönliches von sich preiszugeben. Ansonsten hätte die Autorin lieber ein allgemeines Buch über Geiselnahmen in Kolumbien verfassen sollen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bemerkenswerte Frau, 26. Mai 2009
Es ist ein sehr, sehr gutes Buch. Kann ich nur empfehlen! Absolut lesenswert!
Es ist aber nicht ein Buch für jemanden der eine Abenteuergeschichte erwartet bei dem alle möglichen Dinge,Stil "reality TV",preisgegeben werden.
Es ist ein sehr ehrliches Buch über eine Gefangenschaft, die über 6 Jahre anhielt. Eine Gefangenschaft in der Hölle. Die Autorin berichtet darüber was mit einem Menschen, bzw. mit ihr in so einer extremen Situation passiert.
Ich habe das Buch auf Spanisch in der Originalfassung gelesen. Die deutsche Übersetzung ist hoffentlich besser als die Überschrift. Es geht weniger um den Jungen oder um Ingrid sondern um die Gefangenschaft als solche. Clara gibt bewust keine Infos über die Entstehung des Jungen (auch gut so) noch über das wie und aber der Gefangenschaft von Ingrid (auch gut so). Die literarische Übersetzung des Buches ist schlicht und einfach: Gefangen.
Gutes Buch!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen eine bemerkenswerte Frau, 12. Mai 2009
Von Gabriele Lindenlaub (Oldenburg ,Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Habe vor etwa einem Jahr durch Zufall von der Befreiung Clara Rojas & Consuelo Gonzales gehört. Ingrid Betancourt war damals noch in den Händen der FARC.
Diese unglaubliche Geschichte hat mich sehr beindruckt und gerührt.
Nun endlich ist das Buch erschienen,
mit einfachen Worten, mit großem Respekt vor den anderen Geiseln und den Entführern, schreibt Clara Rojas sich dieses schreckliche Erlebnis von der Seele.
Bin beeindruckt von dem Mut und Durchhaltevermögen dieser Frau und davon überzeugt, das ihr Sohn ein genau so wertvoller Mensch wird wie sie.
Kann das Buch jedem empfehlen, der sich für ungewöhnlich mutige entschlossene und gradlinige Menschen interessiert. Es ist ein Zeugnis von Liebe und Menschlichkeit,die trotz der schrecklichen Situation der langen schwierigen Gefangenschaft nicht verloren gegangen ist.
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5.0 von 5 Sternen Hautnahes Miterleben
Mit Anteilnahme liest man die tragische Geschichte und das Ueberleben der Autorin im Dschungel. In ihrem direkten, sachlichen und schnörkellosen Schreibstil bringt sie auf den... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Patrick Urben veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Sehr spannend
Dieses Buch war sehr spannend.

Clara Rojas schildert Ihre Erlebnisse in Ihrer Gefangenschaft im Columbianischen Dschungel, sehr realtitätsnah. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ingo Tesche veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Mehr erwartet
Ich habe erwartet, das viel mehr Einzelheiten von der Geiselnahme berichtet werden. Die Umschlagseite läßt viel mehr erwarten.
Vor 7 Monaten von Lesewurm veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!
Ich kann mich meiner Vorschreiberin nur anschließen und finde nicht, dass Clara alles Persönliche offenlegen muss. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von J. Maier veröffentlicht

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