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Ich öffne meine ganze Seele: Ein Leben in Rußland
 
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Ich öffne meine ganze Seele: Ein Leben in Rußland [Taschenbuch]

Medina Mamleew
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 447 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (1. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548600379
  • ISBN-13: 978-3548600376
  • Größe und/oder Gewicht: 19,7 x 12,8 x 3,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.015.055 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Medina Mamleew
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Geboren wurde Medina Mamleew als tartarische Prinzessin eines Fürstengeschlechts, doch die Geschichte fegte im Jahre 1918 durch die bolschewistische Revolution die Adligen hinweg. So wächst sie unter armseligen Verhältnissen auf. Die Ehe der Eltern kriselt, und als das zweite Kind, Medinas Bruder Waldemar, geboren wird, trennt sich das Paar.

Medina wird vom Vater bei Verwandten untergebracht; doch Geld und vor allem Lebensmittel sind knapp, so daß sie schließlich im Kinderheim endet. Hier verbringt Medina schreckliche Jahre in einer kalten, herzlosen Umgebung. Ihr Leben bessert sich erst wieder, als sie von der Mutter, die in der Zwischenzeit erneut geheiratet hat, zurück nach Charkow geholt wird.

Bis zum Ausbruch des Krieges verläuft Medinas Leben in der Schule geordnet, ihr Studium beendet sie als Beste ihres Jahrgangs. Doch am Tag ihrer Diplomprüfung im Juni 1941 greift Hitler die Sowjetunion an. Fortan ist Medina damit beschäftigt, zusammen mit ihrer Mutter das Überleben der Familie zu sichern. Als die deutschen Truppen Charkow einnehmen, haben die Mamleews den Vorteil, seitens der Mutter deutschstämmig zu sein. Deswegen wird im Jahre 1943 die Familie evakuiert.

Medina Mamleew legt in ihrer Autobiographie sehr viel Wert darauf, ihr persönliches Schicksal und das ihrer Familie festzuhalten. Bedauerlicherweise fehlt die fundierte historische Einbettung. Ihre Schilderungen gehen hier über bekannte Tatsachen nicht hinaus. Interessant zu lesen wäre sicher auch gewesen, wie sich das Leben der Großeltern als tartarisches Fürstengeschlecht abgespielt hat. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Medina entstammt dem Fürstengeschlecht der Mamleew. Als sie 1922 in St. Petersburg zur Welt kommt, ist der Glanz ihrer Familie schon längst verblasst. Die Familie wurde enteignet und muss vor den bolschewistischen Revolutionären fliehen. Eine mehrjährige Odyssee durch das nun rote Reich endet für Medina zunächst in einem Kinderheim. Als ihre Mutter sie wieder zu sich nimmt, kann Medina endlich ein normales Kinderleben führen. Dann bricht der 2. Weltkrieg aus...

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Auf wundersame Weise bin ich zu diesem Buch gekommen und es an einem Nachmittag durchgelesen. Es hat mich nicht mehr losgelassen. Ich wage es nicht zu behaupten, dass ich eine besonders hochwertige Rezension abgeben kann mit meinem eher geringen Erfahrungsschatz in deutsche Literatur, aber als Leser kann ich doch sagen, dass mir dieses Buch sehr gefallen hat. Es ist super geschrieben und kommt sehr passend auf den Punkt. Alle weiteren Bücher von Medina Mamleew sollte man auf jeden Fall auch noch lesen. Sie ist eine erstklassige Autorin.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Buch gehört in die Reihe von Erinnerungen russischer Adliger, denen es nach der Oktoberrevolution schlechter ging als vorher. Allerdings ist die Autorin Medina Mamleew erst 1922 geboren, so daß der übliche Vergleich zwischen dem glanzvollen Leben in der Zarenzeit und dem Leben in Armut im roten Rußland fehlt.
So leidet Medinas Mutter zunächst auch nicht an den politischen Umständen, sondern unter ihrem Ehemann. Als die Eltern sich trennen, kommt Medina in ein Kinderheim, wo sie von den anderen Kindern, die Vollwaisen und ärmer sind als sie, malträtiert wird und wo sie bald auch Hunger leidet.
Nach der erneuten Heirat der Mutter nimmt diese Medina wieder zu sich. Das Kind erlebt glückliche Ferien auf dem Land und erhält in der Schule eine stalinistisch-sowjetische Erziehung, während die Erwachsenen unerfreuliche Erfahrungen mit dem real existierenden Kommunismus machen.
Mit 15 beginnt Medina eine Ausbildung an der Ingenieurschule und im Juni 1941 marschieren deutsche Truppen in Rußland ein...

Das ist alles in einem netten Plauderton mit viel Lokalkolorit erzählt, ohne allerdings einen nachhaltigen Eindruck beim Leser zu hinterlassen. Eine Lektüre für einen verregneten Nachmittag-mehr nicht.

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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Für mich, die ich selbst ein Jahr in Russland gelebt habe (allerdings viel später) war das Buch sehr spannend. Gerade durch die sehr einfache Sprache und Wortwahl war es nicht schwierig, die tragische Geschichte dieser Familie mitzuerleben. Teilweise sehr traurig, sehr einfühlsam wurden die Höhen und Tiefen dieses schwierigen Lebens beschrieben. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Und ich hätte gerne noch weitergelesen.... Ich möchte es sehr weiterempfehlen, so erfährt man viel über das Leben anderer Völker. Viele Russen leben ja heute noch wie vor 50 Jahren....
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