Leider bietet Baron Wittart nur zu Beginn ein wenig Gruselstimmung. Doch diese wird durch ein erbarmungslos harmloses Scenario, ohne wirkliche Gefahren nieder gemacht. Hinzu kommt noch eine wenig fesselnde Story um den Gebäudekomplex Utopia, in dessen Obhut der Weltenverschlinger Fenrir, aus der nordischen Mythenwelt, gefangen gehalten wird und von dort aus die Götterdämmerung Ragnarök einleiten will.
Für Rätselfreaks mag dieses Adventure im Stil von
Myst durchaus interessant sein, da vor allem knackige Maschinenrätsel geboten werden. Leider sind diese zum Großteil nur mit abstrus versteckten Hinweisen und nicht mit Hirnschmalz zu lösen, was was das ganze zu einem endlosen Spießrutenlauf verkommen lässt. Da man sich nicht frei durch die Spielwelt bewegen kann und nur wenige Orte, per Karte direkt erreichen kann, hat das zumindes meinen Spielspass erheblich gehemmt.
Optisch ist das Spiel leider auch nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Die für sich genommen stimmige 3D-Grafik lässt es teilweise an Details missen.