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Produktinformation
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Zwei Hindernisse gilt es dabei jedoch zu überwinden: Der Meteorit ist das schwerste Objekt, das jemals von Menschenhand bewegt wurde; und die Operation gerät in das Visier eines chilenischen Marineoffiziers, der einen persönlichen Feldzug gegen die Nordamerikaner führt. Allerdings ist es Lloyd gelungen, eine Gruppe ausgesprochen engagierter Spezialisten für sein Projekt zu gewinnen. Und die gehören ausnahmslos zu jener Sorte von Menschen, die einen Auftrag auch zu Ende führen -- koste es, was es wolle.
Seit ihren Romanen Relic und Attic sind die Herren Preston und Child zu einer harten Konkurrenz für Crichton und Co. geworden. Mit Ice Ship erzeugen sie mehr Spannung als ein Starkstromgenerator auf Hochtouren. Das Buch ist sauber recherchiert, ohne dass die Autoren mit ihrem Wissen angeben, und die Meteoritenjäger gehören zu den eigenwilligsten Protagonisten, die jemals einen Thriller bevölkert haben. Gäbe es einen Preis für gleich bleibend hohe Qualität in der Unterhaltungsliteratur, Preston und Child hätten beste Chancen, ihn zu gewinnen. --Felix Darwin
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Ein amerikanischer Milliardär will einen Meteoriten mit unbekannter Herkunft von einer Insel bergen, um ihn in seinem Museum auszustellen. Die Expedition wird mittels eines umgebauten Öl-Tankers, dem Ice Ship, unternommen. Da die Insel auf der sich der Meteorit befindet, im chilenischen Hoheitsgebiet liegt, gibt es natürlich auch einen "bösen" Gegenspieler von der Marine, der das Unternehmen zu stoppen versucht.
Die Geschichte ist wie immer sehr spannend und innovativ. Die Autoren zeichnen die Protagonisten in ihren Charakteren so tiefgehend, wie es auf ein wenig mehr, als 500 Seiten möglich ist. Die Geschichte ist schlüssig und logisch aufgebaut.
Leider hat der Roman zwei Schwachstellen, weshalb er nur 4 Sterne bekommt:
Zum einen ist da die doch recht intensiv beschriebene Verfolgungsjagd auf hoher See zwischen dem Ice Ship und dem chilenischen Kriegsschiff. Aufgrund der Länge dieses Passus in dem Buch, hat der Spannungsbogen hier einen kleinen Hänger, so dass man sich endlich das Ende der Verfolgungsjagd herbeisehnt.
Zum zweiten ist das Ende, bzw. die Herkunft und die Zukunft des Meteoriten offen. Ich persönlich bin kein Fan davon, dass man sich das Ende selber zusammenreimt. Das ist aber Geschmackssache.
Alles in allem ist es trotzdem ein spannendes Buch und wer schon andere Bücher der Autoren gelesen hat, kommt auch hier auf seine Kosten.
Das es nicht schlecht sein muss, wenn sich die Geschichten so wiederholen, zeigen Preston Chld wieder einmal mit Ice Ship. Sicherlich kein Buch für ein literarisches Quartett, aber angenehme Urlaubslektüre mit einer recht spannenden Story, vielen technischen Details die noch vor den eher hölzernen Charakteren die Hauptrollen spielen, und einem Ende, dass erst ab der Mitte des Buchs klarer wird und so einiges an Spannung aufrecht erhält.
Von Horror pur, wie auf dem Klappentext beschrieben, würde ich zwar nicht sprechen wollen, aber alles in allem gute, solide Handwerkskunst, wenn man diese Art Bücher gerne liest.
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