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Icarus
 
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Icarus [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Russell Andrews , Uwe Anton
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 2 (2003)
  • ISBN-10: 3352005931
  • ISBN-13: 978-3352005930
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,8 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.067.980 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Viel Spannung und Action liefert Russell Andrews in seinem Thriller Icarus. Dennoch kann auch der Unterhaltungswert nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Geschichte eines Mannes, der geliebte Menschen durch einen perfiden Mörder verliert, einige Schwächen aufweist.

Keineswegs ist dem Autor, für den das Pseudonym Russell Andrews steht, ein sicheres Gefühl für Spannungsbögen abzusprechen. Normalerweise ein unschätzbares Vermögen, sofern es mit guten Plots und plausiblen Figuren kombiniert werden kann. Wird Spannung jedoch zum Selbstzweck, kann die Geschichte einem gehörig auf die Nerven gehen. Ein Blick auf die Handlung von Icarus macht dies deutlich. Jack Keller, der Held des Romans, ist ganz als klassisches Stehaufmännchen konzipiert. Was auch geschieht, er kommt immer wieder auf die Beine. Die Mutter des jungen Jack wird ermordet, er selbst erleidet durch die Gewalttat eine schlimme Höhenphobie. Er überwindet die Folgen des Mordes, heiratet die Frau seines Lebens und wird erfolgreicher Großgastronom. Caroline Keller stirbt jedoch bei einem Raubüberfall. Jack leidet lange, steht aber wieder auf, als sein lange verschollener angenommener Sohn Kid zurückkehrt und sich seiner annimmt. Dann ist die Reihe an Kid, er wird ermordet und Jack klemmt sich nach obligatorischer Leidenszeit endlich dahinter, den Schuldigen zu finden. Er scheint bei einer von Kids zahlreichen attraktiven Freundinnen fündig zu werden.

Damit kein Zweifel aufkommt -- Icarus ist in der Tat passagenweise richtig spannend, aber ein wenig Hitchcock (Vertigo), eine Prise Amateurpsychologie, viel Sex, noch mehr Muskeln und schöne Menschen im Dutzend ergeben nicht automatisch einen lesenswerten Thriller. Russell Andrews ergeht es mit seinem Roman wie der gleichnamigen Figur aus der griechischen Mythologie: zu viel gewollt, zu hoch geflogen und volle Kanne abgestürzt. --Ulrich Deurer

Pressestimmen

"Dieser Thriller lässt keine Zeit zum Atmen." (STZ)
"Russell Andrews' Icarus beschwört einen Schrecken, der kaum von dieser Welt zu sein scheint, und hat die furiose, obsessive Kraft eines Dean R. Koontz." (Die Welt)
"Ein Krimi, der mit seiner düsteren Rätselhaftigkeit in Bann schlägt." (Kölnische Rundschau)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Icarus ist ein wunderbar packender Thriller um den erfolgreichen Restaurantbesitzer Jack Keller, der über einen langen Zeitraum hinweg immer wieder schwere Schicksalsschläge verkraften muss, da die Personen, die ihm das wichtigste in seinem Leben sind, brutalst ermordet werden.
Der Thriller ist vom ersten Kapitel an fesselnd, kein unnötiges Ausschweifen kann die Spannung trüben, sodass im Leser der Wunsch entstehen mag, ein fotografisches Lesevermögen zu besitzen, um bereits zur nächsten Szene vorspringen zu können.
Mit Kapiteln, in welchen der physische Inhaber der in Ich-Form erzählten Gedanken nicht bekannt ist, bekommt der Thriller einen zusätzlichen, genau passenden Psycho-Einschlag.
Am Ende des Werkes sollte der Leser es nur dann zur Hand nehmen, wenn genügend Zeit vorhanden ist, da es zu dem Zeitpunkt, an dem die Zusammenhänge der Geschehnisse klar werden, kaum mehr möglich ist, das Buch aus der Hand zu legen.
Auch wenn sich ein paar Fehler in der Rechtschreibung eingeschlichen haben - alte statt neue Schreibung - ist Russell's Werk ein Muss für alle Thriller-Liebhaber.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Russell Andrews ist ein routinierter Schreibhandwerker, aber kein grosser Autor. Natürlich kann auch gutes Handwerk bestens unterhalten, "Anonymus" jedenfalls musste ich in einem Zug durchlesen, weil die Geschichte so spannend war. Bei "Icarus" ist nun aber der Schwung völlig weg: Andrews konstruiert die Handlung nach offensichtlichem Rezept, man kommt sich beim Lesen fast vor wie in einem Seminar für kreatives Schreiben - ein Eindruck, der sich schon in "Anonymus" andeutete, aber noch nicht störte. Andrews lässt sich zudem sehr viel Zeit, bis er die Handlung in Gang bringt; dabei bleiben die Charaktere aber seltsam platt, wodurch die Familiensaga, die Andrews als Rahmenhandlung ausbreitet, schlicht langweilige Pflichtlektüre ist, durch die man sich hindurcharbeiten muss, bis die Post abgeht. Dafür dann um so brutaler, so dass man sich am Schluss fragt: muss man für so eine dürftige Auflösung so viel Personal umbringen und, was noch schlimmer ist, dem Leser 485 Seiten aufbürden? Als ich am Ende den Deckel zuklappte, war ich jedenfalls ziemlich verärgert, weil ich dieses schön gebundene Buch mangels inhaltlicher Qualität nicht einmal weiterverschenken kann.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Sturz des Icarus 12. Juni 2005
Format:Broschiert
Manche Menschen haben das Unglück gepachtet, sagt man.
Jack Keller, der Held dieses Thrillers, dessen halbes Leben auf knapp 500 Seiten geschildert wird, ist jedoch ein wahrer Tycoon der Schicksalsschläge. Jedesmal, wenn er sich mit viel Ehrgeiz, Unterstützung aus seinem Freundeskreis aber auch dem Mut der Verzweiflung aus einem Abgrund seines steinigen Lebensweges hinausgearbeitet hat, lauert ihm bereits die nächste, grausame Bosheit auf...oder ist das alles Teil eines macchiavelischen Plans ?
Auch wenn die Story dem Leser einige allzu unwahrscheinliche Wendungen zumutet, so gelingt es R. Andrews dank geschickter Perspektivenwechsel und voyeuristischer Inszenierung dennoch, eine gute bis prickelnde Grundspannung zu erzeugen.
Am Ende überwiegt die ernüchterte Feststellung, daß man sich heimlich auf ein spektakuläreres Finale, eine originellere Auflösung gefreut hatte...aber eine gute Unterhaltung allemal !
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Ein Mann allein 0 17.12.2008
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