Wer auf seinem Lebensweg auf die Bücher von Herbert Fritsche stößt ist ein Suchender, ein Fragensteller der Einweihung sucht. Insbesondere werden die auf Fritsche stoßen, die in medizinisch-heilerischem Bereich tätig sind und erkannt haben, dss Heil - Sein und Heil - Werden weit mehr als nur mit der materiellen Seite unseres Daseins zu tuen hat.
Zum Inhalt: Iatrosophie, die Weisheit des wahren Arzttums, erläutert die Grundsätze des biologische Heilstrebens.
- Reizen statt betäuben
- Ventile öffnen statt verschließen
- Individualisieren statt industrielle Patentmedizin schlucken lassen
Die ersten Kapitel beschäftigen sich mit der Homöopathie, Hochpotenz und Konstitutionsmittel sowie der Signaturenlehre. Langsam gelangt der Leser tiefer in die Einsichten des metabiologischen Heilens. Herbert Fritsche zieht konsequent Verbindung zur Hermetik, zitiert Größen wie Paracelsus, Meister Eckhart, Böhme, Hahnemann, Schüßler und Buchinger. Die folgenden Kapitel , der Atem, höheres Wachsein geben teils praktische Anweisung zur Lebensführung und Bewußtseinserweckung. Sie zielen auf eine göttliche Durchflutung des Menschen - ohne Heiland keine Heilung. Die letzten Kapitel Hieros Gamos, Genesung im Logos und der Heiland sind wohl am Besten mit einem Zitat von Dr Otto Buchinger erläutert, wie auch im letzten Kapitel von Iatrosophia gedruckt.
"Die Krise der Medizin, an der auch die homöopathische Schule in gewissem Sinne teilnimmt, erwächst aus ihrer Gottlosigkeit. Der Mediziner hat den tiefen Grund verloren. Der Arzt sucht ihn. Der Arzt der Zukunft aber wird ihn wiederfinden. Dann erst haben wir, aus These und Antithese, die lösende Kopf - Herz Synthese, die uns die große, hippokratische Heilkunst wiederbringen kann. Wir haben dann wieder den universalen Arzt, der wohl die Homöopathie, als die wirkliche glücklichste Methode, bevorzugen mag, dessen Wissen und Können aber tiefer verankert ist, im Priesterlichen."