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Dank der rustikalen Instrumentierung und dem Mitsänger Patrick Lundberg, dessen Stimme einen greifbareren Kontrast zu Mørks hingehauchten Zeilen setzt, könnte dies über weite Strecken Musik vom Bauernhof sein, möglicherweise vom alternativen. Mal klingt es wie Lambchop mit Damenbegleitung, mal wie Yo La Tengo ohne den bedinglosen Willen zu musikalischen Großtaten und ohne den Drang, jedes Instrument in eine Steckdose stecken zu müssen.
Trotz der leisen Töne und des gedrosselten Tempos ist dies nicht in erster Linie Musik zum Grübeln oder Ausdiskutieren, sondern zum Spaß haben. Nicht im Samstagabend-Party-Sinne, sondern auf eine sonntägliche, in sich gekehrte Art. Songs wie "Call Me In, Piccard" oder "Autobahn" brauchen nur wenige Anläufe, um sich im geistigen Ohr festzusetzen, der Rest des Albums folgt stehenden Fußes. Zwölf zauberhafte halbakustische Poppreziosen, nicht geschliffen, aber poliert.
Und auch auf "I've Been Gone-Letter One", zugänglicher als der Vorgänger, versprüht das Trio Ai Phoenix aus Bergen, Norwegen, wieder seinen ausserordentlichen und ureigenen Charme.
Goldene Harmonie liegt über dem Album, ein perlmuttglänzender Nebel allerdings auch. Eine Charakteristik, die Schönheit und Wahrheit nicht durch Wohlklang zu ersetzen sucht: hier gibt es abgrundtiefe Gräben, in die man unweigerlich fällt, sehr weich fällt. Wunderschön.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
wunder schöner Pop,
Rezension bezieht sich auf: I'Ve Been Gone-Letter One (Audio CD)
Endlich! möchte man schreien. Endlich wieder eine neue CD von ai Phoenix. Nach dem letzten Album "lean that way forever" kann man nur großartiges erwarten. Was man bekommt ist gut, aber eben nicht mehr. Das, was man von ai Phoenix erwartet ist da. Diese zurückhaltende Musik, die wunderschöne Stimme des weiblichen Parts der Band und der schlichte Gesang des Männlichen. Aber diese einzigartige distanzierte Wärme des Vorgängers fehlen dieser CD. "I've been gone-letter one" hat eine Reihe schöner und eingängiger Lieder, bleibt aber auf dem Weg in die Tiefe irgendwo stehen.Dennoch, ein weiteres gutes Stück der großartigen norwegischen Musikkunst! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geniestreich,
Von Monika Blaeser (Kall/Eifel) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: I'Ve Been Gone-Letter One (Audio CD)
Wer den Vorgänger mochte kommt an dieser CD auf keinen Fall vorbei. Wieder zarte melancholische Musik die den Charme des Minimalismus versprüht. Eingängige Melodien sehr sparsam instrumentiert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unwiderstehlich,
Von
Rezension bezieht sich auf: I'Ve Been Gone-Letter One (Audio CD)
Das erste wirkliche Highlight des Jahres und eine unwiderstehliche Platte. AI Phoenix liegen klanglich ziemlich genau zwischen Lambchop und Belle & Sebastian. Bei einigen Stücken fällt mir noch Adam Green ein. Das Beste von beiden Seiten des Atlantik, könnte man sagen. Die Band um Songschreiber und Sänger Patrick Lundberg benutzt einfache musikalische Mittel und erzeugt damit große Stimmungen. Das Zusammenspiel der beiden Stimmen, neben Lundberg Mona Mørk, ist schlicht bezaubernd. Trotz oftmals reduziertem Tempo langweilt dieser „Letter one" zu keiner Sekunde - im Gegenteil - man möchte immer mehr. Das liegt ganz sicher an einigen nicht ganz so zurückgenommenen Stücken und an manch schöner Textidee. „Carefully, cautiously / this is where we're going / this is mediocrity / a right lane possibility," klagt Lundberg im Song "Autobahn" und liefert damit eine gelungene Beschreibung des allgemeinen Geisteszustands unserer Tage. „I saw the arrogant / I saw the Eiffel Tower / I can't remember it / not exactly, not the hour," ist auch schön.Ich freue mich schon auf den Letter two und werde mir in der Zwischenzeit die beiden Vorgängeralben besorgen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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