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I'Ve Been Expecting You
 
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I'Ve Been Expecting You

Robbie Williams Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bereits mit seinem ersten Album, Life Thru A Lens, schaffte Robbie Williams den Sprung vom niedlichen Posterboy zum ernst zu nehmenden Popstar. Mit dem Nachfolger I've Been Expecting You zementierte er diesen Status nicht nur, sondern baute ihn gleich noch weiter aus. Mit Hits wie "No Regrets", "Millennium" oder "Strong" bewies Williams, dass er (zusammen mit seinem Kollegen Guy Chambers) exquisite Popsongs schreiben konnte, die sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum auf offenen Ohren stießen. Mit einer perfekt abgestimmten Kombination aus Britpop-Elementen, wobei die Betonung ganz eindeutig auf Pop liegt, und unwiderstehlichen Refrains ließ das ehemalige Teenie-Idol seine Vergangenheit weit hinter sich, baute verführerische Piano-Linien ebenso in seinen Klangkosmos ein, wie leicht angeschrägte Gitarrenklänge. Alles in allem kommt I've Been Expecting You ein bisschen erwachsener daher als der Vorgänger, ohne jedoch an Charme einzubüßen. --Wolfgang Hertel

INTRO

Wow! Unglaublich! ROBBIE WILLIAMS: jetzt größer als Jesus!!! Ernsthaft? Ernsthaft! Ausgerechnet vorgesterns heiße Scheiße wird plötzlich allerorten als offizieller Retter des Brit-Imperiums ausgerufen - danach hat er zwar weder gefragt noch gestrebt, aber er muß damit leben. Und diesem ungewollten Druck nähert er sich mit einem Lächeln, einem lockeren Lächeln, das sich an jedem einzelnen der vielen Streicherparts freut, die "I've Been Expecting You" mit geballter Unzickigkeit veredeln. Mit einem trotzig jungshaften, augenzwinkernden Habitus, der keinen Deut mehr hat von der täppischen Rockdiva, zu der er zu verkommen drohte. Und der neue Darling des Biz' meistert ein Album, das unglaublich all-over-the-place ist, das sich so vollfett und erwachsen gibt, wie es von einem 24jährigen Ex-Gernegroß erstens nicht unbedingt zu erwarten war, und das zweitens noch so gerade eben als zumutbar durchgeht, zumutbar im Sinne von: dick aufgetragen. Das glitzert und schlockrockt und zitiert und sieht gut aus, daß es eine Freude ist. Da bauen Myriaden von Strings protzig an vielstufigen Showtreppen, da wird mit Mittsiebziger-Kristallchargen und TV-Themes kokettiert, mit Glam geliebäugelt und mit NEIL TENNANT, der Ikone clever tanzbaren Synth-Pops, in "No Regrets" ein wunderschönes, stilvoll stilisiertes Duett gegeben. Vielleicht ist tatsächlich diese verblüffend zeitgemäße Quersumme aus MOTT THE HOOPLE, ROY WOODs WIZZARD, den PET SHOP BOYS und kontemporärem, zynischem Pop-Nihilismus genau das, was die muffige Schwiemeligkeit eines 50er Jahre-Tuntenballs der Royal Navy aus den Sälen Blackpools dauerhaft zu vertreiben in der Lage ist. Was bedeutet: der Kaiser ist keinesfalls nackt. Er sieht in seinen neuen Kleidern außerdem viel besser aus als etwa der junge ELTON JOHN. Und macht sogar beim Songwriting eine partiell hervorragende Figur - zusammen mit seinem musikalischen Spiritus rector GUY CHAMBERS sind ihm einige Pretiosen aus der Feder geflossen, die mindestens wie Chinalack glänzen: "No Regrets", "Karma Killer" oder "Jesus In A Camper Van" haben simple Größe. Galt noch der Vorgänger "Life Thru A Lens" eher als strahlend hedonistische Lockerungsübung des damals noch knuddeligen Pummelchens, so ist ihm nun ein Bombast-gewordenes Schätzchen gediegenen, entwaffnend generationsübergreifenden Pauschalrocks gelungen, das seine Zeit überdauern wird. Ganz ehrlich: ab jetzt gehört ROBBIE WILLIAMS zum Tafelsilber des Menschengeschlechts.

Rembert Stiewe / © Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de

Audio

Auch beim zweiten Solo begeistert der Brite Robbie Williams mit Popsongs, die typisch klingen, ohne nach dem stets gleichen Soundrezept aufgekocht zu sein. Die Ohrwürmer des Ex-Take-That-Stars weisen einen Weg zwischen Britpop und Melodic Rock: Robbie verbeugt sich vor 60er Beat, 70er Glamrock, Computerpop-Melodien der 80er und verquirlt alles zu Songs, die ich auch nach 2000 hören möchte. Wenn alle Boygroup-Splits solche Splitter hervorbringen: Boygroups aller Länder trennt euch!

© Audio

Stereoplay

Wohl dem, der sich von seiner Vergangenheit so gut zu emanzipieren weiß wie Robbie Williams. Für sein Solodebüt "Life Thru A Lens" wurden dem Ex-Take-That-Teenager gar Songwriter-Qualitäten von Oasis-Format bescheinigt. Nicht ganz so spektakulär fällt nun "I've Been Expecting You" aus: halbwegs gezähmt die Gitarren, eher easy-listeninghaft denn dramatisch aufbrausend die Melodien. Gleichwohl: So beschwingt und charmant wie "Grace" will ein Cocktail-Popsong erst mal arrangiert sein. Und potentielle Hits ("Millennium", "Karma Killer") finden sich mehr als genug. ** M: 6-7 ** K: 7-8

© Stereoplay

Produktbeschreibungen

Chrysalis, 4978372, Jewel Case 12 Track 1998
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