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IN VIA

20. April 2012 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 20. April 2012
  • Erscheinungstermin: 20. April 2012
  • Label: Steamhammer
  • Copyright: 2012 Steamhammer
  • Gesamtlänge: 57:48
  • Genres:
  • ASIN: B007U3DF7U
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 62.073 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Aloysius Pendergast TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 20. April 2012
Format: Audio CD
Alles begann mit einer Download EP im Jahre 2009. Seitdem begeistert mich diese Instrumentalband Frames aus Hannover. Das 2010er Album "Mosaik" ist auch superb und nun ist das Zweitwerk "In Via" draußen. In Sachen Coverartwork empfinde ich die Truppe etwas seltsam: das Debütalbum sieht recht merkwürdig aber prägnant aus, "In Via" ist fast zu unscheinbar, grün-grau mit kaum erkennbaren Logo und Albumnamen. Künstler sind halt anders! Aber vielleicht muss man in der digitalen Zeit einfach nicht mehr Aufmerksamkeit mit einem Schriftzug oder Cover auf sich ziehen. Frames begeistern mich eher durch ihre Soundlandschaften jenseits der Norm. Bescheuerte Schubladen wie Post-Rock, New Art Rock und was weiß ich noch werden der schwer beschreibbaren Musik des Quartetts einfach nicht gerecht! Während die Landsleute von Long Distance Calling eher die Rocker unter den Instrumentalisten sind und vielleicht keinen Bock auf einen egozentrischen Sänger hatten, sind Frames die melancholischen "Stummen" die mit Sprachsamples von Hermann Hesse (von selbigem auch gesprochen) den Hörer verwirren. Dabei wird man nachdenklich aufgrund des Textes gestimmt. Frames machen intensive Kopfhörermusik und bieten dem Hörer den Soundtrack zu seinem emotionalen Film. Rockmusik ohne Kitsch, sehr melancholisch und mit viel Keyboard und sphärischer Atmosphäre. Frames schaffen es jedoch zwischen ganz ruhigen Phasen hin zu proggig-vertrackten Abschnitten zu wechseln, ohne das es nervig oder aufgesetzt wirkt. So überraschen mich einerseits die harschen Phasen der bis auf "Calm Wisdom" überlangen Songs, während die Gitarre im Gegensatz zu anderen Bands nicht den Gesamtsound dominiert. Frames kann man nach dem Genuss von "In Via" sicherlich nicht vorwerfen leichtverdauliche Easy-Listening Musik zu machen! Diese Band sollte man einfach gehört haben und seinen Ohren eine eigene Einschätzung gönnen, es lohnt sich!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mario Karl VINE-PRODUKTTESTER am 20. April 2012
Format: Audio CD
Wie schön, dass sich eine Band heute nicht mehr verstecken muss und Anerkennung findet, wenn sie "nur" Instrumentalmusik spielt. Der hippe "Post-Irgendwas-Stempel" macht es möglich. Doch so richtig kann man Frames nicht mit all den anderen Bands in einen Sack stecken, die es sich zur Aufgabe gemacht haben Riffmassive aufzutürmen, um sie anschließend wieder zusammen fallen zu lassen. Das Quartett klingt wesentlich songdienlicher, feinsinniger - ja, wenn man will, sogar fast lyrisch. Da passt es gar nicht schlecht, wenn man auf seinem Debütnachfolger In Via in zwei Titeln den Dichter Hermann Hesse selbst aus seinem Werk rezitieren lässt.

Die melancholische Stimmung seines Gedichts "Stufen" passt auch wunderbar zur Atmosphäre der zehn Titel dieses Albums. Denn diese ist meist ziemlich nachdenklich und harmonisch, regelrecht freundlich. Hier ist alles im Fluss, auch wenn die einzelnen Songs auch aus mehreren, zusammengefügten Teilen bestehen. Nur selten wird dieser durch allzu lautes Aufbäumen gestört. Denn so richtig "gerockt" wird hier nicht, selbst wenn es auch mal etwas zupackender wird. Wer diesen Anspruch an Musik stellt, sollte sich das anfangs extrem groovende "End of a decade" anhören und dann wieder abschalten. Viel mehr ist es die durchgehende Stimmung die gefällt.

In Via klingt wie das perfekte Sonnenuntergangsalbum, das vor allem als Ganzes funktioniert. Wenn sich der Tag dem Ende entgegen neigt, kann man sich hier von angenehmen Gitarren- und Tastenklängen verwöhnen lassen, die gleichberechtigt nebeneinander stehen und die wie sanfte Wellen von der geschmackvoll agierenden Rhythmusgruppe nach vorne getrieben werden. Damit machen sich Frames zu einer richtigen Konkurrenz zu der anderen beliebten, einheimischen Instrumentalband Long Distance Calling.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Norman Franz am 29. April 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
war das vorgängeralbum MOSAIK schon der wahnsinn (track 6!), so haben sich FRAMES nun auf einen neuen weg gemacht. erster eindruck: zurückhaltender. zweiter eindruck: die klavierfiguren sind traumhaft schön. beim dritten mal hören: beide tracks mit der stimme und den worten von HESSE treiben tränen in die augen ob ihrer intensität, wieder und wieder. tolles album. FRAMES, danke!
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