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O.k., die Knaller-Alben kamen erst mit den folgenden Veröffentlichungen und im Vergleich sind die Songs auf diesem Album relativ simpel strukturiert und dargeboten, dennoch merkt man aber, daß die Jungs mit Ihren Instrumenten schon was anfangen konnten und wenn man den frühen Zeitpunkt der Veröffentlichung betrachtet muß man sagen das der sich allmählich abzeichnende Erfolg von Accept vielleicht in den Folgejahren auch anderen Bands aus deutschen Landen wie z. B. Grave Digger, Steeler, Avenger (später Rage), Running Wild usw. letztlich das Erlangen eines Plattenvertrages und den sich daraus einstellenden Erfolg zumindest erleichtert hat. Während letztere Bands typische HM-Ikonen der 80er Jahre aus/in Deutschland und auch soundprägend wurden, hört man bei diesen Accept Frühwerk noch ein Wenig den Hardrocksound der 70er Jahre heraus. Diese Mischung aus 70er Rock-Sound kombiniert mit der Metal-Aufbruchstimmung der frühen 80er, die auf diesem Album durchaus die simplen Arrangements der damals sicherlich als Vorbild fungierenden AC/DC assimiliert, ergibt ein Album mit einem persönlichen Charakter, das im Gegensatz zu vielen anderen Veröffentlichungen ein Gesicht hat. Hier haben junge Kerle den Umgang mit ihren Instrumenten gelernt, haben dann ihren Hinterhof und ihre Kleinstadtkneipe verlassen, um dann – freilich noch mit ein wenig Naivität behaftet – ihren Weg in Richtung Rockmusiker-Karriere zu gehen. Ein damals in der deutschen Rocklandschaft nicht ganz unbekannter Produzent namens Dirk Steffens hat das ganze schließlich in eine anhörbare Form gebracht, die von diesem Zeitgeist und den Träumen der fünf Musiker, ihres Umfeldes und ihres Publikums einiges eingefangen hat, das zumindest Leute wie ich, die sich noch so weit zurückerinnern können durchaus nachvollziehen können.
Musikalisch bestimmt keine Offenbarung, für Leute, die auch mal über den aktuellen Hard Rock-/Heavy Metal-Horizont hinausschauen möchten aber eine lohnenswerte Anschaffung. Accept-Fans haben das Album sowieso.
Referenz-Titel: China Lady, Do It und die Ballade The King.
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