.. ewig gesucht, bis ich ihn bei amazon gefunden habe, wegen der Akzente und Doppelkonsonannten ...
Nimmt man aus Michael Nyman die Rhythmik raus, ergänzt sie um Elektro-Sounds - und überführt sie dann in ein ganz anderes System von Schweben und Gleiten, dann gelangt man zu Jóhann Jóhannsson. (In der klassischen Musik würden man am ehesten an John Tavener denken, der wohl eine ähnliche Idee von Musik hat).
Die CD ist seinem Pappa gewidmet, der bei IBM an der Entwicklung des ersten PCs beteiligt war. Offensichtlich hat er sich mehr für die Geräusche seiner Erfindung interessiert, als für deren Effizienz. Schön, wenn Effizienz auch den Gedanken an Schönheit erlaubt. Der Sohn hat dies - über die Maßen? - beherzigt. Das ist nicht kitsch-fern. Aber Musik sollte auch auch manchmal das Gefühl erlauben, dass wir für große Gefühle zwar keine Sprache mehr haben, wohl aber noch Töne.