In der Zukunft wird den Menschen die Arbeit von Robotern abgenommen: sie bauen Häuser und reißen sie wieder ab, sie führen den Haushalt, entsorgen den Müll, sie produzieren sich sogar selbst. Polizist Del Spooner hat keinen Robot, er mißtraut den Blechbüchsen, vermutet hinter jedem Verbrechen einen Robot, obwohl soetwas noch nie vorgekommen ist. Jeder Robot ist nämlich so programmiert, daß er keinen Menschen verletzten kann - durch die sog. 'drei Gesetzte'. Doch Spooner hat seine Gründe, für sein Mißtrauen und als in der größten Robot-Firma der Stadt ein Arzt ermordet wird, dem Spooner viel zu verdanken hat, glaubt er erneut, dass ein Robot dahinter steckt. Seine Vermutung scheint sich zu bestätigen, denn der Arzt, dessen Tod zuerst wie ein Selbstmord aussieht, hat ihm eine Spur gelegt - wie bei Hänsel Gretel die Brotkrumen streuten, um ihr Ziel zu finden...
Meiner Ansicht nach braucht man für einen Film die richtige Einstellung: Actionfilme sollte man sich immer mit der Einstellung ansehen, dass man zwar viel "Knall-Bumm" sehen wird, aber eher wenig geistreiche Dialoge. Hinsetzen, Hirn ausschalten und zuschauen, lautet das Motto. Doch - Überraschung! - bei 'I, Robot' darf man sein Hirn wieder einschalten. Trotz viel "Knall-Bumm" gibt es eine Handlung - die zwar etwas durchsichtig ist - aber durchaus Spannung bietet und zum Nachdenken anregt. Zwar sieht man Will Smith auch nicht zum erstenmal als Cop über die Leinwand hechten, doch zum erstenmal darf er dabei etwas Tiefgang zeigen. Sein Humor fällt diesmal staubtrocken und dünn gesäht aus, er ist weit weniger 'cool', als wir es z. B. aus 'Bad Boys' gewohnt sind. Fünf Sterne für einen überdurchschnittlichen guten Actionfilm - der aber den Namen "Thriller" nicht verdient.