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80 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
I. Asimov oder E. Cooper? Ordentliche Genreadaption, 23. Mai 2005
Isaac Asimovs Ideen aus den 50ern und die Weiterentwicklung durch Edmund Cooper (Aufstand der Roboter / The uncertain midnight) vor 1970 dienen als Drehbuchgrundlagen. Die Umsetzung ist sehr detailverliebt - dabei ist nicht nur der formschöne Audi auf Kugelrädern gemeint. Durchgehende Farb- und Formwelten zeigen eine sehr gute Vorbereitung, wobei hier eher Weiterentwicklung der heutigen Umgebung als der Bruch mit bekanntem im Vordergrund stand. An manchen Stellen wird man an Settings aus "Time Machine" (2002) erinnert.Die Story selbst ist ausreichend für einen sehr guten SciFi Action Film (dafür würde es 5 Punkte geben). Als Auseindersetzung mit menschlichen Grundfragen und moralischen Wertevorstellungen unterschiedlicher Kulturen, wie Asimov und Cooper dies spannend und mit inhaltlichem Tiefgang erreichten, fällt I,Robot jedoch hinter die Erwartungen zurück. Wer bei Will Smith und einem SF Film die Komik von MiB erwartet, wird enttäuscht sein. Das liegt jedoch nicht an Will Smith, der hier seinen Part überzeugend darstellt. Als Unterhaltung empfehlenswert! Wer sich mehr mit dem dahinter liegenden Thema auseinandersezten möchte kann mit ordentlichen Zubehör auf der DVD beginnen und wird dann wohl zwangsläufig auf die o.g. Autoren aufmerksam werden.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn Roboter an zu denken fangen, 12. April 2007
INHALT (im Gegensatz zur Rez. nach mir ohne Spoiler :-) Im Chicago des Jahres 2035 gibt es überall Roboter, fast jeder fünfte Mensch hat einen der fleißigen Helfer. Nach dem mysteriösen Todesfall eines bekannten Roboterforschers und Freundes hat der etwas "robo-phobische" Detectiv Del Spooner (Will Smith) den Verdacht, dass erstmals ein Roboter einen Mord begangen haben könnte. Während seiner Ermittlungen gegen den mächtigsten Roboterkonzern der Welt lernt Spooner, wie unfassbar weit die Technik bereits entwickelt ist.
KRITIK: Nicht jedem hat die Geschichte so gut gefallen wie mir, aber ich fand sie einfach rundherum gut gemacht. Eine weitgehend logische, vertrackte Handlung, ein cooler Protagonist, eine Menge Science Fiction und gute Spezialeffekte und schließlich eine schlüssige Auflösung. Für diese erstklassige Unterhaltung gebe ich 5 Sterne.
Das Drehbuch hat heftig Ideen von Roboter-Guru Isaac Asimov übernommen und gibt ihn fairerweise als Mitautor an, ich würde aber gar nicht erst versuchen, hier eine Asimov-Verfilmung zu suchen. Die Frage, wohin die Entwicklung geht, wenn Roboter immer menschlicher werden, haben in der Vergangenheit viele Filme zum Thema gehabt, angefangen bei dem "Terminator" und "Blade Runner" in düster-kriegerischer Form über den "Robocop" bis - als Höhepunkt - "Der 200-Jahre Mann" in philosophisch-friedlicher Form. "I, Robot" verbindet Elemente aus allen Filmen und kombiniert rasante Action mit Nachdenklichkeit. Ein Kompromiss, den manche gut und manche schlecht finden.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
eine positive Überraschung!, 29. November 2004
In der Zukunft wird den Menschen die Arbeit von Robotern abgenommen: sie bauen Häuser und reißen sie wieder ab, sie führen den Haushalt, entsorgen den Müll, sie produzieren sich sogar selbst. Polizist Del Spooner hat keinen Robot, er mißtraut den Blechbüchsen, vermutet hinter jedem Verbrechen einen Robot, obwohl soetwas noch nie vorgekommen ist. Jeder Robot ist nämlich so programmiert, daß er keinen Menschen verletzten kann - durch die sog. 'drei Gesetzte'. Doch Spooner hat seine Gründe, für sein Mißtrauen und als in der größten Robot-Firma der Stadt ein Arzt ermordet wird, dem Spooner viel zu verdanken hat, glaubt er erneut, dass ein Robot dahinter steckt. Seine Vermutung scheint sich zu bestätigen, denn der Arzt, dessen Tod zuerst wie ein Selbstmord aussieht, hat ihm eine Spur gelegt - wie bei Hänsel Gretel die Brotkrumen streuten, um ihr Ziel zu finden... Meiner Ansicht nach braucht man für einen Film die richtige Einstellung: Actionfilme sollte man sich immer mit der Einstellung ansehen, dass man zwar viel "Knall-Bumm" sehen wird, aber eher wenig geistreiche Dialoge. Hinsetzen, Hirn ausschalten und zuschauen, lautet das Motto. Doch - Überraschung! - bei 'I, Robot' darf man sein Hirn wieder einschalten. Trotz viel "Knall-Bumm" gibt es eine Handlung - die zwar etwas durchsichtig ist - aber durchaus Spannung bietet und zum Nachdenken anregt. Zwar sieht man Will Smith auch nicht zum erstenmal als Cop über die Leinwand hechten, doch zum erstenmal darf er dabei etwas Tiefgang zeigen. Sein Humor fällt diesmal staubtrocken und dünn gesäht aus, er ist weit weniger 'cool', als wir es z. B. aus 'Bad Boys' gewohnt sind. Fünf Sterne für einen überdurchschnittlichen guten Actionfilm - der aber den Namen "Thriller" nicht verdient.
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