Auch dieses Album zählt leider zu Cher's größten Flops – weder Singles noch das Album selbst erreichten irgendwelche Chart-Höhen und dass, obwohl ein sehr fähiges Produzenten-Team Cher hier einige sehr gute Songs auf den Leib schneiderte, die bereits Olivia Newton-John auf Platz 1 hievten.
"Rudy" ist der erste Titel, ein typischer 80's-Song, mit Pop/Rock-Sound und kuschelweichen Syntheziser-Beats – nichts allzu Herausragendes. "Games" ist ruhiger, ähnelt dem Vorgänger hinsichtlich der Musik aber ziemlich.
Mit "I paralyze" kommt dann endlich ein überzeugender Track aus den Boxen. Der langsame, sexy Gesang und die perfekt eingesetzten Instrumente kreieren einen Höhepunkt des Albums. "When the love is gone" ist die erste Ballade, eine stimmgewaltige Nummer, mit schöner Klavierbegleitung.
"Say what's on your mind" verschreibt sich dagegen mehr dem Rock, und der schwerfällige Beat macht den Song zum unwiderstehlichen Ohrwurm. Gleich danach ertönt das hymnische "Back on the street again", das wohl so gut wie kaum ein anderer Song Cher's Geschichte erzählt. Mit rockigem Gesang gehört der Track eindeutig zu den besten des Albums.
"Walk with me" schneidet dagegen wieder schlechter ab, die Mixtur aus Pop/Rock passt hier einfach nicht, und das Ganze ist etwas zu bombastisch geraten. "The book of love" rockt kompromisslos weiter, und ist ein absoluter Hammer-Track. Der dunkle Gesang und der extrem eingängige Refrain hätten den Hit eigentlich zur Single-Veröffentlichung bringen müssen.
"Do I ever cross your mind" schließt "I paralyze" letztendlich ab. Die sehr ruhige, country-angehauchte Ballade ist wunderschön und der perfekte Schluss für dieses tolle Werk.