Pressestimmen
"Ein anrührendes, trauriges, auch komisches Buch über die Liebe. Ein schamloses Buch, weil es ohne Rücksicht von Intimität erzählt. Nicht von sexueller Intimität, sondern von einer albernen und heroischen Liebe, zu der das Banale, die Bekenntnisse und Schwüre ebenso gehören wie die Höhenflüge, die Selbst- und Weltdeutungen, das intellektuelle Kräftemessen. Und vor allem erzählt Connie Palmen von Abhängigkeit, von der Angst, sich zu entblößen, und dem Angewiesensein auf den anderen, das so schwer zu ertragen ist - doch ohne Abhängigkeit gibt es kein Glück." (Stern)
"Eine Geschichte, die von Anfang an unter die Haut geht, die Spuren im Leser hinterläßt." (Rheinischer Merkur)
Kurzbeschreibung
"Ein anrührendes, trauriges, auch komisches Buch über die Liebe. Ein schamloses Buch, weil es ohne Rücksicht von Intimität erzählt. Nicht von sexueller Intimität, sondern von einer albernen und heroischen Liebe, zu der das Banale, die Bekenntnisse und Schwüre ebenso gehören wie die Höhenflüge, die Selbst- und Weltdeutungen, das intellektuelle Kräftemessen. Und vor allem erzählt Connie Palmen von Abhängigkeit, von der Angst, sich zu entblößen, und dem Angewiesensein auf den anderen, das so schwer zu ertragen ist - doch ohne Abhängigkeit gibt es kein Glück." (Stern)
"Eine Geschichte, die von Anfang an unter die Haut geht, die Spuren im Leser hinterläßt." (Rheinischer Merkur)
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Von Anfang an war den beiden klar: wir gehören zusammen. Für immer. Immer war nur leider zu kurz, im Februar 1995 stirbt Ischa an einem Herzinfarkt.
Connie Palmen beschreibt hier die Geschichte einer intensiven Beziehung, die alle Grenzen überschreitet. Sie erzählt vom Unvermögen, ohne den Anderen zu sein, von der Kraft und dem Glück, das beide durch die Gegenwart des anderen genießen. Sie sind sich gegenseitig Heimat -- zwei Seelen, die sich zuvor immer alleine gefühlt hatten. Beide haben im Anderen nun auch endlich einen adäquaten Gesprächspartner gefunden -- ein Manko, unter dem gerade Connie bislang sehr gelitten hatte. Auf dieser Ebene kann sie sich nun richtig entfalten.
Doch es gibt auch Schatten im Paradies. Ischa kann nicht treu sein; er hatte es ihr schon ziemlich zu Beginn ihrer Beziehung gesagt, er weiß, dass er sie damit verletzt, aber er kann nicht anders, es ist wie eine Sucht. Und er reagiert jedesmal sehr eigenartig, sobald sie Erfolg hat -- quatscht laut dazwischen, als sie mit ihrem Verleger telefoniert, macht sich über das Büro ihres New Yorker Verlegers lustig.
Es ist eine Liebe bis zum Tod -- eine Liebe, an der sie beinahe zerbricht.
Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so sehr bewegt hat. Connie Palmens Bericht über ihre Liebe ist geradezu unglaublich intim; es sind vor allem die kleinen Gesten, die Vertraulichkeiten, an denen sie uns teilnehmen lässt, ihr "home", dass zum Synonym für "es ist alles wieder gut, wir gehören zusammen, WIR" wird, die mich sehr direkt angesprochen haben. Beim Lesen dieses Buches wurde ich auch immer wieder gezwungen, über mich selbst nachzudenken -- könnte ich es ertragen, ständig betrogen zu werden, wo sind die Grenzen, die sie beide auch immer neu ausloten. Es ist auch sehr spannend mitzuerleben, wie beide arbeiten, wie seine Kolumnen entstehen, ihr neues Buch Gestalt annimmt; das alleine schon ist als Grund ausreichend, nun unbedingt auch ihre anderen beiden Bücher so bald als möglich zu lesen.
Meine Fähigkeiten reichen leider nicht aus, den Eindruck, den dieses Buch bei mir hinterlassen hat, adäquat wiederzugeben. Mir fehlen die Worte; vor allem im direkten Vergleich zur klaren, treffenden Sprache der Autorin.
I.M. habe ich mit sehr vielen Eselsohren versehen -- ein Buch, das ich noch sehr oft zur Hand nehmen werde. --Daniela Ecker