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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Musik ... kein Comeback!,
Von
Rezension bezieht sich auf: I Look To You (Audio CD)
Nein, das Album ist vielleicht kein Meilenstein der Musikgeschichte und ... nein, richtig zeitgemäß ist es auch nicht (was ist schon zeitgemäß derzeit) und ... naja, ich glaube, Whitneys Stimme und Persönlichkeit sind verändert, aber ... es ist ein wirklich gutes rundes Album mit immernoch toller Musik.Ich bin kein Fan von den jammernden Diven Amerikas, die sich die Oktaven hin- und herjodeln und um hipp zu sein, sich zeitgemäße Hiphop-Beats unterlegen lassen. Whitney mochte ich immer für ihre tolle Stimme und weil sie sowohl Balladen, als AUCH tolle Popsongs wie >Love will save the day>, >Step by step< oder >Its not right ...< veröffentlicht hat. >I didnt know my own strength< ist mir eigentlich etwas zu düster und erdrückend, aber mein Gott, was scheint diese Frau erlebt zu haben ... der Titelsong >I look to you< hat jedoch etwas ganz Magisches und Atemberaubendes, auch und gerade als Ballade, großartig und brilliant. Das Album besteht ansonsten überwiegend aus Mid-Tempo-Songs, die sich manchmal etwas ähneln, die aber durchweg erfrischend daher kommen. Meine Highlights sind >Million Dollar Bill<, das flippige >For the lovers<, das poppige und obergeile >A song for you< und das grandiose >Salute< - tolles Cd-Ende, wirklich. Ein echtes Comeback ist es nicht! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sie ist zurück - kein Frage!,
Von Mienchen Tinchen (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: I Look To You (Audio CD)
Vorneweg: "I look to you" ist ein gutes Album, um Längen besser als sein zwei Vorgänger. PUNKT.
Aber es ist kein Klassiker, der in die Musikgeschichte eingehen wird... dazu ist es nicht innovativ genug, nicht stark genug. Das Album liefert mehr, als man nach 6 Jahren Pause und dem Durchleben einer persönlichen Hölle erwarten konnte, viel mehr sogar. Was fehlt sind die 1-2 "Whitney-Houston-Momente", wie ein Kritiker schrieb. Also die Stellen, wo einem die Sprache wegbleibt ob der schieren Kraft ihrer Stimme. Man hört eine gereifte Whitney Houston in einer leicht tieferen, leicht rauheren Stimmlage, von vielen gern als durch Crack-Konsum ruinierte Stimme interpretiert. Ich sehe das allerdings anders. Die Dame ist jetzt 46, hat ein Leben hinter sich gebracht, an dem viele zerbrochen wären, natürlich verändert sich da auch die Stimme. Sie hat nicht mehr die letzte Brillanz, diesen glockenklaren Klang in den höchsten Lagen... dafür hat sie mehr Leben und Soul in sich, als jemals zuvor. Wurde Whitney Houston früher als "zu weiss" kritisiert, hat man ihr vorgeworfen, keinen Soul in der Stimme zu haben, zu perfekt zu singen... so wird ihr jetzt das Gegenteil behauptet. Beides Unfug. Es sind einfach zwei Epochen ein und derselben herausragenden Diva. Das Album hat für mich ein paar echte Perlen zu bieten. Das sind die Balladen "I didn't know my own strength" und "I look to you". Erstere ist für mich der beste Song des Albums und drückt viel darüber aus, was sie in den letzten Jahren so durchlebt hat. Die moderneren Mid-Tempo Songs "Salute", "Like I never left", "I got you" und "Million Dollar Bill" sind alle absolute Ohrwürmer und machen richtig Spass. Die restlichen Songs des Albums sind für mich ein wenig schwächer einzuschätzen, aus meiner Sicht ist mit "A Song for you" nur eine total misslungene Produktion an Bord. Der Song beginnt schön aber wird nach dem Intro zum Klavier zu einer recht unerträglichen Euro-Dance-Ballade. Absolut nicht mein Fall. Das Album ist selbstredend perfekt produziert, aber nichts anderes war nach 2 Jahren Arbeit bei Arista unter der Federführung von Altmeister Clive Davis zu erwarten. Manchmal klingen die Songs dadurch ein wenig zu gut "hingebastel". Aber die wahre Grösse aller Whitney Houston Songs hat sich schon immer erst bei Live-Konzerten offenbart. Wenn nur von einer Band aus Vollblutmusikern begleitet eine Könnerin ihres Fachs mit der Stimme spielt und interpretiert, wie es eben nur wenige können. Früher als CD's noch vom Taschengeld gekauft werde mussten, hatte ich ein simples System: Hatte ein Album nur 1-2 gute Songs zu bieten, wurden die Singles gekauft... ab 4 guten Songs wurde in das Album investiert. Alles darüber waren schon echte Highlights. Wenn ich jetzt mit einem Augenzwinkern meine damalige Bewertungsskala anlege, ist das Album eine absolute Kaufempfehlung. Habe das Album vor 2 Tagen gekauft und höre es seit dem fast im Dauermodus. Also auch aus heutiger Sicht, eine absolute Empfehlung. Abraten vom Kauf würde ich allen, die eigentlich nur "Bodyguard" Fans sind und waren. Wer sich mit den Platten aus der Zeit davor nicht anfreunden kann und die nicht Hitsingles nie gut fand, der wird auch mit diesem Album hier nicht viel Freude haben. Man bekommt viel Whitney Houston für sein Geld, aber eben nicht Rachen Marron. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
29 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Verpasste Emanzipation,
Von
Rezension bezieht sich auf: I Look To You (Audio CD)
Es gibt noch immer zahllose Interpretinnen, die schlechter singen als Whitney Houston. Und selbst wenn sie beim ein oder anderen Oktavensprung ins Straucheln gerät - geschenkt! Die Tragik dieses Albums besteht nicht darin, dass das exzessive Leben in ihrer Stimme Spuren hinterlassen hat, sondern darin, dass sie auf ihrem neuen Album dieses Leben glatt verleugnet.
Auf I LOOK TO YOU will sie den Eindruck erwecken, sie wäre die alte. Das Mädel aus "I wanna dance with somebody"-Zeiten - clean wie eine polierte Tanzdiele, punktgenau wie ein geeichtes Metronom. Soul war das nie, eher das musikalische Pendant zum Blockbuster-Kino - effektvoll, überladen, doch als Ganzes in sich stimmig. Pop halt. Pop aber lebt von Makellosigkeit, duldet - anders als Rock oder Country - keine Fehler, keine Unebenheiten, keine Schwächen. Diesen Perfektionsanspruch jedoch kann die Whitney des Jahres 2009 gar nicht erfüllen, mögen die Tontechniker auch noch so sehr die Soundregler strapazieren. Dafür wäre die Whitney von heute prädestiniert für den Soul. Der hat bekanntlich seine Wurzeln im Blues. Und Blues gab es genug in ihrem Leben: eine zerrüttete Ehe mit einem notorischen Schläger, anhaltende Depressionen und immer wieder Drogenabstürze. Ein GUTES Komponistenteam hätte dieses "Material" genutzt und ihr Songs auf den Leib geschrieben, die Whitneys Zerrüttung in Worte und Töne fassen. Und ein GUTES Produzenteam hätte diese Rohdiamanten behutsam eingefasst, d.h. auf Feinschliff und Prunk verzichtet. Leider hatte Whitney Houston kein gutes Team, sondern nur die üblichen Verdächtigen, die zwar wissen, wie ein zeitgemäßes R&B-Album zu klingen hat, aber nicht in der Lage sind, die Persönlichkeit eines Interpreten zum Ausdruck zu bringen. Und das ist schade. Denn mit ihrem neuen Album hätte Whitney Houston sich von ihrem alten, längst überholten Image emanzipieren können (so wie es Marvin Gaye 1971 mit WHAT'S GOING ON getan hat). Sie tut es nicht. Das Ergebnis ist trostlos: I LOOK TO YOU klingt, als hätte Mariah Carey einen schlechten Tag gehabt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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