Kurzbeschreibung
Das älteste Weisheitsbuch Chinas ist eine der wirkungsmächtigsten Schriften der Weltliteratur. Seinem Ursprung entsprechend wird das "I Ging" bis heute als Orakelbuch genutzt, doch es ist mehr als das: In seinen drei Teilen bündelt es die Weisheit einer Jahrtausende alten Kultur zu einer philosophischen Weltsicht, die den steten Wandel und die Wandelbarkeit des Lebens betont. Die unübertroffene Übersetzung und wertvolle Kommentierung Richard Wilhelms hat das "I Ging" für die westliche Welt erschlossen und Hunderttausenden von Lesern unentbehrlich gemacht.
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Klappentext
Das I Ging ist das älteste Buch Chinas. Als Orakel befragt, gibt es vor, wie man in einer konkreten Situation handeln soll. Es sagt nicht eine fest determinierte Zukunft voraus, sondern zeigt dem Fragenden, bildhaft verschlüsselt, die Gegenwart und auch die Richtung, in die sie tendiert: eben den Wandel. In den 64 Hexagrammen baut sich eine geniale Weltformel auf: einerseits ein geschlossenes philosophisches System, andererseits ein Ansatz, die Welt intuitiv und poetisch zu erfassen. Die legendäre, sprachlich tiefe Übersetzung Richard Wilhelms, die sich seit Jahrzehnten bei den I-Ging-Benutzern als Standardtext durchgesetzt hat.
Über den Autor
Richard Wilhelm (1873 - 1930), Pfarrer, Pädagoge und Missionar, Professor für Sinologie, Übersetzer und Herausgeber, hielt sich 1899 - 1921 und 1922 - 1924 in China auf. 1924 gründete er in Frankfurt das berühmt gewordene China-Institut und gab zwischen 1910 und 1930 die Quellensammlung "Religion und Philosophie Chinas" heraus. Seine Übersetzungen chinesischer Klassiker sind legendär, haben sich seit Jahrzehnten als Standard etabliert und wurden ihrerseits in viele Sprachen übertragen.