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Kundenrezensionen

81
4,3 von 5 Sternen
Hysterie des Körpers: Der Lauf meines Lebens
Format: TaschenbuchÄndern
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Einmal quer durch Deutschland, ohne Geld und Handy, Proviant nur mit dem, was die Natur hergibt. Eine Idee, die einerseits hochinteressant und andererseits nur von einem Verrückten mit einem Hang zur Selbstquälerei ausgeführt werden kann. Joey Kelly ist genau die richtige Person dafür, immer auf der Suche nach neuen Extremen, die er meistern kann. Wie geht man so eine Reise an? Wieviel Gepäck ist dafür nötig? Und was isst man auf dem Weg? Muss man sich soweit erniedrigen und im Abfall nach Essbarem wühlen? Oder wird die Natur genug hergeben, um davon satt zu werden und vor allen Dingen, was kann man finden im September? Denn darüber, wie Joey Kelly leidvoll später feststellen muss, hat er sich nicht genügend informiert, nicht mehr viel wächst noch zu der Zeit, in der er losläuft. Alles hat er genügend geplant, der September schien perfekt, nicht zu warm, noch nicht zu kalt, auch nicht nachts. Wie übernachtet man überhaupt nachts im Freien? Sind wir in Deutschland noch so ursprünglich, dass genügend Scheunen oder Unterstände zu finden sind? Die Antworten auf all diese Fragen findet man in dem höchst interessanten Buch, was sich nicht nur mit dem Lauf seines Lebens beschäftigt.

In Rückblicken erfährt man auch noch viele interessante Sachen aus seinem bisherigen Leben. Fast jeder kennt die Kelly Family, die zu Unrecht als verwahrloste Großfamilie ohne festen Wohnsitz tituliert wurde. Wie aber fühlt man sich als nur einer von vielen in einer Familie? Kurz und knapp erzählt Joey über sein bisheriges Leben, seine Jugend und seinen Werdegang. Viele prägnante Erlebnisse dienen zum Verständnis seines Charakters, besonders, warum er immer wieder neue Erfolge im Extremsport sucht. Manches ist recht amüsant, insbesondere der ständige Wettlauf, rechtzeitig auf der Bühne eines großen Konzertes zu stehen. Nicht nur einmal hat er es kurz vor knapp geschafft, seine sportlichen Erfolge können sich allerdings auch sehen lassen. Was treibt jemanden nur dazu, zu Fuß die Wüste zu durchqueren? Die Einblicke in sein Leben lassen tief blicken, sie lockern immer wieder auf, lenken aber andererseits von der eigentlichen Geschichte ab.

Es kann doch eigentlich nicht so schwierig sein, ein paar Tage mit einem Rucksack auf dem Rücken zu wandern. Was wird wohl das Schwierigste sein, genügend Essen zu bekommen oder einen Schlafplatz zu finden? Was Joey überraschenderweise schwer zu schaffen macht, ist die Einsamkeit, alleine mit seinen Gedanken zu sein, ohne Handy und ohne Kontakt zu seiner Familie. Die Erleichterung, als ein paar Tage ihn ein Freund begleitet, ist ihm richtig anzumerken. Ein eindrucksvolles Statement für menschliche Zuwendung, ein Beweis, wie wichtig Streicheleinheiten, Zuspruch und einfaches Miteinander sind. Zu kurz kommt leider eindeutig der Lauf an sich, man hätte gerne noch mehr Einzelheiten über die Nächte und das Essen erfahren, besonders auch über die Begegnungen unterwegs. So wird ein künstliches Bild aufgebaut, dass er ziemlich einsam unterwegs war, allerdings war ein Kamerateam dabei, die eine Dokumentation darüber gedreht haben. Auch wird er bestimmt nicht unerkannt durch die Lande gezogen sein, dafür ist sein Gesicht einfach zu bekannt und zu markant. Begegnungen werden nur kurz angerissen und am Rande erwähnt, besonders der Umgang mit dem Kamerateam wäre interessant gewesen, ob er dadurch wirklich so alleine war.

Fazit

Ein außergewöhnlicher Mann, eine außergewöhnliche Idee, eine außergewöhnliche Umsetzung und außergewöhnlich interessante Informationen vermischen sich zu einer außergewöhnlich, intimen Geschichte. Alleine die ganzen ungewohnten Einblicke in sein bisheriges Leben lohnen, sich in die Geschichte zu vertiefen. Aufgelockert mit vielen eindrucksvollen Bildern ist man schnell gefesselt, die Spannung steigt immer mehr, wie Joey Kelly mit den ganzen Unwägbarkeiten zurecht kommt, woran er scheitert und ob er es wirklich bis zur Zugspitze schaffen wird. Teilhaben lässt er den Leser an tiefen Einblicken in sein Innerstes und an privaten Erkenntnissen aus seinem bisherigen Promileben. Denn er ist ein Star, was er hiermit eindrucksvoll beweist.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2012
Mir ist das Buch in einem Laden ins Auge gefallen. Ich war auf der Suche nach einer Lektüre wo ein Athlet etwas über seine Qualen, Motivation und Vorbereitung sowie Durchführung und Strapatzen für ein besonderes Event erzählt. Ich muss gestehen ich mag Joey Kelly nicht besonders durch sein zu extrem zielstrebiges Auftreten im Fernsehen.
Ich schaute den Buchrücken an und las dort etwas über einen 900km Lauf durch die BRD, so wie es oben auch beschrieben steht.
Leider wurde ich bei nach den ersten spannenden Seiten durch irgendwelche Geschichten aus seiner Jugend und das Leben mit der Kelly Family immer wieder aus dem Lauf gerissen. In dem gesamten Buch scheinen sich nur 20 - 30 Seiten um den Lauf zu drehen, der Rest ist ein selbstdarstellerisches Kapitel wie er / die Kelly Family sich durch das Leben geschlagen hat und eine Erklärung für sein heutiges Leben. Damit greift das Buch sicherlich wirklich auch den Lauf seines Lebens auf aber nicht in der Art und Weise wie ich mir es vorgestellt habe, nach dem lesen der Buchbeschreibung.
Das Buch lässt sich allerdings gut lesen und ich hatte es in ca. 6 Stunden durch. Hoffe sein nächstes Buch beschäftigt sich dann auch wirklich mit dem Thema das es betitelt, bzw. ausführlicher.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juni 2012
Der Name Joey Kelly als Mitglied der Band "Kelly Family" hat sich nicht nur mit seiner Musik in die Köpfe seiner Fans gehämmert, sondern auch als Sportler. Doch er gilt nicht nur als einfacher Sportler, sondern er gehört zu der Riege der Extremsportler. Marathons, Ultra-Marathons, Ironmans, Wüstenläufe u.v.m. gehören zu seinem fast alltäglichen Repertoire. Sich neuen Herausforderungen zu stellen, dafür ist mittlerweile Joey Kelly bekannt. Und nicht selten lässt er sich von den Medien begleiten, die dann von seinen Qualen und großen Erfolgen berichten.
In seinem Buch "Hysterie des Körpers" erzählt er von einer ganz anderen Herausforderung, die er im September 2010 startete. Seine Idee war es, ohne einen Cent in der Tasche und ohne Proviant Deutschland zu Fuß zu durchqueren. Seinen 900 km langen Fußmarsch, den er in Wilhelmshaven begann und nach knapp 18 Tagen auf der Zugspitze enden ließ, dokumentiert er, neben kleinen Geschichten aus seiner aktiven Musikerzeit, akribisch in seinem Buch. Das Restaurant, das er besuchte, war die Natur, denn er wollte sich nur von dem ernähren, was die Natur hergab.
Obwohl er schon während seiner Vorbereitungszeit, in der er sich einige Kilos angefuttert hatte ' er nannte es sogar angefressen -, merkte, dass die Zeit, die er für seinen Trip gewählt hatte, nicht gerade die Beste war, ließ er vom seinem Plan nicht ab. Abgeerntete Felder und ordentliche Gärten und Straßenränder, die keine essbaren Güter hergaben, zehrten schon nach wenigen Stunden an seinen Kräften. Doch Joey Kelly, der das Wort AUFGEBEN nicht kennt, biss sich durch seinen Weg. Kartoffel, Kartoffeln und nochmals Kartoffeln, das war seine magere Ausbeute und sein tägliches Mahl. Seine Kräfte schwanden von Tag zu Tag. Sein Limit, mindestens 50 Kilometer am Tag zu laufen, fiel ihm von Anfang an schwer. Täglich trennte er sich von unnötigem Ballast, den er mit sich herum schleppte, sodass zum Schluss nur noch wenige Sachen übrig blieben. Er selbst zwang sich täglich von Neuem, seinen Weg weiter zu laufen und wurde schließlich am 18. Tag auf dem Gipfel der Zugspitze von seinen Qualen befreit, aber von einer Hysterie an Freude und Tränen belohnt.

Mit großer Begeisterung verfolge ich schon lange den Weg von Joey Kelly als Extremsportler und seine Motivation, die dahinter steckt. Als Bandmitglied der Kelly Family war mir Joeys Name bekannt, doch als Sportler ist Joey Kelly ebenfalls schon lange ein großer Name. In seinem Buch erzählt er nicht nur seinen beschwerlichen Weg von Wilhelmshaven bis zur Zugspitze sondern auch den gleichermaßen beschwerlichen Weg vom Straßenmusikanten bis hin zum Weltmusiker. Der Erfolg der Kelly Family lag buchstäblich auf der Straße, doch der Weg bis zum Weltruhm kostete viele Nerven und Erfahrungen.
Als würde mir Joey Kelly gegenübersitzen erzählt er seine Lebensgeschichte, die von vielen Erfolgen und einigen traurigen Anlässen begleitet worden ist. Sein Schreibstil ist relativ unverblümt und sehr direkt, was ihn mir sehr sympathisch macht. Als Leser erfährt man viel von den Höhen und Tiefen der Karriere sowohl als Musiker als auch Sportler.
'"Hysterie des Körpers" ist nicht nur eine interessante Dokumentation Joeys Lauf quer durch Deutschland sondern auch eine kleine Autobiografie, die mit einigen Fotos vervollkommnet worden ist.

Fazit: Eine interessante und sehr unterhaltsame, spannend geschriebene Dokumentation, die sogar einige humoristische Einlagen in sich birgt. Sehr empfehlenswert!
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Oktober 2011
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, jedoch gebe ich nur vier von fünf Sternen, da ich glaube, dass es für Leute, die keine Fans der Kelly Family sind bzw. waren und dieses Buch eher wegen des beschriebenen Abenteuers lesen, weniger interessant sein könnte.
Joey beschreibt seinen Lauf quer durch Deutschland und lässt seine Gedanken schweifen. Der Leser erfährt von seiner Zeit mit der Familie und dem Leben vom Straßenmusiker zum erfolgreichen Popstar. Da ich die Kelly Family schon immer für ein interessantes Phänomen gehalten habe, gefallen mir diese Passagen des Buches recht gut. Natürlich erfährt man auch etwas über Joeys sportliche Vergangenheit und Gegenwart; wie er zum Laufen gekommen ist und an welchen zahlreichen Marathons und Triathlons und Ultramarathons und... er schon teilgenommen hat und vorallem wie dies mit dem gleichzeitigen Auftreten auf der Bühne verbunden werden konnte.
Was dann ein wenig zu kurz kommt - weswegen das Buch auch gerne ein paar Seiten mehr haben dürfte - ist der eigentlich Lauf von Wilhelmshaven zur Zugspitze. Ich hatte damals die Stern TV Reportage verfolgt, die ausführlicher war, als Joeys Schilderungen im Buch. Hier hätte er noch ein bisschen detallierter von seinen Erlebnissen berichten können. Insgesammt war er fast 18 Tage unterwegs, aber davon ist beim Lesen aufgrund der Raffung leider nur wenig zu spüren.
Trotzdem ein gelungenes Buch und schön mal was aus "erste Hand" von der Kelly Family zu lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Dezember 2011
Hi, als Extremsportler lag ich 1999 gemeinsam mit Joey beim Marathon des Sables im Zelt. Ich habe ihn als einen bescheidenen, sportlichen, und supernetten jungen Menschen kennengelernt. Über die Kelly Familiy haben wir nicht gesprochen, aber Joey rief mich ein paar Wochen später an, weil er sich erinnert hatte, daß ich im November 1999 wie jedes Jahr an einem Benefiz Lauf für querschnittgelähmte Kinder teilnehme. Im November 1999 war Joey dann da, beim 36 km Arque Lauf von Kelkheim nach Mainz, und nie zuvor hatte dieser Lauf so viele Teilnehmer und Fans an der Strecke. Ich hab' mich rieisg gefreut.

In seinem Buch erzählt Joey in flüssiger und unterhaltsamer Form die Geschichte seines Laufes, zusammen mit den wichtigsten Episoden aus seinem Leben und dem der Kelly Family. Was für eine Familie !! Wären mehr Menschen in dieser Form von sozialem Zusammenhalt und Wertegefühl getragen, hätte dieser Planet kaum noch Sorgen.

Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen und werde es auch ein paar Mal zu Weihnachten verschenken. Da ich immer noch als Extremsportler unterwegs bin, würde ich mich riesig freuen, Joey mal wieder live zu sehen ! Ein toller Typ !!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2012
Mich hat dieses Buch absolut positiv überrascht.

Ja, ich war neugierig. Neugierig auf diesen verrückten Joey Kelly aus der irgendwie auch verrückten Kelly Family. Dieser extreme Typ ist jetzt also auch noch zu Fuß durch ganz Deutschlang gelaufen. Was hat er dabei erlebt? Wie ging es ihm in dieser Zeit? Wie gesagt, ich war neugierig.
Was ich nicht erwartet hatte, war so viele persönliche Dinge über ihn und auch seine Familie zu erfahren. Über seine Kindheit. Über die Zeit des großen "Kelly-Family-Hypes".
Aber genau diese Erinnerungen passten hervorragend zu dem Bericht über seinen Deutschland-Lauf.
Ich habe mich keinen Moment gelangweilt, ich habe vieles über einen aussergewöhnlichen Menschen und eine aussergewöhnliche Familie erfahren, was mir noch lange im Kopf bleiben wird.
Zudem dokumentieren viele Bilder das Erzählte und Erlebte.

Ein tolles, kleines Buch dem ich gerne 4,5 von 5 Sternen gebe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Mai 2012
Das Buch ist super, motivierend und interessant! Die Rückblicke in seine Kindheit etc. zeigen mir, dass er sich in dieser Zeit einfach intensiv mit sich und seinem Leben auseinander gesetzt hat - genau, wie man es von einem Abenteuer erwartet, dass man über Wochen allein in Angriff nimmt.

Ich fand jede Zeile wirklich interessant, angenehm geschrieben und ein bisschen sollte sich jeder ein Beispiel an ihm nehmen - ich bin kein Freund der krassen Extreme, aber über Ausdauer und Selbstmotivation, Engagement und Selbstkontrolle - da kann man sich allerhand Scheiben abschneiden :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2012
Joey Kelly, bekannt als Mitglied der Kelly Family, kennt man mittlerweile auch als ernst zu nehmenden Sportler. Ob es Marathons, Ironman oder Wüstenläufe sind, Joey ist dabei. Im September 2010 aber stellt sich Joey seine ganz persönlichen Herausforderung: Zu Fuß durch Deutschland, von Wilhelmshaven bis zur Zugspitze. Allerdings hat sich Joey strenge Regeln gesetzt: ohne Geld, schlafen in der freien Natur und nur das Essen, was er am Wegrand finden kann.

Ich finde es wirklich sehr interessant zu erfahren, wie es Joey bei seinem Fußmarsch ergangen ist. Er erzählt, welche Strapazen er auf sich nehmen musste, wie schwer es in Deutschland ist, am Wegrand etwas Essbares zu finden. Immer wieder muss Joey sich selbst motivieren, weiter zu laufen.

Sehr gut hat mir gefallen, dass Joey nicht jeden Tag seines knapp dreiwöchigen Fußmarsches genau beschreibt. Das wäre mit der Zeit doch langweilig geworden.

Stattdessen erzählt er zwischendurch über den Werdegang der Kelly Family, wie sie es geschafft hat, so erfolgreich zu werden. Außerdem berichtet er immer wieder von seinen Erlebnissen bei den vielen Marathons etc., an denen er bisher teilgenommen hat. Als das war sehr interessant uns in keinster Weise langweilig, denn Joey lässt auch seinen Humor hier nicht zu kurz kommen.

Joey zeigt uns viele Fotos aus seinem Leben und von seinem Deutschland-Marsch. Außerdem gibt es eine Karte von Deutschland, auf der Joeys Marschroute eingetragen. Am interessantesten finde ich allerdings die beiden Fotos von Joey. Eines wurde VOR seinem Marsch aufgenommen, das andere DANACH. Man kann sehen, wie sehr diese Strapazen Joey zugesetzt haben.

Fazit: Ein wirklich tolles Buch, das mich ebenso gut informiert wie unterhalten hat. Es ist spannend geschrieben, trotzdem musste ich doch das ein oder andere Mal schmunzeln. Empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. April 2013
Joey Kelly ist im Jahr 2010 in knapp drei Wochen ca. 900 km von Wilhelmshaven auf die Zugspitze gelaufen. Er war ganz allein und hat sich lediglich von dem ernährt, was die Felder und Obstbäume im September in Deutschland hergeben. Übernachtet hat er in einem Wald oder in einer Hütte auf einem Feld. Er war ganz allein unterwegs.
Der Erlebnisbericht von Joey Kelly über den Lauf seines Lebens, wie dieser im Buch genannt wird, ist für mich als Joggerin unglaublich interessant gewesen.
Er beschreibt, wie er nicht nur einmal an seine körperliche Grenze gestoßen ist, wie der Hunger ihn fast an den Rand des Wahnsinns getrieben hat. Joey Kelly hat dennoch nicht aufgegeben. Er hat sein Ziel erreicht.
Wir erfahren, wie das Leben in der Großfamilie gewesen ist, von bettelarmen Menschen bis zu den gefeierten Rockstars. Er lässt uns am Familienleben teilhaben und erfahren, wie das Laufen überlebensnotwendig für ihn geworden ist.
Interessant zu lesen waren für mich solche Wahrheiten, dass er ohne das Joggen die laufenden Belastungen als Kopf der Kelly Family nicht hätte bewältigen können. Durch das Joggen hat er sich Freiräume geschaffen und konnte vom Alltag abschalten. Der Sport ist ein guter Trainer, um im Leben zurechtzukommen.
Das kann ich mit ganzem Herzen unterstreichen.
Ich habe großen Respekt vor den Leistungen des Joey Kelly.
Warum er allerdings so ernst auf dem Cover in die Kamera schaut, ist mir ein Rätsel.
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am 17. April 2014
"Die Hysterie des Körpers" ist meiner Meinung nach als Buchtitel übertrieben aber es ist ja Joey`s Buch :-)

Sein Lauf ist gut beschrieben, was ich nicht erwartet hatte ist, daß er sehr viel über seine Familie, wie sie gelebt haben, über die Ansichten seines (tollen) Vaters, wie sie einst angefangen hatten, durch die Welt getingelt sind, wie sie berümt wurden, daß sie einst soviel Kleingeld auf der Straße verdienten, daß es schwer war dieses bei den Banken einzutauschen, so haben sie es in Kisten gepackt und als Balast im Rumpf ihres Schiffes untergebracht, auch eine tolle Idee *lach*

Mir hat das Buch gut gefallen, ich bin aber keine Läuferin, nur Walken...
Also wer noch etwas (oder sagen wir mal so: mindestens 1/3 des Buches) über die Kelly`s erfahren möchte ist hier gut aufgehoben.
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