Rezension von „Hyperraum, die Beherrschung von Raum und Zeit", Carlos Clavet
Von Patrizia Pfister
Der Autor entwickelte 1999 die sogenannte Hintergrundfeldtheorie, die neuartige Erkenntnisse der Physik zu einem einheitlichen Bild zusammenfügt. Grundlegende Aussage der Hintergrundfeldtheorie ist, daß die Gravitation (Schwerkraft) eine Eigenschaft es Raumes und nicht der Materie ist. Demnach müßten Strahlenmessungen ergegeben, daß außerhalb von Galaxien, die ja voll von Materie sind, die Intensität gewaltig zunimmt. Genaus das stellten russische Wissenschaftler 1977 mit einem neuartigen Detektor fest.
In seinem ersten Werk zeigte Carlos Calvet auf, daß mit dieser Theorie eine interstellare und überlichtschnelle Raumfahrt möglich ist. Basierend darauf stellt er nun eine zukünftige Hyperraumtechnologie und ihre unbegrenzten Möglichkeiten vor.
Der Hyperraum ist seiner Ansicht nicht irgendwo weit weg zu suchen, sondern hier, um uns herum. Besäßt man die Technologie ihn zu besuchen und mit dem Verstehen seiner Gesetztmäßigkeiten ist es bis zur Realisierung einer solchen Technologie nicht mehr sehr weit, könnte man beispielsweise ein ganzes Heer in einer Raumspalte verstecken, ohne daß es irgendwer entdecken könnte. Ein entscheidender taktischer Vorteil in einer kriegerischen Auseinandersetzung!
Carlos Calvet beschreibt außerdem die Möglichkeit von Teleportationsvorgängen, die an die Serie Star Trek erinnern und mit der von ihm postulierten Hyperraumtechnologie tatsächlich verwirklicht werden könnten.
In einem überaus interessanten Kapitel (7) zeigt er auch auf, daß es eine solche Technologie tatsächlich schon einmal in ferner Vergangenheit gegeben haben könnte und auch in einem Krieg angewandt wurde, was das Buch auch für die sogenannten „Prä-Astronautiker" interessant macht.