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Hyperion oder der Eremit in Griechenland: Tübingen 1797/1799
 
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Hyperion oder der Eremit in Griechenland: Tübingen 1797/1799 [Taschenbuch]

Friedrich Hölderlin , Joseph Kiermeier-Debre
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. September 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423026243
  • ISBN-13: 978-3423026246
  • Größe und/oder Gewicht: 17,1 x 11,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 408.549 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Friedrich Hölderlin
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Hölderlins 'Hyperion' gilt neben dem 'Faust' als Inbegriff klassischer deutscher Dichtung. Seine Wirkung insbesondere auf Kunst und Künstler des 20. Jahrhunderts ist von einmaliger Intensität.
"Dieser lyrisch-elegische Roman vereint Utopie und verzweifelte Resignation mit der Haltung des Nicht-Aufgebens. Er bewahrt den Traum einer erneuerten Gemeinschaft in der desillusionierenden, eiskalten Geschichte des Tags. Aber er lehnt implizit auch die Diktatur der Jakobiner grundsätzlich und tief schockiert ab. Die Reinheit des Ideals findet keinen Weg in die brutale Wirklichkeit." (Wolfgang Heise)

Kurzbeschreibung

»Es ist unglaublich, dass der Mensch sich vor dem Schönsten fürchten soll; aber es ist so.«

Nachwort zur Hyperion-Ausgabe Joseph Kiermeier-Debre:

Das weitaus wichtigste Dokument, das über die Anfänge und die Konzeption von Hölderlins Roman Hyperion oder der Eremit in Griechenland Auskunft gibt, ist sein Brief aus Tübingen zwischen 21. und 23. Juli 1793 an den „Herzensbruder" Christian Ludwig Neuffer, der schon 1791 nach Beendigung seines Studiums aus dem Tübinger Stift ausgeschieden war. Er bestätigt die Existenz der im Sommer 1792 begonnenen und nicht erhaltenen sogenannten Tübinger Fassung, gibt Rechenschaft über den Stand der Arbeit und unterrichtet über die Intentionen seines ersten Entwurfs.

Gegen die „wort- und abenteuerreichen Ritter"-Romane am Ausgang des 18. Jahrhunderts wünscht Hölderlin mit dem Helden seines „griechischen Romans" unentdeckte Gegenden - „terra incognita" - in dem Gebiete der Dichtkunst zu erobern. Er hofft gleichzeitig, indem er weniger den Verstand durch die „regelmäßige psychologische Entwicklung" eines Charakters als „das Geschmacksvermögen durch ein Gemälde von Ideen und Empfingungen (zu ästhetischem Genüsse)" zu beschäftigen beabsichtigt, ein weiteres schönes Land sich zu gewinnen: „Ich fand bald, daß meine Hymnen mir doch selten in dem Geschlechte, wo doch die Herzen schöner sind, ein Herz gewinnen werden, und dies bestärkte mich in meinem Entwürfe eines griechischen Romans."

Die Forschung hat auf mancherlei Quellen für die

Beschreibung des zeitgenössischen Griechenland, insbesondere der Ereignisse im Jahre 1770, auf die sich der Roman bezieht, aufmerksam gemacht. Hier sind vor allem zwei Werke zu nennen. Zum einen benutzte Hölderlin Richard Chandlers 1775/76 in Oxford erschienene Reiseberichte aus Kleinasien und Griechenland, die 1776/77 in Leipzig unter den Titeln Reisen in Kleinasien und Reisen in Griechenland in anonymer deutscher Übersetzung auf den Markt kamen. Zum anderen stützte sich der Dichter, der wie viele damalige Griechenverehrer Griechenland nie gesehen hat, auf die Übersetzung des ersten Bandes der Voyage pittoresque de la Grece (Paris 1782) des Grafen von Choiseul-Gouffier, die bereits vor der Originalausgabe 1780 in Gotha erschienen war.

An Hinweisen auf literarische Vorbilder ist ebenfalls kein Mangel. Neben Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werthers (1774) war Jean Jacques Rousseaus sentimentaler Briefroman La Nouvelle Helo'ise (1761-1764) prägendes Vorbild. Auch auf Wilhelm Heinses Ardinghello (1787) muss hingewiesen werden, der Hölderlin in Konzeption und Strukturierung des Hyperion beeinflusste. Dass der Roman außerdem nachhaltig durch eine Reflexion der Ereignisse der Französischen Revolution, die die Tübinger Stiftler aufmerksam verfolgten, geprägt wurde, ist offensichtlich. Weniger unmittelbar wird die philosophische Auseinandersetzung augenscheinlich, die Hölderlins Roman zur „Metapher einer intellektuellen Anschauung" werden lässt („Über den Unterschied der Dichtarten").

Gerade sie aber ist es, die die vielfachen Ansätze bis zur endgültigen Fassung bedingt. Hölderlin, dessen Hyperion erst das 20. Jahrhundert als den Roman des Deutschen Idealismus schlechthin entdeckt hat, war in den Diskussionen mit den Freunden Hegel und Schelling mit Kants Transzendentalphilosophie ebenso vertraut wie mit Fichtes Wissenschaftslehre (1794/95) und Schillers theoretischen Arbeiten von den Philosophischen Briefen (178Ö) bis zur Abhandlung Über die ästhetische Erziehung des Menschen, in einer Reihe von Briefen (1795).

Sie alle haben Spuren hinterlassen und Hölderlins Text modifizierend begleitet und ihm schließlich einen in der deutschen Literaturlandschaft unvergleichlichen Rang und einmaligen Gestaltcharakter verliehen. Zur Einmaligkeit der Hölderlinschen philosophischen Literaturbriefe gehört zunächst aber auch die schlichte Tatsache, dass der Roman das vielziticrte „Land der Griechen" nicht mehr im Schutte Roms suchte, sondern es durch jenen Torbau betrat, der 1770/1797 erst als athenische Wirklichkeit und Gegenwärtigkeit entdeckt werden musste: durch die Propyläen. Der Roman - was keine Selbstverständlichkeit war - spielt in Griechenland. Aber noch ein weiterer, keineswegs naheliegender Rückgriff kennzeichnet Hölderlins über antikes römisches Geistesterrain hinausschreitenden Hyperion, dessen Name Programm ist (der Darüberhin-(aus)gehende). In aller wechselnden und sich fortentwickelnden philosophischen Reflexion, in aller Diskussion über die Bedingungen konkreten politischen Handelns und der Skizzierung eines Freiheit ermöglichenden Staatswesens bleibt eine erstaunlich wenig beachtete, bis in die Kapillaren des Stils des vollendeten Werks hin unleugbare Konstante beachtenswert. Es ist die Begeisterung für Platons Weltentwurf. Hölderlin wägt alle philosophischen Positionen seiner Zeit und alle durch die französischen Zustände verursachten politischen Implikationen stets mit platonischen Argumenten ab.

Die intensive Wirkungsgeschichte Platons an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, wie sie wesentlich in Jean Pauls Titan und in Hölderlins Hyperion auf je ganz eigene Art und Weise ihren Höhepunkt findet, deutet Hölderlin ausdrücklich in seinem eingangs erwähnten Brief an Neuffer an. Er hat das dort berichtete Platonerlebnis, das seinen Hyperion ursächlich entzündete, nie in Abrede gestellt, nicht revidiert oder zurückgenommen.

Platon ist der einzige Name, der auch in der vollendeten Fassung als philosophischer Türsteher jener Galerie genannt wird, in der sein Gemälde von Ideen und Empfindungen hängen soll. Bezugnehmend auf Platons Phaidros entwirft Hölderlin dem Freund die vom heiligen Enthusiasmus diktierten Voraussetzungen seines Romans. Er entstand aus dem Geiste jener hocherotischen

„Götterstanden, wo ich aus dem Schöße der beseligenden Natur oder aus dem Platanenhaine am Ilissus zurückkehre, wo ich, unter Schülern Platons hingelagert, dem Fluge des Herrlichen nachsah, wie er die dunkeln Fernen der Urwelt durchstreift, oder schwindelnd ihm folgte in die Tiefe der Tiefen, in die entlegensten Enden des Geisterlands, wo die Seele der Welt ihr Leben versendet in die tausend Pulse der Natur, wohin die ausgeströmten Kräfte zurückkehren nach ihrem unermeßlichen Kreislauf, oder wenn ich trunken vom sokratischen Becher und sokratischer geselliger Freundschaft am Gastmahle den begeisterten Jünglingen lauschte, wie sie der heiligen Liebe huldigen mit süßer, feuriger Rede und der Schäker Aristopharies drunter hineinwitzelt und endlich der Meister, der göttliche Sokrates selbst, mit seiner himmlischen Weisheit sie alle lehrt, was Liebe sei - da, Freund meines Herzens, bin ich dann freilich nicht so verzagt und meine manchmal, ich müßte doch einen Funken der süßen Flamme, die in solchen Augenblicken mich wärmt und erleuchtet, meinem Werkchen, in dem ich wirklich lebe und webe, meinem ,Hyperion' mitteilen können und sonst auch noch zur Freude der Menschen zuweilen etwas ans Licht bringen."

So konnte man bei aller Verehrung natürlich vom Zeitgenossen Schiller nicht sprechen, so konnte Kant nicht begeistern, und mit Hegel und Schelling platonisch zu philosophieren war eines, sie als Sokrates oder Piaton zu stilisieren ging natürlich nicht an. Hölderlin vergleichbar sprach nur Jean Paul in solchen Perioden von Platons Epheben, die ihre Mittelpunkte erst noch zu finden hatten. Der von Hölderlin schon früh im Bild der „exzentrischen Bahn" gefasste Lebenslauf Hyperions, die dieser im Einzelnen wiejeder Mensch im Allgemeinen von der Kindheit zur Vollendung durchläuft, entpuppt sich als ein platonisches Erziehungs- und Entwicklungsprogramm, das die interpretierenden Wortführer der Hölderlin-Forschung vielfach missachtet haben.

Sein Ziel, das nur in unendlicher Annäherung aufscheint, das aber gleichwohl vorhanden ist, heißt Schönheit, wie Diotima sie Sokrates in Platons Symposion (Das Gastmahl) zu sehen lehrt. Das neue Reich, Hyperions Freistaat, in dem Freiheit realisiert sein soll als „heilige Theokratie des Schönen" \z/g\, ist konzipiert analog der Politeia (Der Staat) Piatons. Die neue, erzwungene französische Republik wurde, wie schon die ersten Entwürfe zeigen, stets am unerreichbaren Vorbild des Staatsentwurfs Piatons, „des Pantheons alles Schönen aus griechischer Erde" [2/29J, gemessen, und mit zunehmender Skepsis gegenüber den Entwicklungen in Frankreich, die ihren Niederschlag im Roman finden, wird unter willkommener Assistenz von Schillers Konzept einer „Ästhetischen Erziehung des Menschen" Piatons Entwurf noch zwingender.

Wie im Symposion Diotima Sokrates lehrt, dass nur da das Leben lebenswert ist, wo die ewige Schönheit zu schauen ist, so lehrt Diotima in Hölderlins Hyperion - sie hieß bereits so, bevor Susette Gontard in Hölderlins Biographie trat und Diotima genannt wurde -, was die Voraussetzungen des neuen Freistaats sind und wie er geschaffen werden kann. Letzteres ist für die meisten Zöglinge in Platons Schule mit eher schmerzlichen Erfahrungen verbunden. Gegen ihren Aktionismus, gegen Hyperions „gerechten Krieg", seinen männlichen Handlungs- und Tatendrang setzt Diotima fragend eine andere, eine weibliche Richtschnur:

„Du wirst erobern, rief Diotima, und vergessen, wofür? wirst, wenn es hoch kommt, einen Freistaat dir erzwingen und dann sagen, wofür hab' ich gebaut? ach! es wird verzehrt seyn, all' das schöne Leben, das daselbst sich regen sollte, wird verbraucht seyn selbst in dir! Der wilde Kampf wird dich zerreissen, schöne Seele, du wirst altern, seeliger Geist! und lebensmüd am Ende fragen, wo seyd ihr nun, ihr Ideale der Jugend?" (2/9)

Derjenige also, der injenem Staate herrschen soll, „wo die Schönheit Königin ist" (Vorrede „Vorletzte Fassung"), muss wie der platonische Weise ein geläuterter Charakter sein. Seine von Jugend an geübte Kriegstüchtigkeit ist eher sinnbildlich zu verstehen und sein Scheitern weniger physisch als vielmehr psychologisch. Der platonische Weise, der die Sonne nur einmal beim Aufstieg aus der Schattenhölile geschaut hat, ist wie Hyperion nicht ein resignierender, wohl aber ein „elegischer Charakter", so wie Hölderlins Briefroman formal eine große Elegie ist, für die Griechenland, jenes Land, das der Dichter wie kein anderer mit der Seele suchte, der einzig angemessene Schauplatz war (Vorrede „Endgültige Fassung" I3/4I).

Wenn es, wie Hölderlin in dieser Vorrede sagt, das „fabula docet" seines Buches überhaupt gibt, dann in der Einsicht in die formale Struktur des Werkes, das den elegischen Charakter Hyperions in großen Elegien vorstellt. Die Briefe, die Hölderlin schreiben lässt, sind im Sinne des Briefromans des 18. Jahrhunderts ja nur mäßig konturierte Briefe, in denen es nicht so sehr um die Vermittlung romanhaft plastischer oder historisch abgesicherter Ereignisse geht, auch nicht um ein Gemälde der Leidenschaften oder um Offenbarungen feiner Scclcnzustände. In ihnen ist Reflexion angesagt, Reflexion aber jenseits des philosophischen Diskurses und jenseits narrativer epischer Muster.

Hölderlin greift nach einer ihm gemäßen lyrischen Ausdrucksform. Er nutzt die Eiegie, losgelöst von ihrer ursprünglich rein formalen stichisch-epigrammatischen Verfassung, und verpflichtet ihre schon frühe inhaltliche Festlegung auf eine subjektive, gefühlslyrischc Dichtart von sehnsüchtig-entsagungsvoller Trauer seinem sentimentalischen Bewusstsein. In dieser einmaligen Verbindung - Hölderlin schwankte bezeichnenderweise ja zwischen metrischer und prosaischer Fassung - ist es nicht so entscheidend, was an faktischem berichtet wird - die Ereignisse des Griechischen Freiheitskampfes um 1770 sind exoterische Einkleidung esoterischer Lehre.

Wichtiger als das „Was" sind das „Wie" und das zeitliche „Wann" dieses Berichts. Es wurde erst relativ spät festgestellt, dass der Briefe an den schönen Deutschen Bellarrnin schreibende Eremit in Griechenland nicht mehr der Hyperion ist, von dem in den Briefen erzählt wird. Hier sind zwei Zeitebenen, die Ebene der Ereignisse und die der Erinnerung und der reflexiven Bewusstwerdung, zu unterscheiden. Auf der zweiten Zeitstufe findet aber nicht nur die Überwindung der Ereignisse der Vergangenheit - seiner Liebe, seines Kampfs und seiner Leiden - im autobiographischen Kommentar statt, sondern auch die Überwindung des politisch-philosophischen Diskurses. Er findet sich verwandelt nicht in Erzählung, wohl aber in Elegien; er ist Schönheit, ist Dichtung geworden, die Hölderlin seinem sich erzählenden Protagonisten so in den Mund legt, dass alle Briefe als die Erfüllung der Verheißung der „dichterischen Tage" Hyperions gelten dürfen.

Hölderlins Held ist nicht nur zum Dichter bestimmt, er ist mit Hölderlins Text selbst als Dichter ausgewiesen. „Die Dichtung", so Hyperion sich selbst zitierend, „ist der Anfang und das Ende" jener Wissenschaft von ,,kalte[r] Erhabenheit", die sich Philosophie nennt.

„Wie Minerva aus Jupiters Haupt, entspringt sie aus der Dichtung eines unendlichen göttlichen Seyns. Und so läuft am End' auch wieder in ihr das Unvereinbare in der gcheimnissvollen Quelle der Dichtung zusammen."

Platon hatte für sein Philosophieren den Dialog, die Unmittelbarkeit des unendlichen schönen Gesprächs als poetische Form und als dichterisches Ziel gefunden; Hölderlins Briefe sind das poetische Forum, auf dem Hyperion sein elegisches Dichtertum unter Beweis stellen darf. Bei aller Abgeschlossenheit des Hölderlinschen Werkes ist der Brief als Form wie Piatons Dialog „unendlich": „Nächstens mehr", verheißt ganz in diesem Sinne der Schluss des Romans. Im Gegensatz zum Dialog jedoch ist der Brief monologisch; er entwirft sich aus der Einsamkeit, aus der Emsiedlerklause, er ist nicht mehr naive, sondern sentimentalische Dichtung. Einsamkeit hatte nicht nur Adamas prophezeit, der Hyperions Initiation analog dem Sonnengleichnis der platonischen Politeia inszenierte, sie ist auch schon eine Bedingung der philosophischen Existenz des platonischen Weisen. Aber in später Zeit wieder zur Quelle zurückgekehrt, radikalisiert sich dieses Moment der philosophischen Seinsweise in der poetischen Existenz. Sie lässt keinen Gegenbrief zu. Bellarmin, der Brieffreund, ist kein Dialogpartner mehr; Diotima ist tot, und aus dem platonischen Symphilosophieren, dem gemeinsamen Fragen, ist Poesie aus der Vereinzelung geworden, ein Klaglied, das - und hier mag die Skepsis walten - gegen Diotimas Hoffnung nicht zur Erziehung des Volkes taugt, sondern allenfalls zur Bildung einzelner „schöner Deutscher".


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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein großartiges Werk 9. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Meines Erachtens ist Hölderlins "Hyperion" eines der beachtenswertesten poetischen Werke der deutschen Literatur und eines der wenigen, die ich immer wieder lesen kann und werde. "Hyperion" ist nicht nur ein sprachlich nahezu perfektes Stück Literatur, es ist auch ein zutiefst emotionales, ohne dass es dabei kitschig oder übertrieben wirkt.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unerreicht 4. November 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Meiner Meinung nach wahrscheinlich die schönste Dichtung in deutscher Sprache. Hölderlin ist der Prototyp des Dichters und gerade im Hyperion kommt die einzigartige Leidenschaftlichkeit der Sprache voll zur Geltung. Dieses Meisterwerk ist Anklage, Apotheose sowie Manifest zugleich und verläßt dabei ständig die Grenzen des rein Romantischen. Ein Buch, daß jeder denkende und fühlende Mensch gelesen haben muß.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Hoelderlin und insbesondere sein Hyperion ist in bezug auf bildhafte Sprache unuebertroffen und stellt viele andere bekanntere Dichter in den Schatten. Was den Inhalt, den Idealismus betrifft kann man streiten. Ich empfehle das Fragment von Hyperion zuvor zu lesen.
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