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Hyperfiction. Hyperliterarisches Lesebuch: Internet und Literatur
 
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Hyperfiction. Hyperliterarisches Lesebuch: Internet und Literatur [Broschiert]

Beat Suter , Michael Böhler


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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Frage, was "Hypertext" sei, konnte vor zehn Jahren nur von Experten prompt und befriediegend beantwortet werden. Hypertext, das klang immer auch nach strenger Wissenschaftlichkeit und dem spindeldürren Gespenst der Philologie. Jetzt aber, wo das Web in die Wohnstuben reicht, und jahrelanges Surfen von Link zu Link die Vernetzung von Texten und Dokumenten zur praktischen Erfahrung gemacht hat, ist selbst dem literarisch Desinteressierten augenfällig geworden, wie es um die erweiterten, digitalen Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten steht. Gar nicht schlecht: "Hyperfiction", das ist Netzliteratur, die ihre Sinnlichkeit betont, sich dabei gut mit Java-Apletts verträgt und auch mit den Medien Buch und CD-ROM noch bestens auskommt.

Hyperfiction, das von Beat Sutter und Michael Böhler herausgegebene, gelungene "hyperliterarische Lesebuch" zum Thema "Internet und Literatur", bietet unter anderem eine aufschlussreiche Geschichte dieses (neuen) Genres im deutschen Sprachraum: Von Heiko Idensens und Mathias Krohns "Imaginärer Bibliothek" aus dem Jahr 1990 bis hin zu jüngeren, preisgekrönten Arbeiten von Susanne Berkenheger ("Hilfe!"), Claudia Klinger ("Orkus") oder Martina Kieninger ("TanGo"). Die Essays zum Lesen und Schreiben im Online-Zeitalter beschäftigen sich etwa mit dem "Leser als DJ" oder handeln vom "Schreiben auf glatten Oberflächen", wobei man sich (umgekehrt) dann den Autor ruhig als Vortänzer denken darf. Geradezu vorbildlich ist die integrierte CD-ROM: Wo andere von der "Konvergenz" neuer und alter Medien bloß redeten, wurde hier praktisch gehandelt -- realexistierende Volltextsuche, benutzerfreundlicher rascher Zugriff auf alle Dokumente, ein engestricktes Netz auch unerwarteter Querverweise. Und die Hyperlinks führen den Leser als Mitspieler schließlich zu den aktuellen Fortschreibungungen jener literarischen Experimente im WWW. They (n)ever come back! --Michael Langer

Neue Zürcher Zeitung

Hyperliterarisches Lesebuch

B. S. Anfang Jahr veranstaltete das Migros-Kulturprozent ein Symposium mit 30 Cyberliteraten und wissenschaftlichen Spezialisten der neuen Literatur. Sie alle pilgerten, hochtechnisch ausgerüstet mit Powerbooks, Notebooks und CD-ROM, ins Kloster von Romainmôtier im Waadtländer Jura nahe dem Genfersee, um in der ältesten Klosteranlage der Schweiz erstmals den digitalen Diskurs zwischen Theoretikern und Praktikern von Angesicht zu Angesicht zu führen. Als Ergebnis des Symposiums – ergänzt und erweitert durch zusätzliche Texte – ist ein hyperliterarisches Lesebuch mit integrierter CD-ROM entstanden. Die Publikation, die von einer Arbeitsgruppe des Deutschen Seminars der Universität Zürich erarbeitet wurde, verbindet Theorie und Praxis, Essays von wissenschaftlichen Kennern der Materie und persönliche Erfahrungsberichte von Autorinnen und Autoren. Die CD-ROM bietet 24 ausgewählte Hyperfictions, die gemächlich offline entdeckt werden können. Darunter sind so weitausgreifende Werke wie das von Martina Kieninger initiierte «tanGo»-Projekt, das 46 Texte von 14 Autorinnen und Autoren (inklusive Übersetzern) – unter anderen Reinhard Döhl und Johannes Auer – aus verschiedenen Ländern vereint.

Kurzbeschreibung

Eher abseits der gigantischen Verkehrsströme der Datenautobahn spielen und experimentieren auf dem Internet seit etlichen Jahren auch literarische Gruppen, die nicht leicht einzuordnen sind und mit denen sich der herrschende Literaturbetrieb vorerst noch eher schwer tut: Ist es die Avantgarde einer Literatur von morgen, die sich nun auch die Computertechnik zu Nutze macht und nach Erweiterungsmöglichkeiten literarischer Gesttaltungs- und Ausdrucksformen mit neuen Mitteln sucht? Oder ist es die Arrieregarde der Literatur von gestern, die bekannte und erprobte Sprach- und Textspiele epigonal im neuen Medium reproduziert?

Der Autor über sein Buch

Das erste hyperliterarische Lesebuch in deutscher Sprache
Eher abseits der gigantischen Verkehrsströme der Datenautobahnen spielen und experimentieren auf dem Internet seit etlichen Jahren auch literarische Gruppen, die nicht leicht einzuordnen sind und mit denen sich der herrschende Literaturbetrieb vorerst noch schwer tut: - Ist es die Avantgarde einer Literatur von morgen, die sich nun auch die Computertechnik zu Nutze macht und nach Erweiterungsmöglichkeiten literarischer Gestaltungs- und Ausdrucksformen mit neuen Mitteln sucht? Oder ist es die Arrièregarde der Literatur von gestern, die bekannte und erprobte Sprach- und Textspiele epigonal im neuen Medium reproduziert?

Anfang 1999 veranstaltete das Migros-Kulturprozent ein Symposium mit 30 Cyberliteraten und wissenschaftlichen Spezialisten der neuen Literatur. Sie alle pilgerten, hochtechnisch ausgerüstet mit Powerbooks, Notebooks und CD-ROM, ins Kloster von Romainmôtier im Waadtländer Jura nahe dem Genfersee, um in der ältesten Klosteranlage der Schweiz erstmals den digitalen Diskurs zwischen Theoretikern und Praktikern von Angesicht zu Angesicht zu führen. Als Ergebnis des Symposiums - ergänzt und erweitert durch zusätzliche Texte - ist ein hyperliterarisches Lesebuch mit integrierter CD-ROM entstanden. Die Publikation, die von einer Arbeitsgruppe des Deutschen Seminars der Universität Zürich erarbeitet wurde, verbindet Theorie und Praxis, Essays von wissenschaftlichen Kennern der Materie und persönliche Erfahrungsberichte von Autorinnen und Autoren.

Die CD-ROM bietet 24 ausgewählte Hyperfictions, die gemächlich offline entdeckt werden können. Darunter sind so weitausgreifende Werke wie das von Martina Kieninger initiierte «tanGo»-Projekt, das 46 Texte von 14 Autorinnen und Autoren (inklusive Übersetzern) - unter anderen Reinhard Döhl und Johannes Auer - aus verschiedenen Ländern vereint und das Hyperfiction-Projekt «Hilfe!» von Susanne Berkenheger, das den Autorenpreis des Internet-Literaturwettbewerbs 1999 in Ettlingen erhielt.

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