Pressestimmen
Die Welt 14.07.2007
»Das Sammeln aus Leidenschaft weicht der Passion für das Investment. Ein süffiges Sachbuch beschreibt den Kunstfilz, den Boom sowie seine reichen Macher und fordert die Rückkehr zu Reflexion.«
Tages-Anzeiger, Zürich 18.06.2007
»Eine scharfsinnige Analyse - mit Exkursen in die Geschichte -, die es dem Leser verständlich macht, wie der Kunstmarkt tickt.«
Madame 01.07.2007
»Wer auf diesem Markt trickst, wer wirbelt - und wie das Kunstwerk zu seinem horrenden Preis kommt - das sind Fragen, die die Autorin stellt. Und auch beantwortet [...] Das Buch von Piroschka Dossi ist deshalb so lesenswert, weil es einer breiten Öffentlichkeit klar und verständlich Einblicke in einen Markt gewährt, der eben solche Klarsicht gern vernebelt. Vornehmlich, indem das Marktgeschehen glamourös hinter der Fassade eines elitären bildungsbeflissenen Kunstbetriebs versteckt wird. Diese Fassade aufzusprengen ist ein Verdienst der Autorin. Ein weiteres: Dass sie sich zu diesem Zweck einer Sprache bedient, die im besten Sinne unakademisch ist - bildhaft, gewitzt und einfach wunderbar lesbar.«
Deutschlandradio 26.04.2007
»Die Preise auf dem Kunstmarkt steigen nicht dadurch, dass Kunst aus sich heraus wertvoller wird, sondern weil mehr Geld in den Markt fließt, gibt Piroschka Dossi zu bedenken, die den derzeitigen Superboom auf dem Kunstmarkt skeptisch beobachtet [...] Dossi wagt die Prognose, dass das daran liegt, dass man nur bei Gegenwartskunst beeinflussen kann, welcher Geschmack der richtige - sprich der gewinnbringende - ist. Wer über die finanziellen Ressourcen und sozialen Verbindungen zu Schlüsselfiguren des Kunstsystems verfügt und sie zu nutzen weiß, kann den Markt durch seine Kaufentscheidung beeinflussen. Die Personen haben einen Namen. Sie heißen Tastemaker.«
WDR 19.04.2007
»Die Autorin berichtet frisch, frech und fröhlich, nicht ohne warnende Zwischentöne, also auch kompetent, von einem Markt, der sich ständig selbst überbietet [...] Dabei nennt Piroschka Dossi stets Ross und Reiter; mithin keine heiße Luft, sondern eine fakten- und aufschlussreiche Phänomenologie aus den Niederungen des Insideralltags. Mir scheint, die kluge Frau tritt, leichtfüßig, die Nachfolge von Willi Bongard und Christian Herchenröder an; ihren Namen werden wir uns merken müssen.«
Karlheinz Schmid, Informationsdienst Kunst 23.04.2007
»Man erfährt viel Wissenswertes. Ist einmal sichtlich erstaunt, ein andermal tief geschockt - und irre neugierig, was auf der nächsten Seite passiert.«
Schwarzwälder Bote 23.04.2007
»Piroschka Dossi enthüllt in ihrem faszinierenden Buch die schwer durchschaubaren Zusammenhänge zwischen Kunst und Markt, indem sie die Beweggründe und Strategien der Akteure transparent macht. Sie berücksichtigt neben materiellen Interessen auch kulturelle und psychologische Aspekte - und erhellt anhand aktueller Beispiele die Prozesse, durch die der Preis des Unbezahlbaren zustande kommt.«
IQ Style 01.05.2007
»Einen fundierten und auch für Nichtkenner spannenden Einblick in die schillernde Welt des Kunstmarktes liefert das Buch von Piroschka Dossi. Auf 260 Seiten analysiert die Kunsthistorikerin und Juristin, die im internationalen Management und in der Kunstberatung tätig war, mit welchen nicht immer ganz sauberen Methoden inzwischen auch mit Kunst Rekordumsätze erzielt werden können. Und das, obwohl heute kaum einer noch so genau sagen kann, was ein Kunstwerk ist, geschweige denn, worin dessen Qualität besteht.«
Recklinghauser Zeitung 11.05.2007
»Ein nützliches Buch, das schon allein wegen der Fülle an historischen Details und Kuriositäten ein Muss für den Kunstkäufer und -betrachter ist.«
Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach 21.05.2007
»Dossi arbeitet gut heraus, dass am ehesten Gegenwartskunst Phantasien auslöst, weil hier noch am wenigsten klar ist, was genau sie eigentlich macht und welche Bedeutung sie haben könnte. Je jünger die Künstler, desto mehr Chancen haben sie auf dem Markt, gerade weil es von ihnen noch nicht viele Arbeiten gibt, aber künftig bedeutende Werke geben könnte und die frühen dann umso wertvoller würden.«
Literaturen 01.06.2007
»Klare Aussagen, unterfüttert durch viele Beispiele, ergeben eine gute Einführung in den Markt, die mit vielen Mythen aufräumt.«
Buchkultur Wien 01.06.2007
»Noch gar nicht lange her, da zitterten Museen weltweit um ihren Rembrandt-Bestand, in der Hoffnung, ihr bislang echter würde sich nicht als reines Werkstatt-Bild entpuppen und damit auf einen Schlag um einen Millionenbetrag an Wert schrumpfen. Die inzwischen berüchtigte Tour durch die Bildertempel des Rembrandt-Research-Projects ist wohl das bekannteste Beispiel, um die absurde ökonomische Siutation der Kunst und Künstler, der Sammler und Händler, zu verdeutlichen. Pirsochka Dossi hat mit ihrem Buch dieses und andere amüsant-groteske Geschehnisse auf dem Weltkunstmarkt zum Anlass genommen, um [...] die wirren Marktmechanismen um die Kunst herum zu entmystifizieren [... ]Herrlich gut durchzulesen, schafft das Buch es - bei aller Leichtigkeit - auch den eigenen Kunstgeschmack gründlich zu hinterfragen.«
kunststoff 01.06.2007
»Dass ein Kunstwerk ›ultimatives Statusymbol des Kapitalismus‹ und zugleich Ausdruck privatester Befindlichkeit sein kann, nimmt die Autorin zum Anlass eines kritischen Rundumschlags, dem es an Unterhaltsamkeit nie mangelt.«
Frankfurter Neue Presse 14.06.2007
»Sachlich, dennoch nicht trocken geschrieben, ist ein lesenwerter Einblick in die Kunstmarktszene entstanden.«
Ruhr Nachrichten 21.06.2007
»Es ist eine spannende Reise durch die Kunstwelt, mit Edeldieben à la Peter O'Toole, den Machenschaften von Auktionshäusern und dem ganzen Geld, das auch die Kunst regiert. Das Rätsel, wer die Hebel von Angebot und Nachfrage in den Händen hält, wer bestimmt, was wann und wie teure Kunst wird - das löst auch Dossi nicht. Immerhin aber jätet sie das Unkraut und verbessert die Aussicht. Dieses Buch ist anregend zu lesen und unverzichtbar für Interessierte, die sich im Kunstdschungel orientieren möchten. Und es ist ein Anstoß für den Mut zum eigenen Geschmack.«
Seite 4 14.06.2007
»Die nüchterne und knallharte geschäftliche Seite der schönen Künste entlarvt Piroschka Dossi mit ›Hype!‹. Hier geht' s ums Geld und seinen Einfluss auf die Kunst, die Künstler und den Markt. Harte Fakten von Herdentrieb, geheimen Preisabsprachen bis Künstlerarmut.«
3sat online 01.06.2007
»›Hype!‹ ist nicht nur für Anleger und Investoren sehr aufschlussreich, sondern auch für andere Kunstinteressierte, wie auch für Kunsthistoriker, die die Entwicklung der Preise auf dem Kunstmarkt aus einer völlig anderen, teilweise neuen Perspektive erleben können.«
Börsen-Zeitung 02.08.2007
Karheinz Schmidt Informationsdienst Kunst, April 23, 2007
Schwarzwälder Bote, April 23, 2007
IQ Style, May 1, 2007
Kurzbeschreibung
Ein Kunstwerk, so der Mythos, ist ein Geschenk des Künstlers an die Menschheit. Warum werden dennoch Unsummen für Kunstwerke bezahlt? Und warum gewinnen manche Kunstwerke zu irgendeinem Zeitpunkt plötzlich einen solchen Wert? Warum werden heute Millionen Dollar für Werke von van Gogh, Klimt, Keith Haring oder Gerhard Richter bezahlt? Warum bleiben andere Künstler völlig unbeachtet?
Das Buch beleuchtet Hintergründe, Motivationen und Vorgehensweisen der Akteure auf diesem Markt. Es verknüpft historische Entwicklungslinien mit dem aktuellen Geschehen und zeichnet die Landkarte eines Terrains, auf dem kulturelle Vorstellungen, ökonomische Interessen, sozialer Habitus und kollektives Herdenverhalten zu einem einzigartigen Tranformationsprozess führen, der im Preis eines Kunstwerks seinen Ausdruck findet.
Über den Autor
Piroschka Dossi studierte Jura und Kunstgeschichte, war im Management eines international arbeitenden Unternehmens und in der Kunstberatung tätig. Sie ist mit dem Künstler Ugo Dossi verheiratet und lebt mit ihrer Familie in München.