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Hype! Kunst und Geld [Taschenbuch]

Piroschka Dossi
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 260 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: originalausgabe (1. Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342324612X
  • ISBN-13: 978-3423246125
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 134.623 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Piroschka Dossi
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Dieses ist ein Werk für alle diejenigen, welche schon immer das Gefühl hatten, dass die neue Lust an der Gegenwartskunst und die explodierenden Preise auf dem Kunstmarkt andere Gründe als eine neue Liebe zur Skulptur, zum Gemälde, zur Lithografie haben. Dieses Buch erklärt mit geradezu ätzender Klarheit, was Geld und Kunst, Museen und Aktienmärkte miteinander zu tun haben.«
Die Welt 14.07.2007

»Das Sammeln aus Leidenschaft weicht der Passion für das Investment. Ein süffiges Sachbuch beschreibt den Kunstfilz, den Boom sowie seine reichen Macher und fordert die Rückkehr zu Reflexion.«
Tages-Anzeiger, Zürich 18.06.2007

»Eine scharfsinnige Analyse - mit Exkursen in die Geschichte -, die es dem Leser verständlich macht, wie der Kunstmarkt tickt.«
Madame 01.07.2007

»Wer auf diesem Markt trickst, wer wirbelt - und wie das Kunstwerk zu seinem horrenden Preis kommt - das sind Fragen, die die Autorin stellt. Und auch beantwortet [...] Das Buch von Piroschka Dossi ist deshalb so lesenswert, weil es einer breiten Öffentlichkeit klar und verständlich Einblicke in einen Markt gewährt, der eben solche Klarsicht gern vernebelt. Vornehmlich, indem das Marktgeschehen glamourös hinter der Fassade eines elitären bildungsbeflissenen Kunstbetriebs versteckt wird. Diese Fassade aufzusprengen ist ein Verdienst der Autorin. Ein weiteres: Dass sie sich zu diesem Zweck einer Sprache bedient, die im besten Sinne unakademisch ist - bildhaft, gewitzt und einfach wunderbar lesbar.«
Deutschlandradio 26.04.2007

»Die Preise auf dem Kunstmarkt steigen nicht dadurch, dass Kunst aus sich heraus wertvoller wird, sondern weil mehr Geld in den Markt fließt, gibt Piroschka Dossi zu bedenken, die den derzeitigen Superboom auf dem Kunstmarkt skeptisch beobachtet [...] Dossi wagt die Prognose, dass das daran liegt, dass man nur bei Gegenwartskunst beeinflussen kann, welcher Geschmack der richtige - sprich der gewinnbringende - ist. Wer über die finanziellen Ressourcen und sozialen Verbindungen zu Schlüsselfiguren des Kunstsystems verfügt und sie zu nutzen weiß, kann den Markt durch seine Kaufentscheidung beeinflussen. Die Personen haben einen Namen. Sie heißen Tastemaker.«
WDR 19.04.2007

»Die Autorin berichtet frisch, frech und fröhlich, nicht ohne warnende Zwischentöne, also auch kompetent, von einem Markt, der sich ständig selbst überbietet [...] Dabei nennt Piroschka Dossi stets Ross und Reiter; mithin keine heiße Luft, sondern eine fakten- und aufschlussreiche Phänomenologie aus den Niederungen des Insideralltags. Mir scheint, die kluge Frau tritt, leichtfüßig, die Nachfolge von Willi Bongard und Christian Herchenröder an; ihren Namen werden wir uns merken müssen.«
Karlheinz Schmid, Informationsdienst Kunst 23.04.2007

»Man erfährt viel Wissenswertes. Ist einmal sichtlich erstaunt, ein andermal tief geschockt - und irre neugierig, was auf der nächsten Seite passiert.«
Schwarzwälder Bote 23.04.2007

»Piroschka Dossi enthüllt in ihrem faszinierenden Buch die schwer durchschaubaren Zusammenhänge zwischen Kunst und Markt, indem sie die Beweggründe und Strategien der Akteure transparent macht. Sie berücksichtigt neben materiellen Interessen auch kulturelle und psychologische Aspekte - und erhellt anhand aktueller Beispiele die Prozesse, durch die der Preis des Unbezahlbaren zustande kommt.«
IQ Style 01.05.2007

»Einen fundierten und auch für Nichtkenner spannenden Einblick in die schillernde Welt des Kunstmarktes liefert das Buch von Piroschka Dossi. Auf 260 Seiten analysiert die Kunsthistorikerin und Juristin, die im internationalen Management und in der Kunstberatung tätig war, mit welchen nicht immer ganz sauberen Methoden inzwischen auch mit Kunst Rekordumsätze erzielt werden können. Und das, obwohl heute kaum einer noch so genau sagen kann, was ein Kunstwerk ist, geschweige denn, worin dessen Qualität besteht.«
Recklinghauser Zeitung 11.05.2007

»Ein nützliches Buch, das schon allein wegen der Fülle an historischen Details und Kuriositäten ein Muss für den Kunstkäufer und -betrachter ist.«
Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach 21.05.2007

»Dossi arbeitet gut heraus, dass am ehesten Gegenwartskunst Phantasien auslöst, weil hier noch am wenigsten klar ist, was genau sie eigentlich macht und welche Bedeutung sie haben könnte. Je jünger die Künstler, desto mehr Chancen haben sie auf dem Markt, gerade weil es von ihnen noch nicht viele Arbeiten gibt, aber künftig bedeutende Werke geben könnte und die frühen dann umso wertvoller würden.«
Literaturen 01.06.2007

»Klare Aussagen, unterfüttert durch viele Beispiele, ergeben eine gute Einführung in den Markt, die mit vielen Mythen aufräumt.«
Buchkultur Wien 01.06.2007

»Noch gar nicht lange her, da zitterten Museen weltweit um ihren Rembrandt-Bestand, in der Hoffnung, ihr bislang echter würde sich nicht als reines Werkstatt-Bild entpuppen und damit auf einen Schlag um einen Millionenbetrag an Wert schrumpfen. Die inzwischen berüchtigte Tour durch die Bildertempel des Rembrandt-Research-Projects ist wohl das bekannteste Beispiel, um die absurde ökonomische Siutation der Kunst und Künstler, der Sammler und Händler, zu verdeutlichen. Pirsochka Dossi hat mit ihrem Buch dieses und andere amüsant-groteske Geschehnisse auf dem Weltkunstmarkt zum Anlass genommen, um [...] die wirren Marktmechanismen um die Kunst herum zu entmystifizieren [... ]Herrlich gut durchzulesen, schafft das Buch es - bei aller Leichtigkeit - auch den eigenen Kunstgeschmack gründlich zu hinterfragen.«
kunststoff 01.06.2007

»Dass ein Kunstwerk ›ultimatives Statusymbol des Kapitalismus‹ und zugleich Ausdruck privatester Befindlichkeit sein kann, nimmt die Autorin zum Anlass eines kritischen Rundumschlags, dem es an Unterhaltsamkeit nie mangelt.«
Frankfurter Neue Presse 14.06.2007

»Sachlich, dennoch nicht trocken geschrieben, ist ein lesenwerter Einblick in die Kunstmarktszene entstanden.«
Ruhr Nachrichten 21.06.2007

»Es ist eine spannende Reise durch die Kunstwelt, mit Edeldieben à la Peter O'Toole, den Machenschaften von Auktionshäusern und dem ganzen Geld, das auch die Kunst regiert. Das Rätsel, wer die Hebel von Angebot und Nachfrage in den Händen hält, wer bestimmt, was wann und wie teure Kunst wird - das löst auch Dossi nicht. Immerhin aber jätet sie das Unkraut und verbessert die Aussicht. Dieses Buch ist anregend zu lesen und unverzichtbar für Interessierte, die sich im Kunstdschungel orientieren möchten. Und es ist ein Anstoß für den Mut zum eigenen Geschmack.«
Seite 4 14.06.2007

»Die nüchterne und knallharte geschäftliche Seite der schönen Künste entlarvt Piroschka Dossi mit ›Hype!‹. Hier geht' s ums Geld und seinen Einfluss auf die Kunst, die Künstler und den Markt. Harte Fakten von Herdentrieb, geheimen Preisabsprachen bis Künstlerarmut.«
3sat online 01.06.2007

»›Hype!‹ ist nicht nur für Anleger und Investoren sehr aufschlussreich, sondern auch für andere Kunstinteressierte, wie auch für Kunsthistoriker, die die Entwicklung der Preise auf dem Kunstmarkt aus einer völlig anderen, teilweise neuen Perspektive erleben können.«
Börsen-Zeitung 02.08.2007

Karheinz Schmidt Informationsdienst Kunst, April 23, 2007

Die Frau des Künstlers Ugo Dossi studierte einst Jura und Kunstgeschichte, bevor sie im Management eines international agierenden Unternehmens und in der Kunstberatung tätig war. So ist der Blick für den Zusammenhang von Kunst und Kommerz geschärft, und die Autorin berichtet frisch, frech und fröhlich, nicht ohne warnende Zwischentöne, also auch kompetent, von einem Markt, der sich ständig selbst überbietet ... Dabei nennt Piroschka Dossi stets Ross und Reiter; mithin keine heiße Luft, sondern eine fakten- und aufschlussreiche Phänomenologie aus den Niederungen des Insideralltags. Mir scheint, die kluge Frau tritt, leichtfüßig, die Nachfolge von Willi Bongard und Christian Herchenröder an; ihren Namen werden wir uns merken müssen.

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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Notwendige Aufklärung, 27. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Hype! Kunst und Geld (Taschenbuch)
Ich habe das Buch an zwei Tagen gelesen: es ist spannend und intelligent geschrieben und vermittelt viele neue Einsichten.

Dossi klärt umfassend auf über den mafiösen Sumpf, in dem Galeristen, Händler, Kuratoren und Sammler stecken. Sie erklärt, wie und warum Kunstwerke zu den ultimativen Statussymbolen des Kapitalismus geworden sind.

Interessant auch die vielen Geschichten am Rande: etwa, warum die "Mona Lisa" und nicht die "Dame mit dem Hermelin" zur Kunstikone geworden ist, wie Vermeer wiederentdeckt oder van Gogh zum Star wurde oder seit wann und warum die Amerikaner europäische Kunstwerke gekauft haben.

Erhellend fand ich auch die psychologische Analyse, warum Menschen überhaupt Kunst sammeln. Dossi verknüpft in ihrem Buch viele unterschiedliche Forschungsansätze: sie kennt sich nicht nur in der Kunst aus, sondern auch in Geschichte, Psychologie, Wirtschaft und Marketing.

Mein Blick auf die Kunst hat sich durch dieses Buch sehr verändert.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen gut geschriebene, facettenreiche Analyse, 1. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Hype! Kunst und Geld (Taschenbuch)
Spannend zu lesendes Buch, das zeigt, wie Kunstwerke zu ihrem Preis kommen, welche Rolle der Kapitaleinsatz bei der Positionierung von Künstlern spielt, welche Machtverschiebungen im Kunstmarkt stattgefunden haben und welche Rückwirkungen der Markt auf die Kunst hat. Spannend wie ein Krimi, faktenreich wie ein Sachbuch. Wer wissen will, wie das Top-Segment des Kunstmarktes funktioniert, sollte es lesen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen HYPE! Das absolut beste Buch auf dem Markt zum Thema Kunst und Geld, 22. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Hype! Kunst und Geld (Taschenbuch)
Mit HYPE - Kunst und Geld - hat Piroschka Dossi ein Ausnahmewerk zum Geschehen auf dem (aktuellen) Kunstmarkt geschaffen, was seines gleichen sucht. Hoch kompetent und tief reflektierend beschreibt sie für jedermann verständlich, wie die Mechanismen am Kunstmarkt funktionieren und führt uns ganz deutlich vor Augen, wie, und vor allem wer, mit Kunst (richtig) Geld verdient. Das Buch hilft dabei nicht nur dem Kunstinteressenten den Hype und die Mythen um die traditionelle und speziell die zeitgössische Kunst zu verstehen. Es zeigt dem Kunstkäufer schonungslos auf, dass er nur zwei Wege hat, die er beschreiten kann: Kunst zu kaufen, um damit zu spekulieren oder Kunst zu kaufen, um sich daran zu erfreuen. Im ersten Fall ist er sein eigener Fondmanager, der statt oder zusätzlich zu seinen Aktien, Immobilien etc. versucht mit Kunst sein Vermögen zu erweitern. Im zweiten Fall tut er etwas zu seinem inneren Wohlbefinden und unterstützt damit womöglich einen wirklich guten Künstler. Einen hohen Return on Investment wird er (eher seine Erben) aber nur in sehr seltenen Ausnahmensitationen haben. Da passen schon die professionellen Player am (Kunst-) Markt auf, dass dies nicht bzw. nicht all zu häufig passiert.

Herzlichen Dank, Frau Dossi, für dieses unglaublich gute Werk und Glückwünsch zu der damit verbundenen Leistung!
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