"Hydra - The Lost Island" mag kein Meisterwerk sein oder mit ausgefeilten Charakterdarstellungen glänzen - wer erwartet das auch 2009 von einem Film über eine computeranimierte Schlange? - aber ist zumindest amüsant und ohne Längen erzählt. Auf einer unbekannten Insel im Mittelmeer (!) wohnt die Hydra der griechischen Sage und praktischerweise ist dort auch die einzige Waffe verborgen, mit der man sie besiegen kann. Einige schwer bewaffnete Jäger laufen herum, die selbst zur Beute werden, ziemlich vorhersehbar, doch das Originelle an "Hydra" ist sicherlich im Vergleich zu anderen Monsterfilmen der jüngsten Zeit, dass hier nicht mit genetischer Manipulation, außerirdischen Viren, Mutation oder sonst irgendwelchen pseudowissenschaftlichen Erklärungen für die Existenz des Wesens aufgewartet wird, sonst offen mit Fantasy bis hin zum Zauberschwert. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht, mal zu gucken, obschon es recht sinnfrei ist.